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CeBIT: So schlau wird das Smart Home

03.03.2011 | 10:10 Uhr |

Das intelligente Haus soll künftig immer mehr Entscheidungen selbst treffen können - unterstützt von einem intelligenten Energiesystem. Auf der CeBIT sind mögliche Zukunftsvisionen bereits zu sehen.

Smart Home ist auch auf der diesjährigen CeBIT eines der großen Themengebiete. Doch der Begriff ist ähnlich schwer zu greifen wie etwa Cloud Computing - im Grunde fasst Smart Home verschiedene Techniken zusammen, mit denen sich Einrichtungsgegenstände und Möbel intelligenter verhalten. Zu dem Begriff gehören beispielsweise auch Themen wie Haus-Automation oder das Smart Grid.

In der Praxis ist die Hausautomation oder Donomics (vom englischen Domestic Autonomics) am ehesten anzutreffen. Ein alltagtaugliches Beispiel ist etwa eine Heizung oder Klimaanlage, die sich ab einer bestimmten Temperatur selbstständig einschaltet und innerhalb vorgegebener Parameter arbeitet.

In Kombination mit einem Netzwerk und verschiedenen Sensoren lässt sich bereits heute ein Haus oder eine Wohnung mit intelligenten Geräten ausstatten. So melden etwa Lichtsensoren die Stärke der Sonneneinstrahlung und das System im Haus schließt automatisch die Vorhänge.

Das intelligente Stromnetz. (Bildquelle: EnBW)
Vergrößern Das intelligente Stromnetz. (Bildquelle: EnBW)
© 2014

Wohl am bekanntesten ist die Automation in Sicherheitssystemen. Sensoren überwachen alle Zugangspunkte und melden eine Störung an das zentrale Verwaltungssystem. Dieses entscheidet dann, ob es einen Alarm auslöst oder ob der Vorfall noch nicht über dem Schwellwert liegt.

Richtig smart wird das Haus allerdings erst, wenn sich die unterschiedlichsten Komponenten austauschen können. Wer sich die neuen Funktionen auf der CeBIT ansehen will, der wird in Halle 19 am Stand C20 fündig. Hier haben sich verschiedene Unternehmen, darunter etwa die Telekom, Qualcomm, E.ON oder die AOK zusammengeschlossen und zeigen Informationen rund um das Thema Connected Living /Smart Home.

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