Funktionen: Die englischsprachige Firewall Blackice Defender 3.5 kommt mit einem einfachen Anwendungsfilter. Bei der Installation durchsucht ein Assistent den Rechner nach Programmen, die online gehen können. Das kann 20 Minuten und mehr dauern, in denen der PC fast komplett ausgelastet ist. Jetzt können zunächst alle gefundenen Programme Daten ins Internet senden, ohne dass die Firewall den Anwender darüber informiert. Sollte sich darunter aber ein Backdoor-Programm oder ein anderer Schädling befinden, ist es Aufgabe der Intrusion Detection, diesen zu blocken - im Test klappte das. Meldungen gibt das Tool nur aus, wenn Zugriffe von außen stattfinden oder ein neues Programm auf dem Rechner auftaucht. Somit ist Blackice für Anwender interessant, die möglichst wenig mit der Konfiguration einer Firewall zu tun haben wollen.
Sicherheit: Die drei Tests zum Selbstschutz konnte Blackice nicht bestehen. Die Firewall ließ sich abschießen und löschen. Solange das Tool lief, konnten wir die Konfiguration zwar nicht manipulieren, aber Änderungen bei ausgeschalteter Firewall bemerkte das Programm beim nächsten Start nicht. Sie machte einen funktionstüchtigen Eindruck, obwohl sie keinen Schutz mehr bot. Im Kampf gegen Backdoor-Programme war das Tool dagegen erfolgreich. Beim Leak-Test blockte es zwei der vier Angriffe.
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