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Bequem umbenennen: PC-WELT-Tool X-Rename in Version 2.0

Sie erhalten Text-, Bild- oder auch Musikdateien mit eigenwilligen Namen und möchten diese gemäß Ihren eigenen Standards ändern. Manuell ist das selbst für Shortcut-Virtuosen ein ziemlich mühsames Unterfangen. Der Kommandozeilen-Befehl "ren" ist kompliziert in der Handhabung und bietet nur eingeschränkte Möglichkeiten. PC-WELT präsentiert Ihnen die neue Version von X-Rename 2.0. Wir haben das Tool verbessert und beispielsweise um eine "Undo"-Funktion erweitert.

Anforderung

Fortgeschrittener

Zeitaufwand

Mittel

Problem:

Sie erhalten Text-, Bild- oder auch Musikdateien mit eigenwilligen Namen und möchten diese gemäß Ihren eigenen Standards ändern. Manuell ist das selbst für Shortcut-Virtuosen ein ziemlich mühsames Unterfangen. Der Kommandozeilen-Befehl "ren" ist kompliziert in der Handhabung und bietet nur eingeschränkte Möglichkeiten.

Lösung:

In der PC-WELT 1/2001 haben wir als Lösung für dieses Problem das VB-Script X-Rename vorgestellt, das auf jedem Windows mit installiertem Scripting Host funktioniert. MitX-Rename 2.0präsentieren wir Ihnen nun eine neue, erweiterte Version: Die wesentlichen Änderungen sind eine Undo-Funktion und die Fähigkeit, sämtliche Unterverzeichnisse abzuarbeiten. Damit beseitigt X-Rename ein Defizit sämtlicher Windows-Versionen, deren "ren"-Befehl Unterverzeichnisse nicht berücksichtigt.

Das Script landet nach einem Doppelklick automatisch im Windows-Verzeichnis und erweitert das Kontextmenü für Ordner im Windows-Explorer um den Eintrag "X-Rename". Beachten Sie, dass Sie etwaige Änderungen des Scripts immer an der X-RENAME.VBS im Windows-Verzeichnis ausführen müssen. Um das Utility zu de-installieren, genügt wiederum ein Doppelklick auf das Script. X-Rename bietet an, in allen Dateinamen einzelne Zeichen oder Zeichenketten auszutauschen, zu löschen, Zeichen an bestimmten Positionen einzufügen, eine bestimmte Anzahl von Zeichen zu löschen oder eine Nummerierung einzufügen. Jedem Modus ist eine Ziffer zugeordnet. Nach einem Irrtum ist es außerdem möglich, auf die Undo-Funktion (Modus 0) zurückzugreifen. Diese stellt wieder den Originalzustand aller Dateinamen vor der letzten X-Rename-Aktion her.

Bevor Sie auf die insgesamt neun Optionen zugreifen können, müssen Sie die grundsätzliche Frage beantworten, ob X-Rename automatisch arbeiten oder für jede Datei Ihre Bestätigung anfordern soll. Wir empfehlen dringend, zunächst immer mit interaktiver Bestätigung zu arbeiten. Denn:

1.

Anders als beim manuellen Umbenennen im Explorer berücksichtigt X-Rename grundsätzlich alle Dateien im aktuellen Verzeichnis und darunter. Wenn Sie automatisches Umbenennen gewählt haben, fragt das Tool allerdings vor dem Wechsel in das erste Unterverzeichnis, ob Sie die Aktion dort fortsetzen wollen. Wenn Sie bejahen, verarbeitet es ohne weitere Abfrage sämtliche Unterordner. Lediglich beim Nummerieren (Modus 7 und 8) erscheint eine Abfrage für jeden einzelnen Unterordner.

2.

Für X-Rename gibt es keine irgendwie geschützten Dateien: Es verarbeitet Dateien jeden Typs, die ins Suchmuster passen - egal, welche Attribute sie haben - und zwar in jedem beliebigen Ordner. Auch versteckte und schreibgeschützte Dateien werden erfasst. Ausgeschlossen sind nur Dateien, auf die Sie mangels Netz- oder NTFS-Dateirechten nicht schreibend zugreifen dürfen.

X-Rename besitzt neben der Undo-Funktion weitere Schutzmechanismen: Es warnt vor automatischen Rename-Aktionen im Windows-Verzeichnis und fragt in diesem Fall immer, ob es die Unterordner ausklammern soll. Außerdem haben wir aus Sicherheitsgründen darauf verzichtet, das Utility in das Kontextmenü der Dateien mitaufzunehmen. Das ginge über den Registry-Schlüssel "Hkey_Classes_Root\*".

Diese für Profis erwägenswerte, aber riskante Variante würde den Aktionsradius des Scripts über Dateien im Hauptverzeichnis theoretisch auf die gesamte Festplatte erweitern - einschließlich Papierkorb, Windows, Programme und so fort. Außerdem könnten selbst Profis leicht übersehen, dass eine Rename-Aktion etwa über das Kontextmenü des Excel-Icons am Desktop nicht die Desktop-Icons umbenennt, sondern sich in dem Ordner austobt, wo sich die Zieldatei der Desktop-Verknüpfung befindet - in diesem Fall die Programmdatei EXCEL.EXE.

Download von X-Rename 2.0

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