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Gefährliche Windows-Dienste abschalten

18.07.2011 | 08:45 Uhr |

Nicht alle Windows-Dienste sind sicher: Einige bieten Hackern dank Sicherheitslücken viel Angriffsfläche für PC-Attacken. Wir zeigen, wie Sie die Lücken stopfen.

Generell gilt: Je weniger Dienste laufen, desto weniger Ports (Kanäle) sind in Windows geöffnet. Da diese von Hackern oft als Hintertür ins System genutzt werden, sollte man versuchen, so wenige wie möglich gleichzeitig laufen zu lassen. So schalten Sie die unnötigen Dienste ab:

Starten Sie die Management-Konsole „Dienste“ durch Drücken der Windows-Taste sowie der Taste R und Eingabe von services.msc. Sie finden hier zahlreiche laufende Dienste („Gestartet“), die nicht in jeder Umgebung benötigt werden. Sicherheitsrelevant sind folgende, oft entbehrliche Komponenten:

Tipp: Unnütze Funktionen finden und abschalten


• Computerbrowser ist an einem Arbeitscomputer im Unternehmen unnötig, wo ein Server die Liste der Netzwerk-PCs aktualisiert. Im privaten Netz sollte ein PC diesen Dienst gestartet halten.
• Fax ist entbehrlich, wenn Sie keine Faxnachrichten im Netzwerk senden und empfangen.

• Remoteregistrierung ist im privaten Umfeld überflüssig.

• Routing- und RAS benötigen Sie im privaten Umfeld nur, wenn Sie die Internetverbindungsfreigabe verwenden.
• SNMP-Trap können Sie im Heimnetz ebenfalls deaktivieren.
• Windows Media Player-Netzwerkfreigabedienst ist unnötig, wenn Sie das Programm oder dessen Medienfreigabe nicht nutzen.

Um einen Dienst zu beenden, verwenden Sie nach Doppelklick darauf zunächst die Schaltfläche „Beenden“. Danach können Sie ihn mit dem „Starttyp: Deaktiviert“ dauerhaft abschalten.

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