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So wird Windows besser

06.02.2008 | 13:55 Uhr |

Windows den eigenen Wünschen anzupassen und Ärgernisse abzustellen, ist heikel. Im ersten Teil unserer Blitzlösungen, verbessern Sie den Kennwortschutz, frisieren Systemeinstellungen, verwalten Ihre Festplatten und automatisieren das System

Teil 2 - Nervige Windows-Probleme gelöst
Teil 3 - Windows-Funktionen verbessern
kleine Windows-Ärgernisse gehen auf die nerven: Mal wollen Sie Daten verschlüsseln, doch Windows bietet keine sichere Chiffrierungsfunktion. Oder Sie brauchen auf die Schnelle eine Video-DVD, allerdings findet sich bei den Bordwerkzeugen keine passende Brennmöglichkeit für Ihre Videoclips. Die Liste lässt sich nahezu endlos weiterführen. Im Laufe der Zeit kristallisieren sich besonders lästige Macken von Windows heraus, die Sie dem Betriebssystem schnellstens austreiben sollten. Wie das ohne langwieriges Fummeln am System geht, zeigen Ihnen unsere Blitzlösungen. In den folgenden 3 Teilen nennen wir die nervigsten Windows-Probleme beim Namen und präsentieren die Lösungswege.

Hilfe aus der Werkzeugkiste

Dass über Windows viel gezetert wird, machen sich die Hersteller von Hilfsprogrammen zu Nutze und bieten eine unüberschaubare Menge an Tools an, die alles stabiler, schneller und sogar schöner machen oder die Arbeit in Windows generell vereinfachen sollen. Die Realität: Vor allem in Internet-Foren werden laufend neue und angeblich noch bessere Utilities empfohlen. Auch der Einsatz von Betaversionen oder noch im Teststadium befindlichen Pre-Finals gilt in Freak-Kreisen als trendy. Die Folge der Utility-Sammelleidenschaft ist oft eine Verschlimmbesserung der Situation: Statt ein Windows-Problem dauerhaft zu beseitigen, behindern sich die installierten Tools gegenseitig. Im schlimmsten Fall stürzen Anwendungen ab, wichtige Einstellungen sind nicht auffindbar, und die im Hintergrund aktive Tools-Armee frisst viele Ressourcen.

Kompakte System-Tools, die Sie wirklich brauchen

Überwiegend gratis, praktisch und sicher sind dagegen die Tools, die unsere Redakteure der PC-WELT für Sie ausgewählt und getestet haben. Die vorgestellten Programme laufen in der Regel unter Windows XP und Vista. Zu jeder Software geben wir neben einer ausführlichen Schritt-für-Schritt-Anleitung auch noch den Link zur Hersteller-Website an. Gefällt Ihnen ein Tool und wollen Sie es dauerhaft einsetzen, sollten Sie hier nachsehen, ob es inzwischen ein Update oder Zusatzmodule gibt.

Open Source im Vorteil

Für die Auswahl der Programme in diesem Artikel haben wir freie Software ausnahmsweise nicht bevorzugt. Die Hauptkriterien waren Funktionsvielfalt und Einfachheit der Bedienung. Jedoch wurde wenn möglich auch ein Open-Source-Programm vorgeschlagen. Weil bei freier Software der Zugang zu den Quelltexten, also dem Programm-Code der Software, gewährleistet ist, fallen schwerwiegende Software-Fehler schneller auf als bei konventionellen Tools. Am Beispiel des Browsers Firefox mit den im Falle von Problemen rasch angebotenen Updates zeigt sich, dass sich durch den offenen Code Sicherheitslücken, Stolpersteine und Software-Schwachstellen kurzfristig ausmerzen lassen. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur dauerhaften Verbesserung der Stabilität Ihres Windows-PCs.

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