Sie haben in Photoshop ein Bild verkleinert und dann wieder vergrößert. Nun wirkt das Foto unscharf. Wenn Sie die Größe von Pixelbildern verändern, gehen durch Interpolation (Berechnung fehlender Bildinformationen) immer Informationen verloren. Der Effekt verstärkt sich sogar, wenn Sie den Vorgang mehrfach wiederholen. Arbeiten Sie daher beim Skalieren in Bildbearbeitungsprogrammen nie mit dem Originalbild, sondern immer mit einer Kopie des Bildes oder der Ebene.
Speziell Photoshop besitzt allerdings in Version CS2 und CS3 die neuen Smart-Objekte. Diese Funktion erleichtert die Arbeit mit Pixelbildern. Der Bildinhalt lässt sich dabei in einem Container unterbringen, den Sie dann statt des eigentlichen Bildes vergrößern oder verkleinern. Das Original bleibt im Container jederzeit erhalten – wiederholte Größenänderungen haben daher keinen Einfluss auf die Bildqualität. So wenden Sie die Funktion an:
Gruppieren: Öffnen Sie eine Bilddatei, und blenden Sie das Fenster „Ebenen“ ein (<F7>-Taste). Im Kontextmenü der Ebene wählen Sie „In neuem Smart Objekt gruppieren“. Die Miniaturansicht zeigt jetzt einen weißen Rahmen um das Bild und ein Smart-Objekt-Symbol.
Skalieren: Gehen Sie auf „Bearbeiten, Transformieren, Skalieren“, und verändern Sie die Größe durch Ziehen der Anfasspunkte. Wenn Sie dabei die <Shift>-Taste gedrückt halten, behält Photoshop das Seitenverhältnis bei. Mit <Return> übernehmen Sie die Änderung.
Wiederholung: Wiederholen Sie den vorherigen Schritt, und verkleinern und vergrößern Sie das Bild dabei mehrfach nacheinander. Wenn Sie dann das Bild wieder auf die Originalgröße ziehen, stellen Sie – anders als bei der Arbeit ohne Smart-Objekte – keine Änderung der Qualität fest.
Digitalfotos mit Antik-Look versehen
Ob in Ausstellungen oder in der Werbung, der Klassiker weiß immer noch zu faszinieren: Schwarzweiß-Aufnahmen mit ihrer ganz eigenen Stimmung. Derart kunstvolle, farbreduzierte Fotos produzieren Sie mit Digitalkamera und jeder gängigen Bildbearbeitungs-Software. Sollte Ihre Kamera über keinen Schwarzweiß-Modus verfügen, laden Sie das Bild einfach in die Foto-Software und wählen die Option „Graustufen“.
In Photoshop gehen Sie beispielsweise im Menü Bild“ auf „Modus“ und anschließend auf „Graustufen“. Auch bei Schwarzweiß-Bildern bietet sich eine Tonwertkorrektur beziehungweise ein Kontrastabgleich an.
Tipp: Wenn Sie ein Anhänger des Retro-Styles sind, sollten Sie mit einer nachträglichen Colorierung experimentieren: Zu finden ist sie unter „Bild, Anpassen, Farbton/Sättigung“. Aktivieren Sie „Färben“, und wählen Sie einen dezenten Farbton. In Sekundenschnelle erzielen Sie auf diese Weise typisch sepia-gefärbte Bilder.
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