Autostart aufräumen: PC schneller hochfahren

Freitag, 11.02.2011 | 13:35 von Christian Remse
Im Autostart-Verzeichnis befinden sich Programme, die automatisch und gemeinsam mit Windows hochfahren. Doch: Nicht alle dieser Anwendungen werden auch wirklich zu Beginn benötigt. Stattdessen entpuppen sie sich als echte Geschwindigkeitsbremsen, da sie Prozessor und Arbeitsspeicher unnötig belasten. Tipp: Starten Sie die Programme daher erst, wenn Sie diese auch wirklich benötigen. Oftmals genügen dafür ein oder nur wenige Mausklicks.
 
Autostart-Verzeichnis unter Windows konfigurieren
 


Bild 04: XP-eigenes Konfigurations-Programm für
Netbook-Nutzer
Vergrößern Bild 04: XP-eigenes Konfigurations-Programm für Netbook-Nutzer
© 2014

Windows verfügt über ein Bord-eigenes Konfigurations-Programm, über das Sie festlegen, welche Anwendungen automatisch und gemeinsam mit Windows hochfahren sollen. Drücken Sie dazu die Tastenkombination [Windows-Taste]+[R] und geben Sie in die Befehlszeile „msconfig“ ein. Wechseln Sie nun im anschließend erscheinenden Dialogfenster auf den Reiter „Systemstart“. Kontrollhäkchen legen Anwendungen fest, die gemeinsam mit Windows hochfahren. Tipp: Entfernen Sie überflüssige Programme getrost aus dem Autostart-Verzeichnis. Dazu gehören Anwendungen wie Media Player. Diese Programme sollten Sie erst dann starten, wenn Sie sie wirklich benötigen, um beispielsweise Musik oder Video abzuspielen. Tipp: Anwendungen wie Viren-Scanner oder Firewall sollten Sie unbedingt aktiviert lassen. Es wichtig, dass das System gleich nach dem Hochfahren vor Eindringlingen aus dem Internet geschützt ist. Hinweis: Anwendungen bei denen Sie sich nicht sicher sind, welche Aufgabe sie erfüllen sollten Sie im Zweifelsfall aktiviert lassen. 

 
Autostart-Konfiguration via Gratis-Tool personalisieren

Bild 05: pcwCapsRun bietet mehr Kontrolle über
Autostart
Vergrößern Bild 05: pcwCapsRun bietet mehr Kontrolle über Autostart
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Das kostenlose Mini-Tool pcwCapsRun ermöglicht es Ihnen, ein erweitertes Autostart-Profil anzulegen. Darin verwalten Sie Anwendungen, die nur dann automatisch und gemeinsam mit Windows hochfahren, wenn Sie die Feststelltaste (Caps-Lock) aktivieren. Führen Sie dazu das Mini-Tool aus und klicken auf die Schaltfläche „Hinzufügen“. Im Anschluss erscheint das Windows-Explorer-Fenster. Navigieren Sie nun zum Verzeichnis der Anwendung, die Sie im vorangegangenen Schritt aus dem Autostart entfernt haben.

Tipp: Sollten Sie sich im Windows-Explorer nicht zurecht finden, verrät Ihnen die Spalte „Image Path“ des ebenfalls kostenlosen Programms AutoRuns wo sich die zuvor aus dem Autostart entfernte Programm-Datei auf der Festplatte befindet. Klicken Sie nun auf die Schaltfläche „Aktivieren“, um den personalisierten Autostart einzuschalten.

Freitag, 11.02.2011 | 13:35 von Christian Remse
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (3)
  • T-Liner 19:37 | 11.02.2011

    Hi Ist doch eh meißt der gleiche "Dreisprung" über's 1/4 Jahr 1. Monat : wie mach ich den PC sicherer (das macht Ihn dann langsam) 2. Monat : wie mach ich den PC schneller , wegen Monat 1. (das macht ihn dann in seinen Funktionen gehämmt ) 3. Monat : wie repariere ich , oder installiere meinen PC neu (damit ist er erstmal unsicher , und man kann wieder bei Monat 1 anfangen.) MfG T-Liner

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  • mike_kilo 19:01 | 11.02.2011

    [U]Bild 04: XP-eigenes Konfigurations-Programm für Netbook-Nutzer[/U]
    warum denn ausdrücklich für NETBOOK-User untertitelt?
    Tuning-Suiten versprechen in der Regel die Performance eines PCs zu erhöhen. Problem: Für diese Programme müssen Sie tief in die Tasche greifen...
    Wie schön, dass PCW redaktionsseitig auf Alternativen hinweist, aber andererseits solche Systemverbieger - allen voran mit wehender Fahne "Tune kaputt" - auf PC-Welt werbeträchtig vermarkten lässt. Irgendwie bigottes Verhalten. :bse:

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  • deoroller 18:07 | 11.02.2011

    10 flotte Tipps gegen lahme PCs

    Wenn man mal den Aufwand sieht, den viele Leute betreiben, nur um ihr Betriebssystem nicht neu installieren zu müssen, kann man nur den Kopf schütteln. Dazu kommt dann noch, dass es unter allen Umständen vermieden wird, wichtige Daten zu sichern. Und wenn es zu spät ist, wird gejammert, dass es ein großes Unglück wäre, wenn sie verloren gingen.

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