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Bahn AG: Online-Verkauf contra Fahrkartenschalter

25.06.2002 | 09:20 Uhr |

Seit dem 3. Mai können Kunden der Bahn AG ihre Fahrscheine online komplett bestellen und bis eine Stunde vor Abfahrt ausdrucken. Das "Online-Ticket" ist ein voller Erfolg - es macht bereits zwei Prozent des Umsatzes im Personenfernverkehr aus. Doch jetzt zeigt sich die Kehrseite der Medaille: Die Bahn überlegt, unrentable Fahrkartenschalter stillzulegen.

Seit dem 3. Mai können Kunden der Bahn AG ihre Fahrscheine online komplett bestellen und bis eine Stunde vor Abfahrt ausdrucken. Das "Online-Ticket" ist ein voller Erfolg - es macht bereits zwei Prozent des Umsatzes im Personenfernverkehr aus. Doch jetzt zeigt sich die Kehrseite der Medaille: Die Bahn überlegt, unrentable Fahrkartenschalter stillzulegen, wie das Handelsblatt berichtet.

Mittlerweile kaufen Bahnkunden täglich bis zu 2000 Tickets online. Die Tendenz ist steigend. Anfang Mai brach sogar der Internet-Zugang der Bahn aufgrund des unerwartet großen Andrangs zusammen.

Ein Bahn-Sprecher bestätigte nun, dass der Erfolg des "Online-Tickets" zusammen mit den Verkäufen an den Ticket-Automaten mit Touch-Screen-Bildschirm (ein Sechstel vom Gesamtverkauf) dazu führen kann, dass die Bahn unrentable Fahrkartenschalter schließt. Einen genauen Plan dafür gebe es aber noch nicht.

Fast 20 Millionen Online-Konten in Deutschland (PC-WELT Online, 24.06.2002)

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