Backup-Desaster
Die 7 Todsünden der Datensicherung
Bei Datensicherungen schleichen sich oft unbemerkt Fehler ein. Wir verraten, wie Sie diese vermeiden können. ©iStockphoto.com/proxyminder
Damit bei Ihrer Datensicherung nichts schiefgeht, präsentieren wir Ihnen die sieben Todsünden beim Erstellen von Backups und zeigen, wie es besser geht.
Sünde 1: Der Datenträger mit der Sicherung ist defekt
Sie erstellen regelmäßig Backups nach allen Regeln der Kunst und wähnen sich in Sicherheit, da im Aktenschrank Datenträger mit den Daten der letzten Jahre liegen.
Die häufigste Panne bei erstellten Backups ist aber das Backup selbst. Nur Diamanten halten ewig, an Datenträgern nagt dagegen der Zahn der Zeit. Beschädigte oder unvollständige Backups sind die Folge. Sicher geglaubte Datensätze stellen sich im Notfall als inkonsistent, als unvollständig, heraus.
So geht es besser: Setzen Sie bei Backups nur auf wirklich zuverlässige Medien, denen lange Lagerung nichts ausmacht. Externe Festplatten sind vergleichsweise teuer, aber für Heimanwender die aktuell beste Lösung. Betreiben Sie externe Festplatten aber innerhalb deren Spezifikation. Die meisten Platten sind für den Betrieb von acht Stunden täglich konzipiert. Bei höheren Laufzeiten steigt die von Hersteller genannte MTFB-Rate (Mean Time Between Failure) rapide an.
Die Ursache liegt bei unzureichender Reinheit des Metalls, aus der die reflektierende Schicht besteht. Der Herstellerverband OSTA (Optical Storage Technology Association) räumt deshalb auch unbeschriebenen Rohlingen nur eine Lebenszeit von fünf bis zehn Jahren ein – wohlgemerkt: unter Idealbedingungen. In der Praxis stellen unabhängige Studien ein weit schlechteres Zeugnis aus und zeigen Verfallserscheinungen nach wenigen Monaten.







