Ihr Geld in Sicherheit

Profi-Tipps für sicheres Online-Banking

Montag den 15.08.2011 um 07:25 Uhr

von Arne Arnold

© iStockphoto.com/GodfriedEdelman
Online-Banking ist praktisch, aber nicht ohne Risiko. Damit Sie nicht Opfer von Hacking-Attacken werden, sollten Sie die neuen Sicherheitstechniken und Gefahren kennen.
Die Sicherheitsvorkehrungen der Banken fürs Online-Banking sind in den vergangenen Jahren immer besser geworden. Doch auch die Kriminellen haben aufgerüstet und attackieren nun selbst die neuesten Sicherungsmethoden, etwa die „mTAN“. Lesen Sie hier, wie Online-Räuber Ihr Bankkonto anzapfen wollen, welche neuen Schutztechniken es gibt und wie Sie Ihre Bankgeschäfte sicher abwickeln.

Grundsätzlich ist Online-Banking eine einfache Sache und prinzipiell auch sicher. Denn anders als am Geldautomaten müssen Sie sich nicht nur durch Ihre persönliche Identifikationsnummer (kurz: PIN) legitimieren, sondern zusätzlich eine Transaktionsnummer (kurz: TAN) eingeben.

Acht goldene Regeln für sichere Passwörter

Hat man sich einmal bei seiner Bank dazu angemeldet, ruft man ihre Internetseite in einem Internet-Browser auf und klickt dort auf „Online-Banking“. Danach wird automatisch eine SSL-verschlüsselte Verbindung zur Online-Banking-Seite aufgebaut. Die per „Secure Socket Layer“ verschlüsselte Datenübertragung vom PC zur Bank erkennen Sie an dem der Internet-adresse vorangestellten „https:“ in der Adresszeile. Die Verbindung gilt als abhörsicher.

Danach melden Sie sich bei Ihrem Konto an. Dies geschieht mit Ihrem Benutzernamen, meist der Kontonummer, und einer „persönlichen Identifikationsnummer“. Eine PIN schickt Ihnen die Bank nach der Anmeldung zum Online-Banking zu, danach sollten Sie sie selbst regelmäßig ändern. Nach der Anmeldung wählen Sie die Transaktionsart aus, etwa eine Überweisung, die Sie tätigen wollen. Dann füllen Sie am PC das entsprechende Formular aus, wie von der Papiervariante gewohnt. Vor dem Abschicken müssen Sie die Transaktion noch durch die Eingabe der Transaktionsnummer bestätigen. Die TANs stellt Ihnen die Bank zur Verfügung: lange Zeit als Listen, heute vermehrt per SMS, oder Sie erzeugen sie selbst per TAN-Generator.

Das Problem beim Online-Banking: Kommen Kriminelle an Ihre PIN und TANs, können sie Ihr Konto leerräumen. Da sich die Gauner immer ausgefuchsterer Verfahren zum Datendiebstahl bedienen, sind die Banken gezwungen, das TAN-System ständig weiter zu verbessern.

Montag den 15.08.2011 um 07:25 Uhr

von Arne Arnold

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