1826268

Bitdefender Internet Security: Neue Funktionen, noch mehr Schutz

Zum wirksamen Schutz eines PCs gehört inzwischen weit mehr als das bewährte Gespann aus Virenscanner und Firewall. Erst wenn auch der Browser mit ins Schutzkonzept aufgenommen und die Sicherheit der vom Anwender benötigten Passwörter erhöht wird, steigt das Schutzniveau merklich. Bitdefender nimmt sich dieser Bereiche in seiner neuen Internet Security-Suite an.

Die aktuelle Version von Bitdefender Internet Security trägt erstmals keine Versionsnummer oder Jahreszahl mehr. Bitdefender verzichtet hierauf, da sich die Software während der Laufzeit des Schutzabonnements ohnehin ständig selbst aktualisiert. Die aktuelle Generation der Software bringt nicht nur neue Funktionen mit. Sie wurde auch im Kern entscheidend verbessert: Die neue Scanning-Technik des Unternehmens namens Bitdefender Photon passt sich an die zur Verfügung stehenden Rechnerressourcen der jeweiligen Hardware an – und überfordert so auch weniger leistungsfähige PCs und Notebooks nicht. Anwender werden also nicht bei ihrer Arbeit oder beim Gaming gestört. Die Erkennungsrate von Schädlingen beeinflusst dieses Anpassen natürlich nicht.

Photon basiert auf einem optimierten Whitelisting gutartiger Programme (Reputationssystem). Der Scanner erfasst nach der Installation nach und nach die auf dem Rechner installierten Anwendungen. Anschließend entscheidet Photon, welche der gefundenen Prozesse der Scanner ständig überwachen wird und welche aufgrund ihrer Vertrauenswürdigkeit nicht kontrolliert werden müssen. Dies senkt den Aufwand, der lokal auf dem Rechner betrieben werden muss. Außerdem lagert Photon das Untersuchen bereits bekannter Dateien in die Cloud aus und nimmt so weitere (Rechen)Last vom lokalen PC des Anwenders. Auch der Schutz vor Spam-E-Mails basiert auf dieser Cloud-Komponente.

Die zu Bitdefender Internet Security gehörende Geldbörse speichert alle Passwörter des Anwenders in einer geschützten Datenbank. Entsperrt wird die Datenbank mit einem Masterpasswort.
Vergrößern Die zu Bitdefender Internet Security gehörende Geldbörse speichert alle Passwörter des Anwenders in einer geschützten Datenbank. Entsperrt wird die Datenbank mit einem Masterpasswort.

Ebenfalls neu in der aktuellen Version von Bitdefender Internet Security, Bitdefender Antivirus Plus und Bitdefender Total Security ist die Bitdefender Geldbörse (Englisch „Wallet“). In dieser Geldbörse speichert die Software wichtige Daten wie Benutzernamen, Passwörter, Kreditkartennummern oder Lizenzschlüssel. Werden diese Angaben benötigt, beispielsweise beim Einkauf im Internet oder dem Start einer Anwendung wie Skype, schickt Bitdefender Wallet die jeweils verlangten Daten zur betreffenden Applikation oder dem Onlinedienst. Die Geldbörse selbst ist mit einem Masterkennwort geschützt – quasi das einzige Passwort, dass sich der Anwender noch merken muss. Um alles Übrige kümmert sich die Software. Bitdefender Wallet.

Besonders praktisch ist die Geldbörse beim Umgang mit langen, komplexen Passwörtern, wie sie von entsprechenden Generatoren erzeugt werden. Aufgrund ihrer Länge sind diese Kennwörter nur sehr schwer zu merken – ein Segen, wenn eine Software dies erledigt. Denn an solchen Kennwörtern beißen sich auch hochmoderne Passwort-Cracking-Programme wie Hashcat die Zähne aus: Die Software erzeugt, anders als wir Menschen, absolut zufällige Zeichenfolgen, die sich nicht durch clevere Regeln, sondern nur durch stupides Ausprobieren aller möglichen Ziffern- und Zeichenkombinationen herausfinden lassen (Brute Force). Ab einer Länge von zwölf Zeichen sind auch leistungsfähige Rechner so lange mit dem Knacken beschäftigt, dass Angreifer wahrscheinlich vorher aufgeben.

Im Unterschied zu ähnlichen Lösungen, die zumeist als Browser-Add-on gestaltet sind und somit nur bei Webanwendungen aktiv sind, kann Bitdefender Wallet auch mit lokal installierten Anwendungen wie Skype oder Yahoo Messenger. Natürlich klinkt sich die Geldbörse auch in gängige Browser wie Google Chrome, Microsoft Internet Explorer oder Mozilla Firefox ein. In Kombination mit der neuen Geldbörse arbeitet die bereits bekannte Komponente Bitdefender Safepay. Safepay ist ein abgesicherter Browser, der Kreditkartennummern, Kontonummern und andere sensible, für Online-Transaktionen notwendige Daten zuverlässig schützt. Ab sofort bringt Safepay auch eine virtuelle Tastatur mit, um noch besser gegen Banking-Trojaner gewappnet zu sein.

Immer im Blick: Die Kinderschutzkomponente von Bitdefender Internet Security verhindert unter anderem den Aufruf von nicht geeigneten Seiten. Zudem kann sie auch die Anrufe der Sprösslinge und deren Position nachvollziehen.
Vergrößern Immer im Blick: Die Kinderschutzkomponente von Bitdefender Internet Security verhindert unter anderem den Aufruf von nicht geeigneten Seiten. Zudem kann sie auch die Anrufe der Sprösslinge und deren Position nachvollziehen.

Außerdem gehören zu Bitdefender Internet Security unter anderem noch eine Firewall sowie eine Funktion zum Kinder- und Jugendschutz. Mit dem auch zu Windows 8 und der Tablet-Version Windows RT kompatiblen Kinderschutz können Eltern ihre Kinder orten und deren zuletzt gewählte Telefonnummern prüfen. Zudem schützt die Funktion den Nachwuchs bei seinen Ausflügen ins Soziale Netzwerk Facebook und auch beim Chatten.

Um die Anwenderfreundlichkeit zu erhöhen, gibt Bitdefender der Internet Security-Suite zwei neue Funktionen mit auf den Weg: Der Bitdefender Autopilot verlangt vom Anwender keinerlei Eingriff mehr. Nutzer müssen sich also gar nicht erst in die Materie „PC-Sicherheit“ einarbeiten, sondern können der Software alle Entscheidungen überlassen. Das macht sich insbesondere bei Aktivitäten wie dem Anschauen von Filmen, dem Anzeigen von Präsentation oder dem Spielen von Games positiv bemerkbar. Denn der Autopilot erledigt alles, was in Sachen Sicherheit anfällt, still im Hintergrund, ohne den Nutzer durch eine Warnmeldung von seiner momentanen Tätigkeit abzulenken. Selbst das Desinfizieren des PCs oder das Verhindern einer Infektion geht ohne Nachfrage über die Bühne.

Übersichtlich: Vom Hauptbildschirm von Bitdefender Internet Security aus lassen sich alle Komponenten konfigurieren. Auf Wunsch erledigt die Software durch Klick auf das "Autopilot"-Symbol rechts oben alles Notwendige selbst.
Vergrößern Übersichtlich: Vom Hauptbildschirm von Bitdefender Internet Security aus lassen sich alle Komponenten konfigurieren. Auf Wunsch erledigt die Software durch Klick auf das "Autopilot"-Symbol rechts oben alles Notwendige selbst.

Wie aber behält man als Anwender die Kontrolle über die Software, wenn diese selbst denkt und lenkt? Bitdefender Internet Security erzeugt ab sofort einmal pro Woche einen Sicherheitsreport. Er verschafft schnell einen Überblick über den Sicherheitszustand des Systems. Ein Klick auf das Symbol im Hauptfenster von Bitdefender Internet Security ruft den übersichtlich aufbereiteten und auf überbordende technische Informationen verzichtenden der Report auf. Er liefert alles Notwendige rund um Scans, verhinderte Infektionen oder offene Probleme samt Lösungsvorschlag. Außerdem gibt der Report Tipps zur noch besseren Konfiguration der Bitdefender-Software. Anwender können damit auf die laufende Kontrolle der Software verzichten, ohne gleichzeitig das Heft ganz aus der Hand zu geben.

Besonders auf Notebooks und Tablets macht sich die Anti-Diebstahl-Funktion bezahlt:

Dank Anti-Theft lässt sich ein verlorener oder gestohlener Mobil-PC überall auf der Welt lokalisieren, sobald er sich mit dem Internet verbindet. Ist die WLAN-Schnittstelle des Geräts aktiviert, erhöht sich die Genauigkeit der Peilung. Mittels des Diebstahlschutzes lassen sich aus der Ferne auch alle auf dem Rechner gespeicherten Daten löschen beziehungsweise das Gerät sperren. Nur wer den zuvor eingegebenen PIN-Code kennt, kann ihn wieder entsperren.

Tipp: Testen Sie Bitdefender Internet Security 60 Tage kostenlos!

0 Kommentare zu diesem Artikel
1826268