Datenschutz
Bedrohung Nr. 4: Webbrowser
* Betriebssystem: Jede Webseite erfährt, welches Betriebssystem Sie einsetzen.
* Bildschirmauflösung: Diese Angabe benötigen Webseiten, um eine optimale Anzeige auf Ihrem Bildschirm zu gewährleisten. Die Auflösung lässt aber auch Aussagen über die Bildschirmgröße und damit über den PC-Typ zu. So gehören Monitore mit 15 Zoll oder weniger meist zu Notebooks oder Netbooks.
* Browser: Webseiten wissen, welche Browserversion Sie verwenden. Auch diese Angabe dient der optimalen Darstellung.
* Sprache: Dank dieser Information kann eine Homepage in der richtigen Sprache angezeigt werden. Es ist unter Umständen auch möglich, Ihre Nationalität einzuschätzen.
* IP-Adresse: Jeder PC mit Internetzugang bekommt vom Provider eine eindeutige IP-Adresse zugeteilt. Nur Ihr Internetprovider kann diese Ihrer Person zuordnen, aber Webseitenbetreiber nutzen sie für die geografische Lokalisation der Nutzer. Diese Information dient beispielsweise für regional angepasste Werbung.
* Herkunft: Wird eine Homepage via Link geöffnet, weiß der Webseitenbetreiber, was Sie sich vorher angesehen haben. Gelangen Sie über eine Suchmaschine auf die Seite, sehen die Betreiber außerdem die verwendeten Suchbegriffe. Für Administratoren sind diese Informationen zwar hilfreich, allerdings erlauben Sie auch eine Aussage über Ihr Surf- und Suchverhalten.
* Cookies: In diesen kleinen Dateien werden Infos über einen Webseitenbesuch auf Ihrem Rechner gespeichert. Somit kann die Homepage bei einem erneuten Aufruf die Darstellung sofort an Ihren letzten Besuch anpassen. Dies ist zwar praktisch, bringt aber auch Probleme mit sich. Denn oft werden in Cookies eindeutige Kennnummern gespeichert, sodass sich mit den Daten aus all Ihren Seitenbesuchen ein persönliches Profil anlegen lässt.



