Intel® Xeon® E5

Besseres Energiemanagement

Doch nicht nur in Sachen Leistungsfähigkeit soll der Xeon® E5 deutliche Verbesserungen bringen; auch beim Energiemanagement wurden an der CPU und der begleitenden Infrastruktur einige Verbesserungen vorgenommen. Dazu zählt zum Beispiel die Weiterentwicklung der Intel® Turbo Boost Technology auf Version 2, die mit Sandy Bridge Einzug gehalten hat. Turbo Boost 2.0 wird aktiviert, sobald das Betriebssystem vom Prozessor die höchste Leistungsstufe (P0) anfordert. Arbeitet der Prozessor noch nicht an der Grenze seiner Temperatur-, Energie- und Leistungsbeschränkungen, wird der Grundtakt erhöht und nutzt so noch freie Ressourcen. Im Vergleich zur ersten Implementierung von Turbo Boost können die aktiven Kerne in Version 2 öfter und über einen längeren Zeitraum mit dem höheren Takt betrieben werden. Damit stehen vor allem für kurzzeitige Spitzenlasten mehr Reserven zur Verfügung, was besonders in Hinblick auf Desktop-Virtualisierung ein entscheidender Vorteil sein kann.

Auf Infrastrukturseite stellt Intel mit dem Node Manager eine Lösung bereit, mit der auf Basis von Richtlinien der Stromverbrauch und die Wärmeentwicklung der neuen Xeon®-Prozessoren gesteuert und überwacht werden kann. Einzelne Server lassen sich dabei Rack- oder Aisle-weise zu Gruppen zusammenfassen. Als Voraussetzung dafür müssen neben Xeon®-basierenden Maschinen ein ACPI-konformes Betriebssystem und eine geeignete Management-Konsole vorhanden sein.

Über die Management-Konsole erhält der Node Manager Befehle, die Energiegrenzwerte für einzelne Server oder Server-Gruppen setzen. Auch bestimmte Reaktionen auf Energie- oder Wärme-Events können so ausgelöst werden. Der Node Manager überwacht den Stromverbrauch des Prozessors in Echtzeit und vergleicht die Ist-Werte mit den definierten Werten der Richtlinien. Werden die Grenzen überschritten, passt der Node Manager den Energiehunger des Prozessors und des Speichers entsprechend an. So wird sichergestellt, dass alle Server innerhalb eines vorgegebenen Energieverbrauchs bleiben. Der Strombedarf ist kalkulierbar, die Racks können in Hinblick auf die verfügbare Energie mit einer maximalen Anzahl an Servern bestückt werden.

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