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Windows 8 Pro günstig – mehr als 100 Euro gespart

17.10.2012 | 13:01 Uhr |

Bis zum Erscheinen von Windows 8 am 26. Oktober sind es nur noch wenige Tage, endlich hat Microsoft die Preise für das neue Betriebssystem genannt. PC-WELT erklärt wie Sie günstig an das neue Windows kommen.

59,99 Euro für Windows 8 Pro. Zum gleichen Preis gibt es sogar das sogenannte Pro Pack, also die Version des neuen Betriebssystems inklusive Media Center: Das sind die Preise, die Microsoft jetzt in seinem deutschen Online-Store zum Vorbestellen nennt. Microsoft bestätigt auf Nachfrage ausdrücklich, dass es sich hierbei um die Vollversionen handelt.

Bisher hatte das Software-Unternehmen nur die Kosten für ein Upgrade veröffentlicht, zu dem neben Windows 7 übrigens auch die Vorversionen Vista und sogar XP berechtigen. Danach sollte es für umgerechnet 30 Euro (39,99 US-Dollar) Windows 8 in der Pro-Version geben. Jetzt ist klar, das Angebot gilt auch für Deutschland: Zum Verkaufsstart ab 26. Oktober lässt sich die normale Pro-Version ohne Media Center als Upgrade für 29,99 Euro erwerben.

Das neue Windows 8 wird in unterschiedlichen Verpackungen verkauft, der Inhalt aber ist stets der gleiche.
Vergrößern Das neue Windows 8 wird in unterschiedlichen Verpackungen verkauft, der Inhalt aber ist stets der gleiche.

Der in Kürze verfügbare Windows 8 Upgrade Assistent bietet neben dem Kauf und direktem Upgrade auf Windows 8 auch die Möglichkeit, eine Installations-DVD zu brennen oder einen USB-Stick für das Windows-Setup zu konfigurieren. Wer sich diese Mühe sparen möchte, kann sich von Microsoft für die genannten 59,99 Euro auch eine fertige Installationsscheibe per Post nach Hause schicken lassen. All diese vergünstigten Upgrade-Optionen sind bis Ende Januar 2013 befristet.

Häufig gestellte Fragen zum Upgrade auf Windows 8 

Zeitlich nicht eingeschränkt ist die offizielle Update-Version auf Windows 8 Pro, die im freinen Online-Handel derzeit zu Preisen ab 50 Euro verkauft wird.

OEM-Versionen kosten offiziell 100 bzw. 140 Euro

Zumindest für die ersten drei Monate nach Verkaufsstart machen da die Preise für die sogenannten OEM-Versionen weng Sinn. Der Online-Händler Amazon verkauf das Betriebssystem in der Basisversion für 99,99 Euro, die Pro-Version kostet danach 139,99 Euro.

Rund 140 Euro verlangt Amazon für die „Vollversion“ von Windows 8 Pro, bei der es ohnehin „nur“ um die OEM-Variante handelt – doch es geht viel billiger.
Vergrößern Rund 140 Euro verlangt Amazon für die „Vollversion“ von Windows 8 Pro, bei der es ohnehin „nur“ um die OEM-Variante handelt – doch es geht viel billiger.

Dabei handelt es sich formal nicht einmal um Vollversionen, sondern um sogenannte OEM-Varianten, die – kurz gesagt – drei Einschränkungen unterliegen. Erstens gibt es keinerlei Telefon-Support von Microsoft, zweitens fehlt die bunte Verkaufsverpackung und drittens sowie am wichtigsten für Sie: Es gibt nur einen Datenträger. Man muss sich also schon vor der Bestellung für die 32-Bit- oder die 64-Bit-Version entscheiden. Dazu kommen gegenüber den Vollversionen eine ganze Reihe Unterschiede in den Lizenzbedingungen, die sind aber für Privatanwender kaum relevant.

Ein Wechsel von 32 auf 64 Bit ist ohne Neuinstallation übrigens auch zukünftig nicht möglich, auch nicht beim gleichzeitigen Upgrade: Wer beispielsweise von 32-Bit-Windows 7 auf die neue 64-Bit-Version umsteigen möchte, kommt um eine komplette Neuinstallation mitsamt aller Programme nicht herum.

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Windows 8 Pro ohne Vorbedingungen für 45 Euro

Wer ohnehin einen der drei Vorgänger, also Windows XP, Vista oder 7 besitzt und auf das neue Betriebssystem umsteigen möchte, kann dies für die knapp 30 Euro tun. Doch auch ohne Vorgängerversion ist das bis Ende Januar 2013 befristete Angebot die günstigste Möglichkeit, legal an Windows 8 zu kommen. Windows XP, formal Voraussetzung für das Update, gibt es im Internet schon für 15 Euro – macht zusammen also 45 Euro.

Eine Vorversion von Windows 8 ist Voraussetzung für das günstige 30-Euro-Update. Welche ist praktisch egal, es kann auch ein günstiges Windows XP sein.
Vergrößern Eine Vorversion von Windows 8 ist Voraussetzung für das günstige 30-Euro-Update. Welche ist praktisch egal, es kann auch ein günstiges Windows XP sein.

Allerdings muss man beim Upgrade von Vista und XP – im Gegensatz zum 7er-Nachfolger – sein System de facto völlig neu aufsetzen. Denn bei XP werden nur die eigenen Dateien übernommen, bei Vista immerhin noch einige sonstige Einstellungen, die installierte Software dagegen nur von Windows 7. Mit einem Tool wie My Key Finder lassen sich die Seriennummern der installierten Programme schnell auslesen und speichern. Damit wird auch die Neuinstallation der Software viel einfacher.

Schließlich können all jene, die zwischen dem 2. Juni 2012 und dem 31. Januar 2013 einen neuen Rechner mit Windows 7 (alle Versionen außer der Starter Edition) gekauft haben, für 14,99 Euro auf Windows 8 Pro umsteigen. Dazu muss man sich bis Ende Februar 2013 bei Microsoft im Internet registrieren . Einige PC-Hersteller versuchen zudem den Verkauf ihrer Rechner anzukurbeln, indem sie die rund 15 Euro fürs Upgrade ihren Kunden im Zuge einer Cashback-Aktion vergüten: unter anderem HP und Packard Bell . Andere Hersteller tun dies nur für bestimmte Produkte, beispielsweise für ihre Ultrabooks.

 

 

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