Ausblick in die Gaming-Zukunft

Das Ende des PCs?

Donnerstag den 17.01.2008 um 12:24 Uhr

von Damina Robota

Ende des PCs?
Vergrößern Ende des PCs?
© 2014
Deutschland ist der letzte Markt der Welt, in dem PC-Spiele wichtiger sind als Konsolenspiele. Auch hier hat der Umbruch begonnen: Der PC verliert als Spielgerät an Boden, da er umständlich, unberechenbar und teuer ist.
Die Deutschen spielen gern, und wenn sie das tun, dann vor allem am PC. Damit sind sie ziemlich einmalig. Denn in anderen Ländern der Welt wird zwar auch gern gespielt - aber in erster Linie an den Geräten, die speziell dafür gemacht sind.

Weltweit dominieren Konsolen die Spielemärkte. Nur hierzulande nicht - zumindest noch nicht. Seit einigen Jahren hat der Strukturwandel auch bei uns begonnen. Mehr als 44 Millionen Computer- und Videospiele im Wert von über einer Milliarde Euro haben die Deutschen 2006 gekauft, 8 Prozent mehr als im Jahr davor. Davon entfällt nach wie vor der Löwenanteil auf PCSpiele: 652 Millionen Euro (58%).

Der PC als Spieleplattform profitiert vom Marktwachstum allerdings nicht. Im Gegenteil, 2006 waren die Stückzahlen zum ersten Mal rückläufig. 400.000 PC, Spiele weniger wollten die Deutschen haben, dafür 3,8 Millionen Konsolenspiele mehr. Die Gewichtsverschiebung wird sich fortsetzen, denn der PC ist nicht mehr die Leitplattform für Spiele, die er mehr als ein Jahrzehnt lang war.

Während der Personalcomputer trotz immensen Leistungswachstums mit jeder neuen Hardware- und Windows- Generation um sich selbst kreist, sind die Konsolen in den letzten Jahren schlagkräftiger, vielseitiger und attraktiver geworden - und haben alle großen Spieleentwickler eingefangen.

Donnerstag den 17.01.2008 um 12:24 Uhr

von Damina Robota

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (0)
52714