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Avast 4.0 Professional Edition

07.04.2003 | 11:17 Uhr |

Im Test zeigte Avast erhebliche Schwächen. Der Scanner übersah eine Nimda-Infektion und den steinalten Bootvirus Michelangelo. Der Wächter patzte gänzlich: Er fand keine Dateiviren und nur wenige Skriptviren.

Unakzeptabel waren die schlechten Ergebnisse des Wächters und die vielen Programmabstürze.

Vor Viren, Würmern und anderem schadbringenden Code soll das englischsprachige Avast schützen. Das Programm lässt sich unter Windows 95/98/ME, NT 4, 2000 und XP einsetzen. Nach der Installation nimmt der Anwender mit Hilfe des "Avast Mail Protection Assistent" die Einstellungen zum Schutz des Mail-Postfachs vor. Dann erwartet das Programm einen Neustart des Systems. Über die Update-Funktion lassen sich aktuelle Virensignaturen aus dem Internet laden.

Im Test zeigte Avast erhebliche Schwächen. Der Scanner übersah eine Nimda-Infektion und den steinalten Bootvirus Michelangelo. Der Wächter patzte gänzlich: Er fand keine Dateiviren und nur wenige Skriptviren. Somit konnten nur 252 der 498 weit verbreiteten Viren (laut Wildlist) entdeckt werden. Auf unsere Nachfragen reagierte der Hersteller nicht.

Auch die Archivunterstützung war wenig überzeugend: Die Professional-Version kann ARJ, CAB, GZ, RAR, TAR und ZIP untersuchen. Infektionen in eingebetteten OLE-Objekten wurden vollständig übersehen. Im Test kam es immer wieder ohne erkennbaren Grund zu Programm- und Rechnerabstürzen. Die Online-Hilfe ist sehr umfangreich.

Alternative: Antivir Personal Edition findet alle weit verbreiteten Viren und ist für Privatanwender kostenlos.

Hersteller/Anbieter

Alwil Software

Weblink

www.avast.com

Bewertung

Betriebssystem

Windows 95/98/ME, NT 4, 2000 und XP

Preis

38,64 Euro

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