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Windows-Start & CPU-Leistung

02.05.2008 | 09:23 Uhr |

Wunderwaffe Bios: Jeder PC lässt sich dort im Handumdrehen beschleunigen. Wir zeigen Ihnen, welche Hebel am effektivsten wirken.

Windows-Start beschleunigen
Es nervt, wenn der PC sehr lange braucht, bis er nach dem Einschalten betriebsbereit ist. Diese Zeit lässt sich deutlich verkürzen. Wir konnten durch die richtigen Bios-Einstellungen die Startzeiten verschiedener Rechner um bis zu 30 Prozent verkürzen - beispielsweise benötigte ein Test-PC statt 107 nur noch 75 Sekunden.

Schnellstart-Optionen: Oftmals wird ein PC ausgeliefert, bei dem die Option "Quickboot" im Menü "Boot" auf "Disabled" steht. Stellen Sie sie auf "Enabled" - Sie gewinnen bis zu 19 Sekunden. Dann wird zwar nicht mehr angezeigt, welche Komponenten im DMA-Modus laufen und welche Interrupts belegt wurden, aber sollten Sie diese Infos wirklich einmal benötigen, brauchen Sie nur die "Quickboot"-Option wieder zurückstellen.

Express-Gate deaktivieren: Viele PCs bieten zum Start ein Menü an, das Ihnen ohne Betriebssystem einen Skype-Client sowie Multimedia- oder Internet-Funktionen zur Verfügung stellt. Wenn Sie das nicht benötigen, können Sie sich die Lade- und Wartezeit des Menüs sparen - Sie gewinnen zwischen 5 und 30 Sekunden.

Bootreihenfolge ausmisten: Wollen Sie wirklich bei jedem Start prüfen lassen, ob die eingelegte Diskette, CD, DVD oder der eingesteckte USB-Stick bootfähig sind? Das ist normalerweise nur einmalig bei der Neuinstallation nötig - denn in der Regel soll das Betriebssystem von der integrierten Festplatte booten. Schieben Sie in der Bootreihenfolge daher die Festplatte mit dem Betriebssystem an die erste Stelle. Die nachfolgenden Optionen haben dann keine Auswirkung, Sie können sie auf "Deaktiviert" stellen und gewinnen bis zu 7 Sekunden.

Unnötige Komponenten abschalten: Je weniger Treiber Windows laden muss und je weniger Komponenten beim Start initialisiert werden, desto schneller ist das System betriebsbereit. Überlegen Sie sich, welche Schnittstellen Sie überhaupt benötigen. Die Zeitersparnis lag in unseren Tests allerdings nur bei maximal 3 Sekunden.

PC zeitgesteuert starten: Ohne Zeitverlust mit der Arbeit beginnen - das können Sie, wenn der PC schon startet, bevor Sie ins Büro kommen. Läuft er etwa gleich eine ganze Stunde früher an, kann er schon Updates durchführen und ein Backup erstellen. So geht's: Die Startzeit geben Sie unter "Power Management, Auto Power On" ein. Soll der Rechner nicht jeden Tag, sondern nur an Werktagen laufen, stellen Sie noch "RTC Alarm Date" von "Everyday" auf "Weekdays" um. Findet sich in Ihrem PC-Bios diese Funktion nicht, hilft eine programmierbare Zeitschaltuhr. Dass der Rechner dann auch hochfährt, wenn die Uhr den Strom zuschaltet, können Sie im Menü "Power Management" bestimmen: Stellen Sie "Restore on AC Power Loss" von "Power Off" auf "Power On" um.

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