Sicherheit
Außergewöhnlicher Virenangriff aufs Bankkonto
Der Antiviren-Spezialist G-Data berichtet von dem besonders heimtückischen Banking-Trojaner Bebloh. Wenn dieser Schädling auf einem PC aktiv ist, kann er den sogenannten „Retouren-Angriff“ durchführen. Dabei manipuliert der Trojaner auf dem PC des Opfers die Online-Banking-Seite so, dass sie dem Kunden eine fehlgeleitete Überweisung auf sein Konto vorgaukelt. Ein Infofenster bittet dann um die Rücküberweisung des Betrags. Auch im Kontosaldo wird der zusätzliche Geldbetrag angezeigt. Überweist der Kunde den Betrag tatsächlich zurück, ist er Opfer der Masche geworden. Denn tatsächlich war das zusätzliche Geld nie vorhanden. Bemerkenswert an diesem Angriff ist, dass er komplett unabhängig vom verwendeten TAN-Verfahren funktioniert. Gegen solche Tricks schützen nur gesundes Misstrauen und eine Antiviren-Software.
Neue Kontonummern für Überweisungen
In diesem Jahr gibt es beim Banking und beim Bezahlen im Internet ein paar Neuerungen, darunter die IBAN-Kontonummern.
IBAN: Im Februar 2012 hat das EU-Parlament die europaweite Einführung der IBAN-Kontonummern beschlossen. Spätestens ab Februar 2014 gelten die neuen, 22-stelligen Kontodaten, die eine Kombination aus Bankleitzahl und Kontonummer darstellen. Obschon bis zum Umstellungstermin noch Zeit ist, werden Sie wohl bereits im Laufe dieses Jahres von Firmen aufgefordert, Ihre Kontodaten zu aktualisieren. Denn Unternehmen müssen ihren gesamten Zahlungsverkehr inklusive Lastschrifteinzügen umstellen.
Das neue System soll den internationalen Geldtransfer vereinfachen. Da sich das System von Kontonummer und Bankleitzahl schon innerhalb Europas teils stark unterscheidet, wurde das IBAN-System so entwickelt, dass es die Unterschiede ausgleicht.
Die meisten Banken verraten Ihnen Ihre IBAN-Nummer auf Ihren Kontoauszügen. Achten Sie darauf, dass jedes Ihrer Unterkonten eine eigene IBAN hat. Die neue Nummer können Sie aber auch berechnen lassen. Dafür müssen Sie nur Ihre Kontonummer und Bankleitzahl auf der Website www.iban-rechner.de eingeben.
Verbesserte Bezahlverfahren im Internet
Neue Kontonummern für Überweisungen
In diesem Jahr gibt es beim Banking und beim Bezahlen im Internet ein paar Neuerungen, darunter die IBAN-Kontonummern.
IBAN: Im Februar 2012 hat das EU-Parlament die europaweite Einführung der IBAN-Kontonummern beschlossen. Spätestens ab Februar 2014 gelten die neuen, 22-stelligen Kontodaten, die eine Kombination aus Bankleitzahl und Kontonummer darstellen. Obschon bis zum Umstellungstermin noch Zeit ist, werden Sie wohl bereits im Laufe dieses Jahres von Firmen aufgefordert, Ihre Kontodaten zu aktualisieren. Denn Unternehmen müssen ihren gesamten Zahlungsverkehr inklusive Lastschrifteinzügen umstellen.
Das neue System soll den internationalen Geldtransfer vereinfachen. Da sich das System von Kontonummer und Bankleitzahl schon innerhalb Europas teils stark unterscheidet, wurde das IBAN-System so entwickelt, dass es die Unterschiede ausgleicht.
Die meisten Banken verraten Ihnen Ihre IBAN-Nummer auf Ihren Kontoauszügen. Achten Sie darauf, dass jedes Ihrer Unterkonten eine eigene IBAN hat. Die neue Nummer können Sie aber auch berechnen lassen. Dafür müssen Sie nur Ihre Kontonummer und Bankleitzahl auf der Website www.iban-rechner.de eingeben.
Verbesserte Bezahlverfahren im Internet
Schutz für die Kreditkarte: Die Internetkriminellen wenden ihre Phishing- und Virentricks nicht nur gegen das Online-Banking, sondern stehlen auch – und leider oft erfolgreich – Kreditkartennummern. Darum haben die großen Kreditkartenanbieter Visa und Mastercard ein neues Schutzverfahren beim Bezahlen im Internet eingeführt, das sie „Verified by Visa“ und „Mastercard Secure Code“ nennen. Wenn Sie daran teilnehmen möchten, müssen Sie Ihre bestehende Kreditkarte auf der Internetseite Ihrer Bank dazu anmelden. Sie vergeben ein Passwort und nennen der Bank zudem ein geheimes Wort oder einen Namen. Wenn Sie später in einem Online-Shop Waren bezahlen, werden Sie bei der Eingabe der Kreditkartennummer nach dem neuen Passwort gefragt. Außerdem erscheint auf dieser Seite auch das geheime Wort. So wissen Sie, dass Sie in diesem Moment mit Ihrer Bank verbunden sind.
Schutz beim Online-Shopping: Schon seit einiger Zeit bieten Internet-Shops das Bezahlverfahren Giropay an. Bezahlen Sie damit, werden Sie nach Ihrer Bankleitzahl gefragt. Danach leitet Sie der Shop weiter zum Online-Banking Ihrer Bank. Dort tätigen Sie die Überweisung wie gewohnt mit PIN und TAN über Ihr Girokonto. Der Händler erhält unmittelbar nach erfolgreicher Eingabe eine Zahlungsgarantie der Bank und kann Ihnen somit die Waren umgehend zusenden. Weitere Infos zu Bezahlverfahren im Internet finden Sie auf dieser Seite.
Schutz beim Online-Shopping: Schon seit einiger Zeit bieten Internet-Shops das Bezahlverfahren Giropay an. Bezahlen Sie damit, werden Sie nach Ihrer Bankleitzahl gefragt. Danach leitet Sie der Shop weiter zum Online-Banking Ihrer Bank. Dort tätigen Sie die Überweisung wie gewohnt mit PIN und TAN über Ihr Girokonto. Der Händler erhält unmittelbar nach erfolgreicher Eingabe eine Zahlungsgarantie der Bank und kann Ihnen somit die Waren umgehend zusenden. Weitere Infos zu Bezahlverfahren im Internet finden Sie auf dieser Seite.
Mit Steganos Konto-Ticker 2012 behalten Sie Ihre Bankkonten vom Rechner aus im Blick. Die Freeware informiert Sie automatisch über eingehende Zahlungen, Abbuchungen und Lastschriften.
Übrigens: Nicht nur beim Online-Shopping gibt es neue Bezahlverfahren. Im Laufe dieses Jahres sollen viele Kunden der Sparkasse neue EC-Karten mit integrierter Funktechnik erhalten. Diese sollen es ermöglichen, schnell und berührungslos, etwa an der Supermarktkasse, zu bezahlen. Zunächst sollen aber nur Beträge von maximal 20 Euro bezahlt werden können. Dafür müssen die Karten vorher am EC-Automaten aufgeladen werden.
Sicherheitstechniken beim Online-Banking im Überblick
Die PIN ist die persönliche Identifikationsnummer, mit der Sie sich zusammen mit Ihrem Benutzernamen einloggen.
TAN steht für Transaktionsnummer. Sie benötigen diese beim Online-Banking, um eine Überweisung zu legitimieren. Die TAN ist nur einmal gültig.
iTAN bedeutet indizierte TAN. Dabei sind alle TAN-Nummern auf der persönlichen Liste durchnummeriert. Bei einer Überweisung fragt die Bank eine ganz bestimmte TAN-Nummer ab.
mTAN ist die mobile TAN. Die Bank sendet sie passend zu einer Überweisung auf das Handy. Dieses müssen Sie zuvor einmal bei der Bank anmelden.
Der TAN-Generator wird auch sm@rt TAN oder chipTAN genannt. Aktuelle Geräte empfangen Daten über einen Licht-code von der Internetseite der Bank. Für den Empfang sind die Geräte mit Fotozellen ausgerüstet. Bei eingesteckter EC-Karte spuckt das Gerät eine TAN aus.
HBCI steht für (Homebanking Computer Interface). Es arbeitet mit einer passwortgeschützten Chipkarte.
Fin-TS steht für Financial Transaction Services. Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung des in die Jahre gekommenen HBCI. Gleichzeitig unterstützt Fin-TS das PIN/TAN-System über Internetseiten.
IBAN steht für International Bank Account Number (Internationale Bankkontonummer). Die IBAN ist eine internationale, standardisierte Form für Bankkontonummern und die neue einheitliche europäische Girokontonummer. Sie setzt sich im elektronischen Format aus maximal 34 Stellen mit folgendem Aufbau zusammen: zweistelliger ISO-Ländercode des Staates, in dem das Konto geführt wird, zweistellige Prüfziffer, bestehende nationale Bankleitzahl, bestehende Kontonummer.
Die BIC (Bank Identifier Code) ist eine international standardisierte Bankleitzahl, die ein Kreditinstitut eindeutig identifiziert.
Übrigens: Nicht nur beim Online-Shopping gibt es neue Bezahlverfahren. Im Laufe dieses Jahres sollen viele Kunden der Sparkasse neue EC-Karten mit integrierter Funktechnik erhalten. Diese sollen es ermöglichen, schnell und berührungslos, etwa an der Supermarktkasse, zu bezahlen. Zunächst sollen aber nur Beträge von maximal 20 Euro bezahlt werden können. Dafür müssen die Karten vorher am EC-Automaten aufgeladen werden.
Sicherheitstechniken beim Online-Banking im Überblick
Die PIN ist die persönliche Identifikationsnummer, mit der Sie sich zusammen mit Ihrem Benutzernamen einloggen.
TAN steht für Transaktionsnummer. Sie benötigen diese beim Online-Banking, um eine Überweisung zu legitimieren. Die TAN ist nur einmal gültig.
iTAN bedeutet indizierte TAN. Dabei sind alle TAN-Nummern auf der persönlichen Liste durchnummeriert. Bei einer Überweisung fragt die Bank eine ganz bestimmte TAN-Nummer ab.
mTAN ist die mobile TAN. Die Bank sendet sie passend zu einer Überweisung auf das Handy. Dieses müssen Sie zuvor einmal bei der Bank anmelden.
Der TAN-Generator wird auch sm@rt TAN oder chipTAN genannt. Aktuelle Geräte empfangen Daten über einen Licht-code von der Internetseite der Bank. Für den Empfang sind die Geräte mit Fotozellen ausgerüstet. Bei eingesteckter EC-Karte spuckt das Gerät eine TAN aus.
HBCI steht für (Homebanking Computer Interface). Es arbeitet mit einer passwortgeschützten Chipkarte.
Fin-TS steht für Financial Transaction Services. Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung des in die Jahre gekommenen HBCI. Gleichzeitig unterstützt Fin-TS das PIN/TAN-System über Internetseiten.
IBAN steht für International Bank Account Number (Internationale Bankkontonummer). Die IBAN ist eine internationale, standardisierte Form für Bankkontonummern und die neue einheitliche europäische Girokontonummer. Sie setzt sich im elektronischen Format aus maximal 34 Stellen mit folgendem Aufbau zusammen: zweistelliger ISO-Ländercode des Staates, in dem das Konto geführt wird, zweistellige Prüfziffer, bestehende nationale Bankleitzahl, bestehende Kontonummer.
Die BIC (Bank Identifier Code) ist eine international standardisierte Bankleitzahl, die ein Kreditinstitut eindeutig identifiziert.
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21.08.12
Ich nutze Online-Banking seit 1985, also bereits seit ca. 27 Jahren. Früher mit dem BTX-System, als das Internet noch nicht existierte. Noch nie hatte ich irgendwelche Probleme. -
Wichtig ist sicher, immer eine funktionierende Firewall und ein gutes Virenschutzprogramm zu nutzen. Beides gibt es ja kostenlos im Netz.
Wer auf Phishing-Angriffe von Betrügern hereinfällt, ist sicher selber Schuld, denn eine gewisse Vorsicht im Netz ist immer notwendig. Ich lasse ja auch nicht meine Wohnungstür aufstehen, wenn ich das Haus verlasse. Man kann dann bestimmt nicht jemand anders verantwortlich machen, wenn ein Diebstahl erfolgt.
Heutzutage nutze ich das wahrscheinlich sicherste System, den TAN-Generator bei der Postbank. Ein Angriff auf dieses System hat es bisher noch nicht gegeben. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass dies möglich ist. Solange ich die PIN für mein Konto nur im Kopf habe, kann selbst dann nichts passieren, wenn mir die EC-Karte abhanden kommt.
- Horst Brand -
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21.08.12
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21.08.12
Und genau diese Grundeinstellung wird mal der entscheidende Nagel zu Sarg.
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21.08.12
Solange der Verlust durch Phishing kleiner ist als die Investition in höhere Sicherheit, ändert sich aber nichts, außer der Benutzer investiert selbst.
Den TAN-Generator muss man auch extra bezahlen.
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21.08.12
Was ich eine bodenlose Frechheit fand.
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21.08.12
Zitat: kalweit
Alternative: mTAN.
Das handhaben die Banken unterschiedlich.
Manche versenden alle SMS kostenfrei, bei anderen hast du nur 5 pro Monat frei, andere halten schon für die erste SMS die Hand auf.
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28.10.12
Ja - schwarzmalen kann jeder. Es fehlen aber sachliche Argumente, wie man dieses neue System technisch für einen Missbrauch umgehen könnte. Ich sehe hier absolut keine technische Möglichkeit (und ich kenne mich ein wenig aus). -
Ein bisschen Vertrauen sollte man in eine ausgereifte Technik haben. Schließlich vertraue ich ja auch der Technik meines PKWs, dass er bremst, wenn ich das richtige Pedal bediene ...
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28.10.12
Werden auf dem TAN-Generator der Postbank denn alle Überweisungsdaten angezeigt, so dass man überprüfen kann, ob die TAN auch wirklich für die gewünschte Überweisung genutzt wird?
Es würde mich aber nicht wundern, wenn irgendwann Jemand sich in die optische Übermittlung der Daten vom Bildschirm an den TAN-Generator reinhängt und dort die Daten austauscht.
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28.10.12
Bei der SMS ist es zumindest so. Betrag, Ziel-Kto-Nr.
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28.10.12
Zitat: magiceye04
Selbstverständlich werden bei der Online-Überweisung mit dem PC beim TAN-Generator der Postbank sämtliche Überweisungsdaten angezeigt, so dass man diese vor der Freigabe überprüfen kann. Somit ist ein Missbrauch praktisch unmöglich. Selbst, wenn sich jemand in die Daten-Übermittlung einschalten würde, könnte somit kein Missbrauch geschehen. Soviel ich weiß, ist dies bisher auch noch keinem Menschen und auch keinem Computer-System gelungen. Wie denn auch?
- Horst Brand -
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28.10.12
... beim TAN-Generator der Volksbank (Smart-TAN) bekommt man erst die TAN-Nummer,
nachdem die Abfragen des Tangenerators (Kontonummer, Bankleitzahl und Betrag) bestätigt wurden.
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28.10.12
Das hat man von allen Verfahren davor auch behauptet. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich eine Lücke findet. Das Problem ist auch nicht die potentielle Lücke, sondern der fest zementierte Glaube, dass nicht sein kann was nicht sein darf.
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28.10.12
Technisch ist grundsätzlich erstmal ALLES möglich.
In der Regel ist es nur der Aufwand, der sich nicht lohnt, weil es noch Millionen Kunden mit deutlich unsichereren Verfahren gibt. Aber wenn sich die heute als sicher geltenden Verfahren erst mal flächendeckend durchgesetzt werden, dann werden auch die irgendwann geknackt.
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28.10.12
Das sollte bei allen Geräten der Fall sein. Ich behaupte mal, 90% der Nutzer klicken das nur genervt durch.
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28.10.12
... und damit liegt das Risiko beim Nutzer und nicht bei der Bank.
Gegen Dummheit gibt es bis heute noch kein Medikament. :D
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