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BSA: Tipps für Eltern zur Internetnutzung ihrer Kinder

10.12.2002 | 12:07 Uhr |

Die Business Software Alliance (BSA) hat jetzt eine Liste mit Ratschlägen zur Internetnutzung von Jugendlichen veröffentlicht. Die Empfehlungen sollen in erster Linie Eltern zu Gute kommen, die über mögliche "schädliche Auswirkungen des Internets auf ihre Kinder" besorgt sind. Hintergrund für die Veröffentlichung der Empfehlungen sind aktuelle Fälle, bei denen Jugendliche durch den Handel mit Raubkopien der Polizei auffällig wurden.

Die Business Software Alliance (BSA) hat jetzt eine Liste mit Ratschlägen zur Internetnutzung von Jugendlichen veröffentlicht. Die Empfehlungen sollen in erster Linie Eltern zu Gute kommen, die über mögliche "schädliche Auswirkungen des Internets auf ihre Kinder" besorgt sind.

Hintergrund für die Veröffentlichung der Empfehlungen sind aktuelle Fälle, bei denen Jugendliche durch den Handel mit Raubkopien der Polizei auffällig wurden. In Zürich etwa wurde ein Minderjähriger wegen des Verkaufs von Raubkopien über eine Website angeklagt. Im einem zweiten Fall aus der Schweiz ist ein Jugendlicher wegen "Markenrechtsverletzungen und unlauterem Wettbewerb im Zusammenhang mit dem Handel von Raubkopien" verurteilt worden, so die BSA.

Beth Scott, Vice President der BSA Europa, befürchtet: "Durch die Teilnahme in der Unterwelt der Piraterie brechen Jugendliche nicht nur Gesetze, sondern es könnte auch ihr erster Schritt in eine kriminelle Karriere sein." Und weiter: "Viele illegale Websites enthalten jugendgefährdendes Material wie Pornografie oder Online-Glücksspiele. Eltern sollten keine Angst davor haben, ihren Teenager das Internet zugänglich zu machen, aber wie mit allen öffentlichen Räumen ist auch hier Vorsicht angebracht."

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