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Bitte anschnallen: 11 rasante Android-Rennspiele

05.05.2015 | 08:30 Uhr |

Bleifüße aufgepasst: Mit diesen elf Rennspielen kommt so schnell keine Langeweile auf. Egal, ob Sie gern virtuelle Boliden aufmotzen, irrsinnige Stunts auf Moto-Cross-Rädern wagen, mit Vollgas einen Mustang in die Kurve werfen möchten oder einfach alle Verkehrsregeln brechen wollen - wir haben die richtige App für Sie.

Bei der Auswahl haben wir auf Vielfalt geachtet: Moderne Titel sind ebenso vertreten wie einfache Rennspiele für Smartphone und Tablets mit mittelmäßiger Leistung. Ob Endlos-Runner, trickreiche Stunt-Games oder klassisches Rundenfahren - hier finden Sie ihr neues Lieblings-Rennspiel.

Racing Rivals

Racing Rivals
Vergrößern Racing Rivals
© Steffen Zellfelder

In Racing Rivals treten Spieler in hitzigen Echtzeit-Events auch gegeneinander an. In den spannenden Rennen geht es nicht nur im die Ehre - Spielgeld und sogar den eigenen Flitzer dürfen wir dabei aufs Spiel setzen.

Racing Rivals erinnert ein wenig an die Rennspiel-Erfolgsserie „Need for Speed“ für den PC. Das Spiel kommt mit einer Reihe originaler Sportwagen von BMW, Dodge, McLaren aber auch Acura, SRT und Subaru daher. Den eigenen Wagen dürfen Spieler dabei fleißig aufmotzen - von der Lachgaseinspritzung bis zum Luftfilter kennt das Spiel eine stattliche Menge von Tuning-Teilen. Die Modelle der Flitzer sehen dabei ebenso prächtig aus wie die Spielwelt.

Auf leistungsstarken Android-Geräten macht der Titel einen sehr guten Eindruck - auf veralteten Smartphones und Tablets kommt die App aber manchmal nicht über den Ladebildschirm hinaus. Wer das Spiel starten kann, verliert sich schnell in der spannenden Spielwelt: Im Multiplayer-Modus dürfen wir gegen menschliche Gegner antreten, im Live-Chat flotte und provokante Sprüche abfeuern und sogar Wetteinsätze selber festlegen.

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Top Grafik mit hohen Anforderungen

Racing Rivals sieht sehr gut aus: Flotte Rennen, HD-Modelle mit Kantenglättung und Reflexionen sowie ansehnlich gestaltete Rennstrecken erzeugen eine spannende Spielwelt. Das stellt aber auch Ansprüche an die Hardware: Mit Mittelklasse-Geräten verendet der Spielspaß schnell an heftigen Rucklern und gelegentlichen Abstürzen. Achtung: Ohne aktive Internetverbindung ist das Spiel nicht lauffähig.

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Fazit zum Test der Android-App Racing Rivals

Racing Rivals ist ein flottes HD-Rennspiel mit Markenwagen, spannendem Multiplayer-Modus, wöchentlichen Events und In-App-Käufen.

Vorteil: Multiplayer, Wetteinsätze, top Grafik

Nachteil: Hoher Stromverbrauch, auf Mittelklasse-Geräten kaum lauffähig

Gesamtnote: 1,33

Funktionalität (45 %): 1,30

Bedienung und Support (40 %): 1,45

Design (15 %): 1,10

Deutschsprachig, kostenlos

Bike Mayhem Mountain Racing

Bike Mayhem Mountain Racing
Vergrößern Bike Mayhem Mountain Racing
© Steffen Zellfelder

Mit Bike Mayhem Mountain Racing dürfen Nutzer mal so richtig Downhill fahren. Dass mancher waghalsige Versuch dabei in der Notaufnahme endet, stört uns in dem Draufgänger-Rennspektakel wenig.

Downhill-Fahren mit dem Mountainbike macht mächtig Spaß - wenn da nicht das Unfallrisiko und die latente Lebensgefahr wären. Bei Bike Mayhem Mountain Racing kann uns beides egal sein, unsere Spielfigur steht auch nach den derbsten Unfällen und Abstürzen auf Knopfdruck wieder auf.

Auf schönen Trails im Wald, auf Bergen oder im Canyon radeln wir über Pisten, Rampen sowie Schanzen und versuchen, in jedem Luftsprung ein paar coole Tricks unterzubringen. Das klappt gerade am Anfang nicht immer und die liebevolle Ragdoll-Physik führt uns jede Karambolage anschaulich zum Nachfühlen und Mitlachen vor Augen. Das Spiel macht dabei von der ersten Sekunde an einen Riesenspaß, die anfangs nicht ganz einfachen Kontrollen erlauben waghalsige Stunts, spannende Manöver und mit etwas Übung ein rundum gelungenes Gameplay.

Virtuelles Downhill-Rennen mit allen Extras

Bike Mayhem Mountain Racing sieht gut aus, läuft auch auf Mitteklasse-Geräten noch flott und macht richtig Laune: Über 100 Strecken, Upgrades für Bikes, viele coole Tricks und online-Bestenlisten laden zum Abtauchen ein. Die Vollversion kostet aktuell 70 Cent im Store und entfernt die Werbung, die während des Spiels als Balken und am Ende jedes Rennens erneut als Vollbild eingeblendet wird.

Fazit zum Test der Android-App Bike Mayhem Mountain Racing

Schöne Strecken, coole Tricks und eine funktionale Steuerung laden bei dieser App zum Download ein.

Vorteil: Coole Stunts und schickes Gameplay

Nachteil: Steuerung anfangs etwas schwierig

Gesamtnote: 1,42

Funktionalität (45 %): 1,35

Bedienung und Support (40 %): 1,55

Design (15 %): 1,30

Deutschsprachig, kostenlos

Moto Racing

Moto Racing
Vergrößern Moto Racing
© Steffen Zellfelder

Fast aus der Vogelperspektive steuern wir bei Moto Racing ein Motorrad über eindimensionale Strecken. Trotz linearem Gameplay erweist sich das bald als kurzweiliges Unterfangen.

Moto Racing ist ein einfaches Spiel für den kurzen Zeitvertreib zwischendurch. In dem sehr linearen Rennspiel steuern wir ein Motorrad über dreispurige Straßen voller verrückter Autofahrer, die vom Seitenspiegel oder einem Bremspedal noch nie etwas gehört haben.

Die Level haben kein Ende und keine Ziellinie, es geht einzig darum, möglichst lange durchzuhalten, bevor der unweigerliche Totalschaden kommt. Sporadisch verteilte Münzen sammeln wir in dem etwas hektischen Rennspiel eher nebenbei ein, die Spielwährung lässt sich im Anschluss in eines von drei neuen Motorrädern investieren. Bevor wir die Kohle für das flotteste Zweirad zusammen haben, vergeht eine lange Zeit - bis dahin erscheint das etwas repetitive Gameplay leider etwas dröge. Die Level-Hintergründe sind abwechslungsreich ausgefallen und bestehen aus Wäldern, verschneiten Bergen oder Stadtzentren.

Für Zwischendurch ganz ok

Der Reiz von Moto Racing besteht darin, in den graduell flotter werdenden Leveln nicht die Nerven zu verlieren. Weil die Steuerung per Neigungssensor recht empfindlich ausgefallen ist und im teils dichten Verkehr immer wieder fiese Engpässe entstehen, kann schon eine unkonzentrierte Sekunde das vorzeitige Game Over bedeuten.

Fazit zum Test der Android-App Moto Racing

Für Zwischendurch ganz ok: Moto Racing ist ein gelungenes, aber auf Dauer etwas zu eindimensionales Rennspiel, das mit Münzen-Sammeln und fordernden Spielabschnitten bei Laune hält.

Vorteil: Hohe Fahrgeschwindigkeit

Nachteil: Wenig Abwechslung beim Gameplay

Gesamtnote: 2,08

Funktionalität (45 %): 2,00

Bedienung und Support (40 %): 2,25

Design (15 %): 1,85

Englischsprachig, kostenlos

Radtourwettbewerb 3D - Bike

Radtourwettbewerb 3D - Bike
Vergrößern Radtourwettbewerb 3D - Bike
© Steffen Zellfelder

Überseecontainer, Feuerringe oder waghalsige Loopings stellen beim Querfeldein-Rennspiel Radtourwettbewerb 3D - Bike keine großen Hindernisse dar. Geschwindigkeit ist dabei aber nicht alles - clevere Manöver sind gefragt.

Auf vielen kreativen Pisten dürfen Spieler bei diesem Moto-Cross-Spektakel ihr Talent als Stunt-Fahrer beweisen. In insgesamt 60 Leveln gilt es, steile Rampen, schmale Rohre, aber auch tückische Stufen und waghalsige Sprünge inklusive Front- und Backflips zu meistern.

Die Entwickler haben sich dabei für jeden Streckenmeter etwas einfallen lassen, die Pisten sehen entsprechend abwechslungsreich aus. Level für Level müssen Spieler verschiedene Ziele erreichen: Es gibt schwer zu erreichende Münzen, Mindestzeiten für Luftsprünge und vorgegebene Stunts und Tricks. Mit dem als Belohnung ausgeschütteten Spielgeld können bis zu vier neue Motorräder und eine ganze Reihe von Upgrades gekauft werden.

Steuerung auch per Neigungssensor

Je nach Vorliebe lässt sich der Radtourwettbewerb 3D per Display-Button oder Neigungssensor steuern, beides hat im Test prima funktioniert. Mit schicker Grafik, abwechslungsreichen Strecken und schönen Hintergründen gibt es an dem Spiel wenig auszusetzen. Einzig die Level sind etwas kurz, geübte Spieler können alle 60 Strecken fast in einer Sitzung absolvieren.

Fazit zum Test der Android-App Radtourwettbewerb 3D - Bike

Mit schicker Grafik, gelungener Spielphysik und insgesamt 60 abwechslungsreichen Leveln macht diese App mit Langeweile kurzen Prozess.

Vorteil: Viele gelungene Strecken

Nachteil: Streckenlänge recht kurz

Gesamtnote: 1,36

Funktionalität (45 %): 1,25

Bedienung und Support (40 %): 1,45

Design (15 %): 1,45

Deutschsprachig, kostenlos

Highway Rider

Highway Rider
Vergrößern Highway Rider
© Steffen Zellfelder

Die Straßenverkehrsordnung ist uns bei Highway Rider herzlich egal: Riskante Manöver, waghalsiges Überholen und ein Bleifuß wie er im Buche steht gehören hier zur Tagesordnung.

Highway Rider ist ein Rennspiel mit Augenzwinkern, das zeigt sich schon bei der Fahrzeugwahl: Vom einfachen Harley-Fahrer über Verkehrspolizisten bis hin zu motorisierten Zombies und einer Hommage an den Astronauten Buzz Aldrin ist für reichlich Abwechslung gesorgt.

Ziel des mitunter recht brutalen Renn-Spektakels ist es, möglichst schnell und riskant eng an anderen Verkehrsteilnehmern vorbeizuziehen, dafür gibt es Punkte und Geschwindigkeitsschübe. Natürlich führt das immer wieder zu fulminanten Totalkarambolagen. Dabei listet das Spiel präzise und herrlich schräg auf, welche Knochen wir uns gerade gebrochen haben und wie hoch die Krankenhausrechnung ausfallen wird. Drei Spielmodi stehen bei Highway Rider zur Auswahl: Klassische Arcade-Rennen, Verfolgungsjagd mit der Obrigkeit und ein sehr willkommener Multiplayer-Modus, in dem wir uns mit anderen Spielern anlegen dürfen.

Highspeed-Rennen und mittelmäßige Grafik

Grafisch ist Highway Rider nicht gerade ein Vorbild, Fahrzeuge und Strecken kommen etwas grobkörnig daher. Immerhin: Die sparsame Optik sorgt dafür, dass das Spiel auch auf älteren Geräten noch flott läuft und das Feeling waghalsiger Geschwindigkeit glaubhaft vermittelt. Verschiedene Outfits und Designs für Fahrer und Fahrzeuge bringen Abwechslung in das etwas lineare, aber insgesamt sehr unterhaltsame Gameplay.

Fazit zum Test der Android-App Highway Rider

Highway Rider setzt auf hohe Geschwindigkeiten, spannende und völlig verrückte Verkehrsmanöver und rundet das Ganze mit einer Prise schrägem Humor ab.

Vorteil: Herrlich katastrophale Crashs

Nachteil: Mittelmäßige Grafik

Gesamtnote: 1,58

Funktionalität (45 %): 1,35

Bedienung und Support (40 %): 1,50

Design (15 %): 2,45

Deutschsprachig, kostenlos

Traffic Racer

Traffic Racer
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© Steffen Zellfelder

Im High-Speed-Rennspiel Traffic Racer ist vorausschauendes Fahren bestenfalls Nebensache: Bleifüße und verrückte Fahrmanöver bringen hier die dicken Punkte.

Wer von Verkehrsregeln die Nase voll hat, der ist bei Traffic Racer genau richtig. Das Spiel versucht sich an einer realistischen Fahrphysik und belohnt Spieler für dreistes Fahrverhalten und Abstinenz vom Bremspedal. Dabei geht es stets darum, auf geradlinigen Strecken mit möglichst hoher Geschwindigkeit Überholmanöver zu starten, bei denen man im echten Leben einen Herzinfarkt bekommen würde - je knapper wir an anderen Fahrzeugen vorbeischießen, desto besser.

Fünf Streckentypen wie Wüste, Schnee- oder Regenlandschaften sorgen für Abwechslung, und auch der Fuhrpark kann sich sehen lassen: Mit insgesamt 31 originalen Markenmodellen dürfen Sie hier auch mal Ihren Traumwagen zu Schrott fahren. Alle Fahrzeuge lassen sich mit erbeutetem Spielgeld ordentlich verbessern und mit frischem Lack und neuen Felgen auch optisch aufmotzen.

Top Steuerung und solide Engine

Traffic Racer läuft dank verschiedener Detailstufen auch auf älteren Geräten flüssig und macht sich mit einer angenehmen und zuverlässigen Steuerung per Neigungssensor einen guten Namen. Die App bietet fünf Spielmodi, die auch unterschiedliche Schwierigkeitsgrade bedeuten. Auf Online-Bestenlisten dürfen wir uns dabei auch mit anderen Spielern messen.

Fazit zum Test der Android-App Traffic Racer

Traffic Racer überzeugt mit guter Grafik, geschmeidiger Steuerung und einem reizenden Suchtfaktor: Das nächste Upgrade und der nächstbessere Bolide sind immer nur ein paar Spielminuten entfernt.

Vorteil: Sehr gute Steuerung, Tuning möglich

Nachteil: Top-Wagen können erst sehr spät gekauft werden

Gesamtnote: 1,17

Funktionalität (45 %): 1,20

Bedienung und Support (40 %): 1,10

Design (15 %): 1,25

Deutschsprachig, kostenlos

Angry Gran Run - Running Game

Angry Gran Run - Running Game
Vergrößern Angry Gran Run - Running Game
© Steffen Zellfelder

In diesem kostenlosen Endlos-Runner helfen wir einer wütenden Oma bei der Flucht. Ein schräges Setting und viele gelungene, genre-typische Elemente versprechen einen unterhaltsamen Zeitvertreib mit Angry Gran Run - Running Game .

In Angry Gran übernehmen wir die Rolle einer vom Pech verfolgten Oma: Die betagte Dame wurde im Irrenhaus eingesperrt und ist jetzt auf der Flucht. In dem Endlos-Runner müssen wir der Granny zur Seite stehen und sie vor verrückten Hindernissen und mächtigen Monstern bewahren.

Zum Glück ist die Graumelierte beachtlich akrobatisch unterwegs: Auch tückische Hindernisse wie gigantische Hüte oder riesige Kaffeetassen nimmt sie in einem Satz. Tiefere Hürden werden einfach mit einem stilvollen Limbo-Ganzkörper-Slide gemeistert. Plötzliche Abzweigungen müssen wir mit Wischgesten einleiten und jede Menge großzügig verteilter Münzen erhöhen den Punktestand. Ab und an schlendert auch der eine oder andere Straßen-Flegel vor Omas Füße - die werden kurzerhand mit Martial-Arts-Techniken aus dem Bild gekickt, die Chuck Norris neidisch machen würden.

Geradliniges Gameplay mit kleinen Extras

Damit das insgesamt doch sehr gleichmäßige Gameplay nicht so schnell öde wird, gibt es eine ganze Reihe zusätzlicher Kostüme freizuspielen. Da gibt es Lebkuchen-Männchen, Zombie-Omas, Hippie-Omas oder Omas im Bananenkostüm. Auch verschiedene Missionen und täglich wechselnde Herausforderungen sollen Spieler langfristig bei der Stange halten.

Fazit zum Test der Android-App Angry Gran Run - Running Game

Mit einer wütenden Oma in der Hauptrolle bietet dieser Endlos-Runner spannende Herausforderungen, viel Charme und eine gehörige Portion Spielwitz. Genre-typisch lässt das Gameplay auf Dauer aber Abwechslung vermissen.

Vorteil: Flottes Gameplay mit vielen Gags

Nachteil: Spielablauf auf Dauer etwas monoton

Gesamtnote: 1,77

Funktionalität (45 %):1,55

Bedienung und Support (40 %): 1,90

Design (15 %): 2,05

Englischsprachig, kostenlos

Jet Ski Race:Water Scoot

Jet Ski Race:Water Scoot
Vergrößern Jet Ski Race:Water Scoot
© Steffen Zellfelder

Mit Vollgas brettern wir in Jet Ski Race:Water Scoot über enge Wasserwege. Die einfache Grafik wirkt dabei auch wegen der sturen Draufsicht etwas veraltet. Immerhin kann das Gameplay unterhalten - für eine Weile.

Jet Ski Race:Water Scoot ist vielleicht das erste Rennspiel, das tatsächlich etwas zu schnell ausgefallen ist. Schon ohne den Finger aufs Gaspedal zu nehmen, schießt unser Jetski dabei mit einem Affenzahn übers Wasser - und nicht selten ins Heck eines der zahlreichen anderen Schnellboote, die sich auf der tückisch engen Wasserstraße so tummeln. Immerhin gibt es eine Bremse - die geht aber schnell kaputt, wenn wir sie zu häufig einsetzen.

Wer die ultimative Herausforderung sucht, der darf einmal das Gaspedal durchdrücken und sich schon einmal auf den Game-Over-Bildschirm freuen: Die Lenkung per Neigungssensor verkommt dann nämlich schnell zur Glückssache. Von den versprochenen „Amazing visual Effects“ konnten wir Test leider nichts feststellen.

Viel Werbung, öder Sound

Das halbwegs solide Gameplay von Jet Ski Race:Water Scoot steht leider im Schatten der recht aufdringlichen Werbung und einer wenig gelungenen Sound-Kulisse. Das Motorengeräusch des Jetski klingt, als würde das Vehikel gleich seinen Geist aufgeben, Kollisionen sind gar nicht zu hören, und selbst wenn der Wasserflitzer explodiert, kommt der Sound recht verkümmert aus dem Lautsprecher.

Fazit zum Test der Android-App Jet Ski Race:Water Scoot

Ein leider etwas liebloses Wasser-Rennspiel mit wenig Abwechslung und schlechtem Sound. Der hohe Schwierigkeitsgrad kann ehrgeizige Zocker aber eine Weile bei Laune halten.

Vorteil: Fordernder Schwierigkeitsgrad

Nachteil: Mieser Sound, maue Grafik

Gesamtnote: 3,06

Funktionalität (45 %): 3,55

Bedienung und Support (40 %): 2,55

Design (15 %): 2,95

Englischsprachig, kostenlos

Hill Climb Racing

Hill Climb Racing
Vergrößern Hill Climb Racing
© Steffen Zellfelder

Bei Hill Climb Racing fahren wir keine Wettrennen, und Mitstreiter gibt es auch nicht. Trotzdem entwickelt das Hügelrennspiel schnell einen charmanten Suchtfaktor.

In der Rolle des wackeren „Newton Bill“ kämpfen Spieler in Hill Climb Racing mit fiesen, aber abwechslungsreichen Strecken voller Hügel, Hängebrücken und tückischer Steilhänge. Dabei gibt es keine Bestzeiten zu toppen oder Kontrahenten auszustechen. Frei nach dem Motto „der Weg ist das Ziel“ versuchen wir unseren fahrbaren, aber arg wackeligen Untersatz möglichst weit durch die Level zu steuern, bevor der Sprit ausgeht oder unser Fahrer nach einem der unweigerlichen Unfälle mit einem Genickbruch im Krankenhaus landet.

Für jeden Streckenmeter gibt es dabei ein paar Münzen, zusammen mit den Boni aus den Leveln können wir damit vor jedem Neustart coole Upgrades kaufen. Aus der anfänglichen Klapperkiste wird so schnell ein echter Hügelflitzer, eine ganze Reihe zusätzlicher Fahrzeuge wie Panzer, eine Bimmel-Bahn oder Santas Schlitten können nach und nach freigespielt werden.

Spitzenreiter im oft kopierten Genre

Am Spielprinzip von Hill Climb Racing versuchen sich im App-Store viele Nachahmer - oft ohne Erfolg. Das Original überzeugt mit charmantem Gameplay, solider Spielphysik und einer sauberen Spiel-Engine. Auch der Sound ist griffig und geht selbst nach vielen Spielstunden noch gut ins Ohr. Die Steuerung mit drei Tasten für Gas, Bremse und Nitro ist denkbar einfach, trotzdem sind die Strecken mit vielen gemeinen Übergängen eine echte Herausforderung.

Fazit zum Test der Android-App Hill Climb Racing

Mit viel Spielwitz, fordernden Strecken und einem grundsoliden Gameplay mausert sich Hill Climb Racing zum Spieletipp. Kurze Ladezeiten und der flotte Spieleinstieg machen die App zum Zeitfresser.

Vorteil: Spielwitz, kurze Ladezeiten, viele Fahrzeuge

Nachteil: Keiner

Gesamtnote: 1,46

Funktionalität (45 %): 1,30

Bedienung und Support (40 %): 1,35

Design (15 %): 2,20

Deutschsprachig, kostenlos

Blocky Roads

Blocky Roads
Vergrößern Blocky Roads
© Steffen Zellfelder

In blockigen, minecraft-artigen Leveln preschen wir in Blocky Roads über gelungene Strecken und versuchen uns an tückischen Hindernissen.

Das Farmer-Leben ist kein leichtes: Weil ein gewaltiger Tornado die Familienfarm zerlegt hat, machen wir uns in Blocky Roads auf die Suche nach den Einzelteilen. Mit begrenztem Benzinvorrat geht es dabei Level für Level stets darum, möglichst viele Streckenmeter zu schaffen, bevor das Fahrzeug stehenbleibt oder in einem Abgrund voller feuriger Lava verschwindet.

In jedem Level finden sich dabei Farmteile und jede Menge Münzen, mit denen wir Haus und Hof nach und nach zu alter Pracht verhelfen, neue Fahrzeuge und Level freischalten oder unseren fahrbaren Untersatz immer weiter aufrüsten. Insgesamt neun verschiedene Fahrzeuge warten darauf, eingefahren zu werden. Mit dem Car Editor können sich Spieler ab Level drei auch am Bau eines ganz eigenen Vehikels versuchen.

Spitzen-App mit Paywall

Blocky Roads macht mächtig Laune: Zwischen dem Aufbau der Farm, dem Aufrüsten der eigenen Fahrzeugflotte und dem Erkunden der fordernden, aber detailliert ausgeklügelten Level merkt man gar nicht, wie die Zeit vergeht. Leider bittet die App nach dem dritten Level zur Kasse, bis dahin vergehen aber einige Stunden. Musik und Sounds fügen sich reibungslos ins Spielgeschehen ein.

Fazit zum Test der Android-App Blocky Roads

Schicke Grafik im eigenen Stil, authentisches Gameplay mit Suchtfaktor und gelungene Gamesounds machen Blocky Roads schnell zum Lieblingsspiel. Leider sind nur die ersten drei Level gratis.

Vorteil: Liebevolle Grafik im Minecraft-Stil, rundum gelungenes Gameplay

Nachteil: Nach dem dritten Level kostenpflichtig

Gesamtnote: 1,23

Funktionalität (45 %): 1,15

Bedienung und Support (40 %): 1,30

Design (15 %): 1,30

Englischsprachig, kostenlos

Racing Fever

Racing Fever
Vergrößern Racing Fever
© Steffen Zellfelder

Racing Fever verspricht Spielern vor allem eines: Highspeed-Rennen mit Geschwindigkeitsrausch. Tages-Aufgaben und Style-Tuning machen das Spiel langfristig interessant.

Ganz titeltreu geht es bei Racing Fever vor allem darum, möglichst schnell über die Strecken zu preschen und mit riskanten Manövern fleißig Extrapunkte einzusammeln. Diese Spielwährung lässt sich dann in noch schnellere Fahrzeuge stecken, mit denen wir dann noch rücksichtsloser durch die Gegend brettern können.

Vier Streckentypen und vier Spielmodi bringen Abwechslung ins Gameplay. Im Dorf, in der staubigen Wüste, in den Häuserschluchten der Großstadt oder auf verschneiten Winterlandschaften schießen wir mit durchgedrücktem Gaspedal über geradlinige Strecken mit optionalem Gegenverkehr. Verkehrsmanöver wie Beinahe-Zusammenstöße werden dabei mit Extrapunkten belohnt. Auch der Fuhrpark kann sich sehen lassen: Original-Modelle von BMW, Mercedes, Dodge, Mustang und Audi sind vertreten, können aber erst im späteren Spielverlauf freigeschaltet werden. Das eigene Vehikel dürfen wir mit verschiedenen Felgen und einer ganzen Reihe von Vinyls und Decals optisch aufpeppen.

Ego-Perspektive in der Cockpit-Ansicht

Wahlweise aus der Draufsicht oder einer spannenden Cockpit-Perspektive geht es bei Racing Fever mächtig zur Sache. Mit Optionen für die Steuerung und drei Settings für die Grafikqualität geben die überschaubaren Einstellungen das Wichtigste her. Auch auf älteren Geräten läuft das 3D-Spiel so noch flüssig und glatt.

Fazit zum Test der Android-App Racing Fever

Alles was man im Straßenverkehr nicht machen darf, bringt bei Racing Fever Extrapunkte. Die Mischung aus Geschwindigkeitsrausch, halsbrecherischen Manövern und dem schicken Fuhrpark machen das Rennspiel zum Spitzenreiter unter den Racing-Games.

Vorteil: Marken-Modelle, Cockpit-Ansicht

Nachteil: Keine online-Bestenlisten

Gesamtnote: 1,23

Funktionalität (45 %): 1,20

Bedienung und Support (40 %): 1,30

Design (15 %): 1,15

Deutschsprachig, kostenlos

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