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5 Bios-Basis-Tipps

07.05.2008 | 08:55 Uhr |

Bevor Sie anfangen, das PC-Bios zu optimieren, sollten Sie zumindest die folgenden grundlegenden Aspekte kennen. Damit kommen Sie schneller ans Ziel und stellen im Falle von Problemen schnell ein funktionierendes PC-Fundament her.

So kommen Sie ins Bios:
Schalten Sie Ihren PC ein. Nach wenigen Sekunden zeigt er - je nach Modell - ein Herstellerlogo, die Speicherdaten, den Prozessornamen, Taktdaten und vieles mehr an. Dies ist die Initialisierung der PC-Komponenten und ein Teil des Bootvorgangs Ihres Rechners. Um ins PC-Bios zu gelangen, drücken Sie während der Initialisierung die <F2>- oder die <Entf>-Taste.

Ein Fallschirm ist immer dabei:

Über "Discard Changes" können Sie die seit dem Aufrufen des Menüs vorgenommenen Änderungen rückgängig machen und mit "Exit, Exit & Discard Changes" oder per "Esc"- Taste den PC neu starten. Das Bios und die Hauptplatine können Sie über "Load Setup Defaults" auf die Werkseinstellungen zurücksetzen.

Gelegentlich ist der Reservebildschirm nötig:

Sollte Ihr PC einmal nicht mehr starten, können Sie die Werkseinstellungen durch den Ausbau der Bios-Batterie wiederherstellen. Trennen Sie Ihren PC vom Stromnetz. Bauen Sie die Batterie aus. Nach wenigen Sekunden ohne Strom ist im Bios-Speicher alles wieder beim Alten.

Schrittweise vorgehen:

Ändern Sie immer nur eine Einstellung, speichern Sie die Änderung (etwa per "Exit, Exit & Save Changes"), und booten Sie Ihren PC neu. Prüfen Sie, ob sich die Änderung durchweg positiv ausgewirkt hat. Startet Windows beispielsweise nicht mehr, gehen Sie ins PC-Bios und machen dort die letzte Einstellung rückgängig - fertig. Wenn Sie gleich mehrere Änderungen auf einmal aktivieren und dann ein Problem vorliegt, lässt sich die Ursache nicht so einfach zurückverfolgen.

Bios-Update:

Oft können mit einem Bios-Update bisher inkompatible Hardware-Komponenten wie CPU, Grafikkarte und USB-Laufwerke nurtzbar gemacht werden. Die Update-Datei finden Sie im Support-/Download-Bereich der Site Ihres PC- oder Hauptplatinenherstellers. Welche Neuerungen mit dem Update möglich werden, ist in den Release- Infos nachzulesen.

Das Update selbst muss heutzutage nicht mehr umständlich mit Bootdisketten vorgenommen werden, die Update-Utilities laufen meist unter Windows. Und wenn das Betriebssystem noch nicht installiert ist, verwenden Sie die im Bios integrierten Update-Tools. Bei "Tools, Asus EZ Flash 2" etwa müssen Sie nur noch den Pfad zur Update-Datei angeben - der Rest geht daraufhin automatisch.

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