Konkurrenz für iPad und Galaxy Tab
Ultrabooks: Das Notebook wird sexy
Doch bald werden Notebooks so sexy sein wie Tablets: Ultrabook heißt die neue Laptop-Klasse, die das verspricht – und noch mehr: Sie sollen so flach und elegant wie Tablets sein und ähnlich kurze Start- und lange Akkulaufzeiten bieten. Zudem liefern Ultrabooks die von aktuellen Notebooks mit Sandy-Bridge-Prozessor gewohnt hohe Rechenleistung, viel mehr Anschlüsse als ein Tablet und natürlich Windows als Betriebssystem.
Dabei sind Ultrabooks eigentlich alter Wein in neuen Schläuchen: Flache und schicke Notebooks in einem hochwertigen Gehäuse und mit langer Akkulaufzeit, gibt es schon heute: Die besten Beispiele derzeit sind das Macbook Air von Apple oder das Samsung NP900X3A. Neu bei den Ultrabooks ist aber, dass die ultra-portablen Luxus-Laptops nur rund 1000 Euro kosten sollen.
Die ersten Ultrabooks gibt es ab Oktober
Intel ist deshalb die treibende Kraft hinter den Ultrabooks. Ähnlich wie die Firma vor rund vier Jahren Netbooks als neue Kategorie erfand und zu einem Verkaufsschlager machte, will Intel auch bei den Ultrabooks dafür sorgen, dass die Hersteller an einem Strang ziehen.
Das muss ein Ultrabook können
Nicht nur im Betrieb sollen die Ultrabooks lange durchhalten, sondern auch wochenlang im Schlafmodus verbleiben können, ohne dass die Akkuenergie zur Neige geht. Die Hersteller versprechen, dass bei einem Ultrabook der Akkustrom für 30 bis 50 Tage im Ruhezustand reicht. Damit will man den wichtigsten Vorteil eines Tablets oder Smartphones kopieren: Sie können das Gerät einfach in den Schlafmodus versetzen und ablegen - ohne Angst, dass es am nächsten Morgen nicht mehr startet, weil der Akku leer ist.
Viele Anwender fahren aus Angst vor Akku-Versagen ihr Notebook immer vollständig herunter – und sind beim nächsten Start genervt, weil der Bootvorgang von Windows so lange dauert. Auch der Umweg über den Ruhezustand kostet Zeit. Es dauert meist zwischen 20 und 40 Sekunden, bis das Notebook nach dem Tiefschlaf wieder einsatzbereit ist – eine Ewigkeit verglichen mit dem sekundenschnellen Aufwachen eines Tablets oder Smartphones.
Ultrabooks: Immer schnell dank SSD
Mit einer Standard-Festplatte ist das nicht zu schaffen. Deshalb setzen alle Ultrabooks auf eine SSD. Doch die Flash-Festplatten sind teuer und bieten wenig Speicherplatz, deshalb hat Intel den Herstellern ein Schlupfloch gelassen. Statt einer einzigen SSD dürfen Ultrabooks auch mit einer Mini-SSD mit 20 GB und einer normal großen Standard-Festplatte arbeiten. Die SSD dient dabei nur als zusätzlicher Zwischenspeicher (Flash Cache), um das Ultrabook schneller starten zu lassen, der Anwender kann nur den Speicherplatz der normalen Festplatte nutzen.
Eine SSD steigert natürlich auch die Arbeitsgeschwindigkeit deutlich. Intel macht daher für die Systemleistung eines Ultrabooks klare Vorgaben: Im Festplatten-Test des PC Mark Vantage soll ein Ultrabook viermal schneller sein als ein Notebook mit Standard-Festplatte, im Gesamtergebnis immerhin 25 Prozent. Das hört sich eindrucksvoll an, ist aber wieder ein Schlupfloch um Kosten zu sparen. Denn in den PC-WELT-Tests sind SSD-Notebooks im HDD-Teil des PC Mark Vantage sechs bis siebenmal so schnell wie Standard-Notebooks. Der Grund für Intels Zurückhaltung: Auch Ultrabooks, die nur auf die Flash-Cache-Lösung mit kleiner SSD setzen, sollen die Vorgaben erfüllen können.
Neben einer SSD und einem Intel-Core-Prozessor muss das Ultrabook für den Schnellstart ein angepasstes UEFI-Bios besitzen. Es verkürzt zum Beispiel die Zeit, die das System beim Start benötigt, um die Festplatte zu erkennen.
So stellt sich Intel das vor: Aus dicken Notebooks werden schlanke Ultrabooks.
Flach ist Trumpf: Das Ultrabook Acer Aspire S3 ist nur 13 Millimeter hoch.
Der Display-Deckel beim Acer Aspire S3 ist aus Aluminium gefertigt.
Das Gewicht des Ultrabooks mit 13,3-Zoll-Display liegt laut Acer bei 1,4 Kilogramm.
Acer setzt beim Aspire S3 entweder auf eine SSD oder eine SSD plus großer Festplatte.
Auch Asus mischt bei den Ultrabooks mit: Hier das UX21.
Das Asus UX21 ist superflach: Viel Platz für Anschlüsse bleibt da nicht.
Das Asus UX21 besitzt ein 11,6-Zoll-Display mit 1366 x 768 Bildpunkten.
Auch bei den Ultrabooks von Asus kommt Aluminium als Gehäusematerial zum Einsatz.
Toshiba bringt zwei Ultrabooks auf den Markt: Das Satellite Z830 und das abgebildete Portégé Z830.
Beide Toshiba-Ultrabooks besitzen ein 13,3 Zoll großes Display.
Die Besonderheit: Die Displays sind entspiegelt.
Die Ultrabooks von Toshiba sind nur 15,9 Millimeter hoch.
In zwei Farben gibt es das Ultrabook Ideapad U300s von Lenovo.
Für Tempo sorgen beim Ideapad U300s Intels Sandy-Bridge-Prozessoren und SSDs.
Laut Lenovo ist das Ideapad U300s nur 14,9 Millimeter hoch.
Das Display des Lenovo Ideapad U300s ist 13,3 Zoll groß.
Lüftschlitze gibt es nur seitlich - die Unterseite des Lenovo Ideapad U300s wirkt wie aus einem Guss.
So geht es mit den Ultrabooks weiter: Aus Sandy Bridge folgt Ivy Bridge, ehe mit Haswell eine neue CPU-Architektur in die Ultrabooks einzieht.





23.09.11
Ich für meinen Teil weiß nicht so recht.
Bis 1300 Euro ist natürlich eine Hausnummer. Man bekommt auch was dafür.
Aber für mich muss bei einem Preis von beispielsweise 1300 Euro, das Gerät
auch Spieletauglich sein.
Spieletauglich in einem Maß, das alle aktuellen Spiele spielbar sind.
Zumindest in der zum Display empfohlenen Auflösung und mittleren Details. So grob sollte die Leistung dann schon ausfallen.
Ergo würde ich ein solches Gerät nicht anschaffen. Dabei geht es mir ums Prinzip. Also ob ich spiele oder nicht, bei dem Preis erwarte ich das einfach.
Somit kann es auch aus verständlichen Gründen sein, das ein solches Gerät noch nicht realisierbar ist. Also bezogen auf die schmale Bauweise zum Beispiel.
Aber wie die Tendenz zeigt, was nicht ist kann noch werden.
Schließlich wäre es doch klasse sich bei zwei Leistungsähnlichen Geräten
dann für das schöne schmale entscheiden zu können.
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