Bart Lagerweij über Bart PE
Lagerweij: Ja. Ich wurde sehr, sehr neugierig, als ich Microsoft Windows PE in Aktion erlebte: Booten von CD mit vollen NTFS-Zugriff – endlich Schluss mit den kaum tauglichen DOS-basierten NTFS-Tools! Doch dann las ich in der EULA (den Microsoft-Lizenzbedingungen, Red.) von Windows PE, dass nur Großkunden diese Software nutzen dürfen. Enttäuschend! Ein rascher Datei-Abgleich machte mir dann wieder Hoffnung – so ziemlich alles von Windows PE liegt auch auf einer Setup-CD von Windows XP. Ich legte los, weil ich dachte, ein Windows-PE-ähnliches Projekt sei einfach. Hätte ich geahnt, was auf mich zukommt – ich hätte vermutlich nie angefangen.
Lagerweij: Das Netzkonfigurations-Tool Bartpe.EXE war eine enorme Herausforderung, insbesondere das automatische Laden der Treiber ohne User-Abfragen.
Lagerweij: Sicher, eine ganze Menge – einen Plug-in-Manager, Sprachenunterstützung, integrierte CD- und DVD-Brennfunktion, meinen eigenen Dateimanager und Registrierungs- Editor, um nur das Wichtigste zu nennen.
Lagerweij: Allerdings! Schon vor einem Jahr hat ein Produkt-Manager Entsprechendes angekündigt. Ich glaube inzwischen, dass Microsoft lediglich die Text-basierte Wiederherstellungskonsole durch eine grafische ersetzen wird, die so ähnlich wie Bart PE aussieht.
Lagerweij: Spärlich. Klar – mein Programm ist legal, sie können mich nicht stoppen. Andererseits kann der Anwender beim Einsatz des PE Builders leicht gegen die Windows- EULA verstoßen. Aus diesem Grund habe ich einen Prompt eingebaut, mit dem der Anwender der Windows-EULA zustimmen muss. Meine Web-Seite (www.nu2.nu) enthält weitere Hinweise zum legalen Einsatz.


