Windows-Ratgeber
Windows 7: Bildschirmdiagnose, Bitlocker to Go
Wenn die Darstellung auf Ihrem Monitor unscharf oder schlecht ist, drücken Sie den Start-Knopf und geben cttune gefolgt von Enter ins Suchfeld ein. Es startet ein Programm: Als Erstes können Sie „ClearType“ aktivieren, dadurch werden Texte auf dem Bildschirm lesbarer. Klicken Sie auf Weiter. Führen Sie im Folgenden die vier Textbeispiele aus und wählen Sie jeweils das lesbarste. Schließen Sie per Fertigstellen ab. Bei fehlerhafter Farbanzeige hilft eventuell das Tool DCCW, das Sie wie Cttune per Windows-Suchfeld starten. Die Bedienung ist simpel. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm und nehmen Sie die nötigen Anpassungen vor.
USB-STICK VERSCHLÜSSELN
Das Programm BitLocker to Go verschlüsselt USB-Sticks und schützt so vor Datendieben. Es ist im Windows-Explorer integriert, aber leider nur in den Windows-7-Versionen Enterprise und Ultimate enthalten. Klicken Sie im Windows-Explorer mit Rechts auf einen angeschlossenen USB-Stick und wählen Sie BitLocker aktivieren. Markieren Sie anschließend die Option „Kennwort zum Entsperren des Laufwerks verwenden“. Tippen Sie das gewünschte Passwort ein und gehen Sie zu Weiter. Nun können Sie sich das eingegebene Passwort ausdrucken oder auf dem Computer abspeichern lassen. Beides ist jedoch aus Sicherheitsgründen nicht zu empfehlen. Schließen Sie mittels Weiter/Verschlüsselung starten ab. Der Zugriff auf die verschlüsselten USB-Sticks funktioniert in allen Windows-7-Versionen sowie unter XP/Vista.
Das Programm BitLocker to Go verschlüsselt USB-Sticks und schützt so vor Datendieben. Es ist im Windows-Explorer integriert, aber leider nur in den Windows-7-Versionen Enterprise und Ultimate enthalten. Klicken Sie im Windows-Explorer mit Rechts auf einen angeschlossenen USB-Stick und wählen Sie BitLocker aktivieren. Markieren Sie anschließend die Option „Kennwort zum Entsperren des Laufwerks verwenden“. Tippen Sie das gewünschte Passwort ein und gehen Sie zu Weiter. Nun können Sie sich das eingegebene Passwort ausdrucken oder auf dem Computer abspeichern lassen. Beides ist jedoch aus Sicherheitsgründen nicht zu empfehlen. Schließen Sie mittels Weiter/Verschlüsselung starten ab. Der Zugriff auf die verschlüsselten USB-Sticks funktioniert in allen Windows-7-Versionen sowie unter XP/Vista.
Windows 7 Verschlüsselung BitLocker to Go
STROM SPAREN
Aktivieren Sie den Energiesparmodus, wenn Sie den PC für kurze Zeit verlassen. Der Stromverbrauch reduziert sich dadurch um ein Vielfaches. Statt jeweils den Umweg über den Start-Knopf zu machen, installieren Sie am besten ein Widget: Öffnen Sie die entsprechende Download-Webseite und suchen Sie nach ShutDownControl. Laden Sie die Minianwendung herunter und platzieren Sie diese nach der Installation an einem beliebigen Ort auf dem Desktop. Sie fährt den PC per Klick in den Energiesparmodus.
Aktivieren Sie den Energiesparmodus, wenn Sie den PC für kurze Zeit verlassen. Der Stromverbrauch reduziert sich dadurch um ein Vielfaches. Statt jeweils den Umweg über den Start-Knopf zu machen, installieren Sie am besten ein Widget: Öffnen Sie die entsprechende Download-Webseite und suchen Sie nach ShutDownControl. Laden Sie die Minianwendung herunter und platzieren Sie diese nach der Installation an einem beliebigen Ort auf dem Desktop. Sie fährt den PC per Klick in den Energiesparmodus.
SPEICHERPRÜFUNG
Fehlerhafter Arbeitsspeicher (RAM) ist häufig der Grund für Computerabstürze. Prüfen Sie Ihr RAM. Dabei hilft die Windows-Software Memory Diagnostics Tool. Eine einfacher zu bedienende Alternative ist das Gratis-Tool Mem-Test.
Fehlerhafter Arbeitsspeicher (RAM) ist häufig der Grund für Computerabstürze. Prüfen Sie Ihr RAM. Dabei hilft die Windows-Software Memory Diagnostics Tool. Eine einfacher zu bedienende Alternative ist das Gratis-Tool Mem-Test.
XP-MODUS EINRICHTEN
Windows-XP-Programme laufen teilweise nicht mehr unter Windows 7. Hier schafft der XP-Modus Abhilfe. Dieser ist nur ab Windows 7 Professional enthalten. Zum Einrichten surfen Sie zu www.microsoft.com/windows/virtual-pc und klicken auf Get Windows XP Mode and Windows Virtual PC now. Wählen Sie jetzt in den Ausklappmenüs Ihr System und die gewünschte Sprache. Laden Sie danach über die beiden Schaltflächen den „Windows XP Mode“ sowie „Windows Virtual PC“ herunter und installieren Sie die beiden nacheinander. Folgen Sie dabei den Anweisungen, diese sind selbsterklärend. Sobald beide Anwendungen installiert sind, haben Sie auf Ihrem Windwos-7-PC auch ein lauffähiges Windows XP.
Windows-XP-Programme laufen teilweise nicht mehr unter Windows 7. Hier schafft der XP-Modus Abhilfe. Dieser ist nur ab Windows 7 Professional enthalten. Zum Einrichten surfen Sie zu www.microsoft.com/windows/virtual-pc und klicken auf Get Windows XP Mode and Windows Virtual PC now. Wählen Sie jetzt in den Ausklappmenüs Ihr System und die gewünschte Sprache. Laden Sie danach über die beiden Schaltflächen den „Windows XP Mode“ sowie „Windows Virtual PC“ herunter und installieren Sie die beiden nacheinander. Folgen Sie dabei den Anweisungen, diese sind selbsterklärend. Sobald beide Anwendungen installiert sind, haben Sie auf Ihrem Windwos-7-PC auch ein lauffähiges Windows XP.
ZUVERLÄSSIGKEIT PRÜFEN
Prüfen Sie, wie stabil Ihr Windows 7 läuft. Tippen Sie nach einem Klick auf den Start-Knopf Zuverlässigkeitsverlauf ins Suchfeld und drücken Sie Enter. Nach kurzer Zeit zeigt Ihnen Windows 7 schonungslos auf, was in den letzten Wochen alles geklappt hat und was nicht. Klicken Sie jeweils die einzelnen Spalten für genaue Informationen an.
Prüfen Sie, wie stabil Ihr Windows 7 läuft. Tippen Sie nach einem Klick auf den Start-Knopf Zuverlässigkeitsverlauf ins Suchfeld und drücken Sie Enter. Nach kurzer Zeit zeigt Ihnen Windows 7 schonungslos auf, was in den letzten Wochen alles geklappt hat und was nicht. Klicken Sie jeweils die einzelnen Spalten für genaue Informationen an.
6 Registry-Hacks für ein schnelleres Windows
6 Registry-Hacks für ein schnelleres Windows
Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen 6 Registry-Hacks für Windows vor. Bevor Sie Änderungen in der Registry machen, sollten Sie im Artikel unsere "Wichtigen Hinweise" durchlesen. Dort erfahren Sie, wie Sie ein Backup der Registry anlegen und die Registry wiederherstellen können.
Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen 6 Registry-Hacks für Windows vor. Bevor Sie Änderungen in der Registry machen, sollten Sie im Artikel unsere "Wichtigen Hinweise" durchlesen. Dort erfahren Sie, wie Sie ein Backup der Registry anlegen und die Registry wiederherstellen können.
Registry-Hack 1: Aero Peek beschleunigen (Windows 7 / Windows Vista)
Wenn Sie mit dem Mauszeiger auf den "Desktop anzeigen"-Button (rechts neben Uhrzeit) fahren, dann blendet Aero Peek nach 500ms alle aktuellen Fenster aus. Den Wert können Sie ändern.
Legen Sie im Registry-Editor unter HKEY_CURRENT_USER > Software > Microsoft > Windows > CurrentVersion > Explorer > Advanced den neuen DWORD (32-bit)-Wert "DesktopLivePreviewHoverTime" an. Anschließend klicken Sie doppelt darauf, wählen als Basis "Dezimal" aus und den gewünschten Millisekunden-Wert ein.
Nach dem Aus- und erneuten Einloggen gilt der neue Wert.
Wenn Sie mit dem Mauszeiger auf den "Desktop anzeigen"-Button (rechts neben Uhrzeit) fahren, dann blendet Aero Peek nach 500ms alle aktuellen Fenster aus. Den Wert können Sie ändern.
Legen Sie im Registry-Editor unter HKEY_CURRENT_USER > Software > Microsoft > Windows > CurrentVersion > Explorer > Advanced den neuen DWORD (32-bit)-Wert "DesktopLivePreviewHoverTime" an. Anschließend klicken Sie doppelt darauf, wählen als Basis "Dezimal" aus und den gewünschten Millisekunden-Wert ein.
Nach dem Aus- und erneuten Einloggen gilt der neue Wert.
Registry-Hack 2: Schnellere Taskbar-Vorschau (Windows 7 / Windows Vista)
Wird ein Taskbar-Eintrag mit dem Mauszeiger berührt, dann erscheint nach 400ms eine kleine Vorschau. Diesen Wert können Sie anpassen.
Legen Sie im Registry-Editor unter HKEY_CURRENT_USER > Software > Microsoft > Windows > CurrentVersion > Explorer > Advanced einen neuen DWORD (32-bit)-Wert mit der Bezeichnung "ExtendedUIHoverTime" an. Nun klicken Sie doppelt auf den Eintrag, wählen als Basis "Dezimal" aus und tragen dann gewünschten Wert in Millisekunden ein.
Nach dem Aus- und erneuten Einloggen gilt der neue Wert.
Wird ein Taskbar-Eintrag mit dem Mauszeiger berührt, dann erscheint nach 400ms eine kleine Vorschau. Diesen Wert können Sie anpassen.
Legen Sie im Registry-Editor unter HKEY_CURRENT_USER > Software > Microsoft > Windows > CurrentVersion > Explorer > Advanced einen neuen DWORD (32-bit)-Wert mit der Bezeichnung "ExtendedUIHoverTime" an. Nun klicken Sie doppelt auf den Eintrag, wählen als Basis "Dezimal" aus und tragen dann gewünschten Wert in Millisekunden ein.
Nach dem Aus- und erneuten Einloggen gilt der neue Wert.
Registry-Hack 3: Menüs schneller anzeigen (Windows 7 / Windows Vista)
Die Anzeige-Verzögerung von Menüs können Sie über einen Registry-Eintrag anpassen. Standardmäßig liegt der Wert bei 400ms.
Den passen Eintrag finden Sie im Registry-Editor unter HKEY_CURRENT_USER > Control Panel > Desktop. Klicken Sie doppelt auf den Eintrag "MenuShowDelay" und verändern Sie den Wert nach belieben.
Nach dem Aus- und erneuten Einloggen gilt der neue Wert.
Die Anzeige-Verzögerung von Menüs können Sie über einen Registry-Eintrag anpassen. Standardmäßig liegt der Wert bei 400ms.
Den passen Eintrag finden Sie im Registry-Editor unter HKEY_CURRENT_USER > Control Panel > Desktop. Klicken Sie doppelt auf den Eintrag "MenuShowDelay" und verändern Sie den Wert nach belieben.
Nach dem Aus- und erneuten Einloggen gilt der neue Wert.
Registry-Hack 4: Reboots verhindern (Windows 7 / Windows Vista)
Nach der Update-Installation fordert Windows fordert regelmäßig zu einem Neustart auf. Wenn man nicht am PC sitzt, läuft der Timer ab und es erfolgt ein Neustart. So unterbinden Sie diese Neustarts:
Rufen SIe im Registry-Editor den Eintrag HKEY_LOCAL_MACHINE > SOFTWARE > Policies > Microsoft > Windows auf und erstellen den neuen Schlüssel "WindowsUpdate". Öffnen Sie den Eintrag "WindowsUpdate" und legen darin den neuen DWORD (32-Bit)-Wert "NoAutoRebootWithLoggedOnUsers" an. Klicken Sie doppelt auf den neuen Eintrag und ändern Sie den Wert auf "1".
Nach dem Aus- und erneuten Einloggen gilt die neue Einstellung.
Nach der Update-Installation fordert Windows fordert regelmäßig zu einem Neustart auf. Wenn man nicht am PC sitzt, läuft der Timer ab und es erfolgt ein Neustart. So unterbinden Sie diese Neustarts:
Rufen SIe im Registry-Editor den Eintrag HKEY_LOCAL_MACHINE > SOFTWARE > Policies > Microsoft > Windows auf und erstellen den neuen Schlüssel "WindowsUpdate". Öffnen Sie den Eintrag "WindowsUpdate" und legen darin den neuen DWORD (32-Bit)-Wert "NoAutoRebootWithLoggedOnUsers" an. Klicken Sie doppelt auf den neuen Eintrag und ändern Sie den Wert auf "1".
Nach dem Aus- und erneuten Einloggen gilt die neue Einstellung.
Registry-Hack 5: Notification-Infos abschalten (Windows 7 / Windows Vista)
Hin und wieder poppen in der Taskbar von Windows 7/Windows Vista kleine Hinweisfenster auf. So schalten Sie sie ab:
Rufen Sie im Registry-Editor den Eintrag HKEY_CURRENT_USER > Software > Microsoft > Windows > CurrentVersion > Explorer > Advanced auf. Hier legen Sie nun den neuen D-WORD (32-Bit)-Wert "EnableBalloonTips" an. Anschließend klicken Sie doppelt auf den neuen Eintrag und ändern den Wert auf "0".
Nach dem Aus- und erneuten Einloggen gilt die neue Einstellung.
Hin und wieder poppen in der Taskbar von Windows 7/Windows Vista kleine Hinweisfenster auf. So schalten Sie sie ab:
Rufen Sie im Registry-Editor den Eintrag HKEY_CURRENT_USER > Software > Microsoft > Windows > CurrentVersion > Explorer > Advanced auf. Hier legen Sie nun den neuen D-WORD (32-Bit)-Wert "EnableBalloonTips" an. Anschließend klicken Sie doppelt auf den neuen Eintrag und ändern den Wert auf "0".
Nach dem Aus- und erneuten Einloggen gilt die neue Einstellung.
Registry-Hack 6. Windows XP schneller booten (Windows XP)
Das Booten unter Windows XP lässt sich mit einem Registry-Eintrag deutlich beschleunigen. Dazu rufen Sie im Registry-Editor den Eintrag HKEY_LOCAL_MACHINE > SYSTEM > CurrentControlSet > Control > ContentIndex und klicken dort doppelt auf den Eintrag "StartupDelay". Standardmäßig ist bei diesem Eintrag der Wert 480.000 eingetragen. Wählen Sie unter Basis den Eintrag "Dezimal" aus und tragen Sie dann den neuen Wert 40.000 ein.
Windows XP sollte nun deutlich schneller booten. Werte unter 40.000 bringen aber keine Vorteile mehr.
Das Booten unter Windows XP lässt sich mit einem Registry-Eintrag deutlich beschleunigen. Dazu rufen Sie im Registry-Editor den Eintrag HKEY_LOCAL_MACHINE > SYSTEM > CurrentControlSet > Control > ContentIndex und klicken dort doppelt auf den Eintrag "StartupDelay". Standardmäßig ist bei diesem Eintrag der Wert 480.000 eingetragen. Wählen Sie unter Basis den Eintrag "Dezimal" aus und tragen Sie dann den neuen Wert 40.000 ein.
Windows XP sollte nun deutlich schneller booten. Werte unter 40.000 bringen aber keine Vorteile mehr.
Noch mehr Registry-Tipps finden Sie in unserem Ratgeber
10 Registry-Hacks für mehr Macht über Windows 7
Von Reto Vogt. Der Artikel stammt von unserer Schwesterpublikation PCtipp.
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