Schwieriges Thema: Sie wollen kein neues Notebook kaufen, aber dennoch nicht in die Röhre schauen? Da bleiben kaum Möglichkeiten, denn theoretisch kann man zwar die Grafikkarte austauschen oder das Notebook mit einer externen Zusatzgrafik erweitern, aber in der Praxis stellt sich das schwierig dar.
Die einzige echte Möglichkeit bietet MXM. Das steht für Mobile PCI Express Module, ein von Nvidia 2004 angekündigter Standard. In der Theorie soll MXM den Austausch durch Einhaltung gewisser Standards ermöglichen. In der Praxis wäre das wegen der oben geschilderten Thermal-Problematik im Notebook-Inneren schwierig, aber für Bastler sicher lösbar. Nur: Man bekommt hierzulande de facto keine MXMs zu kaufen.
Eine geniale Lösung stellte Asus 2007 vor. Die XG Station war eine per ExpressCard angeschlossene externe Box mit eigener Stromversorgung, in die einfach eine reguläre PCIe-Grafikkarte für Desktop-PCs verbaut werden sollte. Sehr cleveres Konzept, aber nach gut anderthalb Jahren immer noch nicht am Markt. Schade.
Der Anschluss einer externen Soundkarte ist dagegen recht einfach, hier gibt es recht viele Angebote. Das überzeugendste dürfte von Creative mit der Soundblaster Play! mit ihrer EAX-Unterstützung und Surround-Sound in Spielen kommen.
Daher: Vergessen Sie Upgrades. Bis auf eine RAM-Erweiterung oder den Austausch der Festplatte ergibt eigentlich kein Upgrade Sinn. Setzen Sie daher Ihre Kaufentscheidung möglichst so, dass Sie auch künftig noch Spaß am Notebook haben. (jp)
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