Die Bildgröße muss zur Raumgröße passen: Wer gleich zum größten Flachbildfernseher greift, begeht unter Umständen einen Fehler. Denn ein Riesen-Display mit 1,5 Metern erschlägt den Zuschauer förmlich. Genauso wirkt ein Mini-Fernseher in einem großen Wohnzimmer verloren. Orientieren Sie sich deshalb an der Raumgröße und damit am Abstand des Zuschauers zum LCD-TV. Darüber hinaus werden die Pixel ab einer bestimmten Nähe als hässliche Quadrate sichtbar.
Ab welcher Entfernung der Effekt zu sehen ist, hängt jedoch von der individuellen Sehschärfe ab. Für Flachbildferseher gilt die Faustregel, dass die 3- bis 5-fache Bilddiagonale der optimale Abstand ist. Vor einem 120-Zentimeter-TV sollte das Sofa also 4 bis 6 Meter entfernt stehen. Jener Richtwert verringert sich, wenn Sie satt des herkömmlichen TV-Signals HD-Inhalte betrachten. Denn hier fallen die Pixel kleiner aus.
Seitenverhältnis: Das Seitenverhältnis beschreibt die Relation zwischen Bildschirmbreite und -höhe. Konventionelle Fernseher im 4:3-Format gibt es so gut wie nicht mehr. Es dominieren Breitbildmodelle, die das Format 16:9 darstellen. Dieses Seitenformat eignet sich besser zum betrachten von Kinofilmen auf DVDs oder Blu-Ray-Scheiben, da fast jeder Film der letzten 50 Jahre in einem Seitenverhältnis von entweder 1,85:1 (sehr ähnlich dem 16:9, was 1,78:1 entspricht) oder 2,35:1 (noch breiter als 16:9) hergestellt wurde. Praktisch alle modernen LCD-TV und Plasmabildschirme besitzen das 16:9-Format. Eine Ausnahme stellt der Philips 56PFL9954 dar, der ein Seitenverhältnis von 21:9 hat.
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