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Freeware Benchtown misst PC-Leistung

25.08.2011 | 10:28 Uhr |

Das Gratis-Tool Benchtown bewertet die Power Ihres Rechners und gibt Ihnen so einen Hinweis darauf, wo Tuning Sinn macht. Aber Benchtown ist mehr als nur ein Benchmark-Tool.

Nach dem Download der Benchmark- Freeware Benchtown rufen Sie den Reiter „Program Settings“ auf. Standardmäßig werden „CPU“, „Memory“ (also RAM), „Hard disk“ (Festplatte), „2D Graphics“ und „3D Gaming Graphics“ getestet. Selbst Nicht-Spieler sollten alle Optionen – auch die „3D Gaming Graphics“ aktiviert lassen. Sie würden einerseits nur ein paar Sekunden sparen, andererseits sind 3D-Grafiken auch beim bloßen Surfen zunehmend anzutreffen. Im Drop-Down-Menü daneben wählen Sie eine Festplatte oder Partition aus, die wenigstens 100 MB freien Speicherplatz bietet. Benchtown verrät Ihnen im selben Fenster wie lange der Benchmark ungefähr dauern wird. In unserem Fall sollen es rund vier Minuten sein.

Kein Bildfehler, sondern Grafiktest - Benchtown.
Vergrößern Kein Bildfehler, sondern Grafiktest - Benchtown.

Am besten schließen Sie vor dem Benchmark Programme, die im Hintergrund laufen, und arbeiten in der Zeit nicht am Rechner. Im Reiter „Benchmark“ kann es nun losgehen: Klicken Sie dazu auf „Rate now“. Im Verlauf des Benchtown-Tests öffnet sich ein neues Fenster mit zunächst wirrem Farbrauschen, später dreidimensionalen Figuren. Damit testet Benchtown die 2D- und 3D-Grafikleistung Ihres Rechners.

Unser Ergebnis: 448 Ausmarks. Ausmarks sind eine Programm-eigene Maßeinheit. Der Schwachpunkt unseres Rechners ist die Grafikpower – 174 Punkte in „3D“ und 187 in „2D“ stehen einer CPU-Leistung von rund 2000 Punkten gegenüber. Festplatte und RAM bewegen sich mit 688 beziehungsweise 939 Punkten dazwischen. Ein Blick in den Bereich „System Information“ untermauert das Ergebnis. Unter „CPU“ listet Benchtown die Dual-Core-CPU Intel Core 2 Duo E7500 mit 2,93 GHz – unter „Video“ die betagte ATI Radeon HD 3450 mit mageren 256 MB Speicher.

Eine Besonderheit von Benchtown: Über „Compare with Friends“ laden Sie Ihr Benchmark-Ergebnis hoch und vergleichen es mit anderen Nutzern weltweit. Dazu müssen Sie sich auf der Internetseite von Benchtown kostenlos registrieren. Benchtown.com verrät uns nun, dass wir mit 448 unter dem Durchschnitt von über 700 Ausmarks liegen. Die Seite ist eine Fundgrube für PC-Bastler und Tuning-Begeisterte. Sie können Ihr System etwa mit dem schnellsten bislang eingetragenen System vergleichen: User „Agent Smith“ hat sich 3147 Punkte geholt und eine Core i7 und Nvidia Geforce GTX 570 im PC verbaut. Oder Sie laden Freunde ein und vergleichen dann Ihren Rechner mit dem Ihrer Freunde. Nützlich: Vor dem Kauf einer neuen Komponente werfen Sie über „Stats“ einen Blick auf deren Benchmark-Ergebnisse. Unser Grafikproblem würde sich rein anhand der Zahlen mit einer AMD Radon HD 5770 lösen – diese räumt in Benchtown über 2100 Punkte ab.

Kompetente Tests von Grafikkarten finden Sie auf pcwelt.de

Benchtown.com ähnelt ein wenig sozialen Netzwerken wie Facebook : Sie können nicht nur ein Foto für Ihr Profil hochladen, sondern auch auf einer „Wall“ genannten Pinnwand Nachrichten hinterlassen. Werfen Sie aber noch unbedingt einen Blick in die „Settings“: Benchtown informiert Sie bei jeder Kleinigkeit via E-Mail – misten Sie nach Belieben aus. In dem Abschnitt „Privacy settings“ ist standardmäßig alles für alle User freigegeben. Schränken Sie zumindest Profilinfos und Fotos auf „My friends and friends of friends“ oder gleich auf „Only my friends“ ein. Wem die Benchmark-Funktion völlig genügt und auf die soziale Komponente verzichten mag, löscht sein Profil unter „Delete profile“.

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