16.11.2011, 10:00

Matthias Schwindt

Per Auto, Fahrrad und zu Fuß

Navigations-Apps für das iPhone

So nutzen Sie das iPhone zur Navigation ©TomTom

Mit dem Apple iPhone kommen Sie immer ans Ziel. Sofern Sie die passende Navigations-App installiert haben. PC-WELT stellt Ihnen drei hervorragende Navi-Apps für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke vor.
PC-WELT hat drei Navigations-Apps für das iPhone genau unter die Lupe genommen: Eine relativ teure Top-Lösung mit Echtzeitverkehrsinformationen, eine günstige Alternative, die allerdings einige Schwächen aufweist und eine spezialisierte Navi-App für Fahrradfahrer und Wanderer.
TomTom: Mit HD Traffic Zeit sparen
Bekannt geworden ist TomTom mit seinen mobilen Navigationsgeräten fürs Auto. Hinzu kam der Kartendienst Tele Atlas. Jetzt verfügt TomTom auch über ein eigenes Verkehrsdatenzentrum in Amsterdam. Und deren Informationen machen die TomTom Navigation auf dem iPhone herausragend. Diese HD Traffic- Daten (das HD steht für High Definition) kosten zwar eine zusätzliche Gebühr. Konnte man dank der Routenumleitung, basierend auf diesen Informationen, nur einmal einen Stau präzise umfahren, dann möchte man jedoch auf diesen Service nicht mehr verzichten.

Genauer Lotse

Schon bei der Basis-Navigation spielt TomTom seine Spitzenposition so richtig aus. Neben der klassischen Zieleingabe über Ort und Straße können auch iPhone-Kontakte oder eine lokale Google-Suche genutzt werden. Die Routenberechnung geschieht zuerst mittels IQ-Routes sehr treffsicher. Anschließend startet der Download der Live-Verkehrsdaten für die aktuelle Route. Angezeigt wird dies über ein pulsierendes Auto-Symbol. Verzögerungen auf der Strecke werden auf der Karte deutlich dargestellt. Je nach Einstellung wird der Zeitverlust automatisch oder auf Anweisung minimiert. Verzögerungen, für die es keine sinnvolle Ausweichstrecke gibt, werden Minutengenau ausgegeben.
Aktualisierte Karten von TeleAtlas kommen mittels App-Updates auf das Gerät, einzelne Elemente auch in kürzeren Intervallen direkt mit der Map-Share-Aktualisierung. So kommen von Nutzern gemeldete Kartenfehlern schneller anderen Nutzern zugute.
 
Hinter dem Menüpunkt “Hilfe!” verbergen sich nicht wie vielleicht vermutet Hilfestellungen zum Programm, sondern Notrufmöglichkeiten für unterschiedlichste Situationen. Entweder als direkte Navigationsziele ansteuerbar oder als Telefonnummern für Notrufe.
Auch auf dem großen Bildschirm des iPad kann TomTom eingesetzt werden. Die Live-Verkehrsdaten sind dann aber nur mit der Internetverbindung der 3G-Variante nutzbar.

TomTom glänzt bei der Navigation im Ausland

Egal, ob gerade ein Funkloch eine Onlineverbindung unmöglich macht, oder wegen der Roaminggebühren im Ausland bewusst darauf verzichtet wird, der Lotse von TomTom funktioniert auch als Onboard-Navigation immer mit gleichbleibender Qualität. Einzig auf die Live-Verkehrsdaten muss dann verzichtet werden.
Für die DACH-Version der TomTom-App werden 49,99 Euro fällig.
 
Download: TomTom für iPhone
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