Eigentlich ist alles beim Alten geblieben. Die Betonung liegt hierbei auf "eigentlich". Gerüchte im Internet sprachen von zurück schießenden Moorhühnern und zig neuen Waffen. Dies ist definitiv falsch. Nichts von dem ist in Moorhuhn 2 wiederzufinden.
Braucht es auch gar nicht. Gerade der einfache Zugang hat Moorhuhn zum Knüller werden lassen. Doppelklick auf das Programm-Symbol - los geht's. So sollte es sein und so ist es auch mit Moorhuhn 2.
Alles andere wäre auch dem einfachen Spielprinzip nicht zuträglich. Wer will schon komplizierte Tastatur-Befehle eingeben müssen oder taktische und strategische Vorüberlegungen anstellen? Moorhuhn 2 beschränkt sich auf das Wesentliche: Die Moorhühner kommen aus allen Richtungen und nach dem Zielen mit der Maus werden sie mittels einem Schuss per Druck auf die linke Maustaste vom Himmel geholt. Realismus bringt höchstens das nach wie vor notwendige Nachladen der Schrottflinte mittels Klick auf die rechte Maustaste.
Dennoch ist Moorhuhn 2 kein warmer Aufguß des Vorgängers. Es ist mehr los auf dem Bildschirm. Alles ist bunter und schöner. Die Moorhühner bewegen sich nur graziler. Sie flattern nicht nur einfach durch die Gegend und bewegen dabei ihre Flügel, sondern auch der Hals bewegt sich rhythmisch. Das mag das Federvieh zwar sympathischer machen - bei der Jagd nach Highscores ist das aber Wurscht.
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