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Bewegte Objekte fotografieren

28.12.2005 | 13:50 Uhr

Das Fotografieren bewegter Objekte ist ganz leicht - Sie müssen nur eine digitale Spiegelreflexkamera besitzen und wissen, wie's geht.

Entscheidender Faktor beim Fotografieren bewegter Objekte ist die Belichtungszeit. Diese müssen Sie passend zum jeweiligen Motiv und der gewünschten Bildwirkung festlegen. Verwenden Sie dafür das TV-Automatikprogramm Ihrer Kamera, also die Blendenautomatik bei vorgewählter Belichtungszeit.

Generell gilt: Je schneller sich das Objekt bewegt, desto kürzer ist die Belichtungszeit zu wählen, um die Bewegung festhalten zu können. Reicht bei einem Sportler vielleicht noch eine 1/250 Sekunde aus, muss es bei Autos oder einem drehenden Karussell schon eine 1/500 Sekunde sein. Startende Flugzeuge oder ein ICE in voller Fahrt erfordern sogar eine 1/1000 Sekunde, um scharf abgebildet zu werden. Welche Belichtungszeit letztlich die richtige ist, hängt davon ab, welche Bildwirkung Sie erzielen möchten - denn auch mit langen Belichtungszeiten im Bereich von einer 1/10 bis 1/90 Sekunde lassen sich interessante Aufnahmen machen.

Es gibt drei gängige Fototechniken, mit denen Sie zu ganz unterschiedlichen Resultaten gelangen: das Einfrieren, Verwischen und Mitziehen.

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