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Benq DX550

13.09.2002 | 15:56 Uhr |

Sehr kompakter, aber etwas lauter Projektor.

Sehr kompakter, aber etwas lauter Projektor. Für Präsentationen Spitze, für Filme weniger geeignet

Der sehr kompakte und mit 2,3 Kilogramm recht leichte Projektor war im Test ein unkomplizierter Geselle. Er erzeugt Bilder mittels eines DLP-Chips (Digital Light Processing), der Anschluss am PC erfolgt per VGA-Schnittstelle. Nach etwa 30sekündiger Vorwärmzeit warf der DX550 brillante, kontraststarke Bilder auf die Leinwand. Dabei fielen uns die sehr schönen Farben und das leuchtstarke Bild auf, das auch in hellen Räumen noch gut sichtbar war. Das Bild lässt sich per Zoom-Objektiv in der Größe variieren.

Für den Kinoabend zu Hause ist der DX550 dagegen nur bedingt geeignet. Zum einen ist er recht laut, zum anderen lieferte er im abgedunkelten Testraum einen schlechten Schwarzwert. Das Gerät zeigte beispielsweise bei einer Projektion im 16:9-Format die eigentlich schwarzen Streifen über und unter dem Bild in einem störenden, hellgrauen Ton. Das nervte uns vor allem bei dunklen Filmen in düsteren Farben à la Matrix. Knallbunte Filme wie Toy Story machten uns aber aufgrund der ausgezeichneten Farbdarstellung Spass. Für S-VHS- und Composite-Video-Signale bietet Benq eine Anschlussbox (rund 150 Euro), die sich problemlos installieren liess.

Ausstattung: 1024 x 768 DLP; VGA-Anschluss; 1200 Ansi-Lumen; 450:1 Kontrast

Technische Daten: Hersteller / Produkt: Benq DX550; Projektionstechnik: DLP (Digital Light Processing); Anschlüsse: VGA, S-VHS und Composite-Video optional (Aufpreis 149 Euro); Kontrastverhältnis: 450:1; Lichtstärke: 1200 Ansi-Lumen

Hersteller/Anbieter

Benq

Weblink

www.benq.de

Bewertung

3,5 Punkte

Preis

rund 2800 Euro

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