Alle Passwörter knacken
Bedrohung durch Keylogger
In vielen – insbesondere älteren – Programmen werden Passwörter, die der Anwender hat speichern lassen, beim nächsten Start bequemerweise als Sternchen dargestellt. Wenn Ihnen Ihr Passwort entfallen sein sollte: Hier ist es besonders einfach, die Codes auszulesen, etwa mit dem Tool Asterisk Key.
Nach der Installation starten Sie das englischsprachige Tool und öffnen das gewünschte Programm. Wechseln Sie zu dem Dialogfeld, in dem das Passwort gespeichert ist – das kann entweder eine Browser-Seite oder ein Eingabefeld sein. Dann wechseln Sie zu Asterisk und klicken hier auf die Schaltfläche „Recover“. Das Enthüllungs-Verfahren funktioniert für Passwörter in Websites und in Dialogboxen.
Hinweis: Einige Virenscanner stufen dieses Tool fälschlicherweise als Schädling ein – in diesem Fall hilft es, die Virensignaturen zu aktualisieren.
Software-Keylogger protokollieren jeden Tastaturanschlag und senden die Ergebnisse über das Internet an den Spion. Gut: Aktuelle Sicherheits-Software erkennt die Programme als Schad-Software.
Hardware-Keylogger tun dasselbe, werden aber meist nicht von Security-Software erkannt. Sie hängen am PS2- oder USB-Anschluss zwischen PC und Tastatur. Sie benötigen keine Treiber. Dadurch sind sie zwar auf einfache Weise zu erkennen, doch wer schaut schon regelmäßig hinter seinen PC? Als Variante gibt es außerdem Keylogger-Module, die sich mit Bastelarbeit innerhalb der Tastatur verstecken lassen.
Die Spionagegeräte kann man bestellen, etwa beim polnischen Versand The Keelogger. Der Händler nennt als Einsatzzweck die Überwachung von Mitarbeitern, ebenso die elektronische Beweissicherung für Ermittlungen aller Art. Wer an öffentlichen Terminals, etwa im Internet-Café, an der Uni oder in der Bibliothek, ins Internet geht, muss immer damit rechnen, dass seine Daten und Passwörter protokolliert werden.


