1821713

Besser denn je: Parted Magic 2013_08_01

30.09.2013 | 12:33 Uhr |

Bei diesem kompakten Live-System dreht sich alles um den Partitionierer Gparted, mit dem Sie Partitionen formatieren, neu erstellen, verschieben und nachträglich anpassen.

Gparted liegt bereits in der Version 0.16.1 vor – ein wichtiges Update, denn in der Vorgängerversion konnten Abstürze beim Verschieben von Partitionen schlimmstenfalls zu Datenverlust führen. Weitere mitgelieferte Programme und Tools machen Parted Magic zu einem gut gefüllten Werkzeugkasten zu Partitionierung, Datenträger-Checks und Datenrettung.

An Neuzugängen mangelt es auch nicht: Enthalten sind jetzt auch eine speziell gepatchte Version von Gparted für fehlerhafte NTFS-Partitionen sowie ein neues Menü zum sicheren Löschen von Festplatten und SSDs.

Optik, Desktop, Menü: Komfort auf kleinstem Raum
Parted Magic umfasst als Live-System lediglich 315 MB und vollbringt das Kunststück, darin eine üppige Ausstattung unterzubringen Der leichtgewichtige Desktop nutzt die Komponenten von LXDE und wurde gründlich überarbeitet, um für einen bequemen Zugriff auf alle Programme und die wichtigsten Tools zu sorgen. In der Taskleiste ist jetzt für die Netzwerk- und WLAN-Konfiguration der von Gnome bekannte Network Manager untergebracht.

Download: Parted Magic

Anwendungen und Tools für Festplatten und SSDs
Die gewöhnliche Variante von Gparted finden Sie als Verknüpfung auf dem Desktop. Aufgrund vieler Benutzeranfragen legt der Entwickler aber auch noch eine weitere Version des Partitionierers speziell für NTFS-Partitionen bei, die nicht ganz sauber sind. Diese Variante findet sich im Anwendungsmenü unter „System Tools > Partition Editor“ und ist für jene Notfälle geeignet, wenn kein Windows zur Verfügung steht oder Fehler im NTFS-Dateisystem nicht vollständig repariert werden. Die enthaltene Version von NTFS-3G für den Zugriff auf NTFS-Partitionen ist aktualisiert und kommt nun auch mit Windows-8-Datenträgern klar.

Zum sicheren Löschen von Datenträgern bietet die Verknüpfung „Erase Disk“ auf dem Desktop nicht nur Löschverfahren für Festplatten, sondern mit dem „Internal Secure Erase-Befehl“ auch für SSDs.

Weiter findet im Live-System noch die Imaging-Software Clonezilla 3.4 Platz, der Virenscanner Clam AV, Truecrypt sowie das Datenrettungs-Tool Testdisk mit Photorec, das Datenträgeroberflächen nach gelöschten Dateien absucht.

Die Hardware-Anforderungen sind äußerst bescheiden: Ein 300-MHz-Prozessor sowie 256 RAM sind für Parted Magic bereits genug. Für Rechner mit sehr wenig Speicher eignet sich die Boot-Option „Start mit sehr wenig RAM“. In diesem Modus verzichtet das Live-System auf den Aufbau eines kompletten Desktops und startet lediglich Gparted.

Website: http://partedmagic.com

Dokumentation: http://forums.partedmagic.com

0 Kommentare zu diesem Artikel
1821713