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25 dubiose Tempo-Mythen enttarnt
Mythos: Die neuen SSD (Solid State Drives) sind so schnell, dass sie jede konventionelle Festplatte in die Tasche stecken.
Fakten: Solid State Drives werden über Standard-Schnittstellen (SATA oder PATA/IDE) mit dem Rechner verbunden und von diesem als Festplatte genutzt. Daten werden hier nicht von beweglichen Schreib-/Leseköpfen auf rotierende, magnetische Scheiben geschrieben, sondern in festen Speicherchips abgelegt. Weil das umständliche Positionieren der Köpfe entfällt, verkürzt sich die Datenzugriffszeit, das heißt der Zeitraum zwischen dem Eingang eines Lesekommandos und dem Beginn des Datentransfers. Dieser Vorteil fällt oft allerdings gar nicht so sehr ins Gewicht, weil moderne Betriebssysteme die langen Zugriffszeiten konventioneller Festplatten mit Techniken wie Prefetch (Windows XP) und Superfetch (Vista) in vielen Fällen kompensieren können (siehe Mythos 2).
Vergleicht man SSD und konventionelle Festplatten, ist deshalb die Datentransferrate, also die Geschwindigkeit, mit der Daten nach Ablauf der Zugriffszeit von der Festplatte und SSD gelesen werden, viel wichtiger. In dieser Disziplin halten aber erst die allerneuesten SSD mit derzeitigen 3,5-Zoll-Festplatten Schritt. Nennenswert überlegen sind sie den vergleichsweise langsamen 2,5-Zoll-Platten, wie sie in Notebooks verbaut werden. Beim Schreiben von Daten holen ebenfalls erst die aktuellen SSD-Laufwerke konventionelle Platten ein – bisher waren sie deutlich langsamer.
Vom Mythos, dass SSD jede konventionelle Platte in die Tasche stecken, bleibt also nicht viel übrig. Derzeit eignen sie sich vor allem für den Einsatz in Notebooks. Hier macht sich auch die geringere Leistungsaufnahme der Speicherchips in Form längerer Akkulaufzeiten bemerkbar. Und außerdem sind SSD unempfindlich gegenüber Erschütterungen. Dieser Luxus hat seinen Preis: Der Kosten pro GB Speicherplatz liegt mit rund 2,40 Euro deutlich über den etwa 20 Cent für konventionellen Festplattenspeicher. Außerdem ist die Kapazität der SSD derzeit auf 250 GB begrenzt.
Mythos: Prefetch- beziehungsweise Superfetch-Cache müssen durch Tuning-Utilities geleert werden, damit der Rechner mit optimaler Geschwindigkeit arbeitet.
Fakten: Mit XP hat Microsoft die Prefetch-Funktion eingeführt. Im Ordner „C:\Windows\Prefetch“ merkt sie sich beim Rechner-Neustart und bei jedem Aufruf eines Programms, welche Dateien in welcher Reihenfolge geladen wurden. Die Infos aus dem Prefetch-Ordner nutzt der Windows-Defragmentierer, um diese Dateien im Interesse kurzer Ladezeiten optimal auf der Festplatte anzuordnen. Für Vista wurde Prefetch nicht nur in Superfetch umbenannt. Die Technik versucht sich jetzt auch als Hellseher und nutzt freie Rechner-Ressourcen dazu, voraussichtlich demnächst benötigte Dateien in freie Teile des Arbeitsspeichers zu laden.
Dem Mythos zufolge muss „der Schrott im Prefetch-Cache“ regelmäßig entsorgt werden, damit keine Altlasten den Rechner blockieren. Das ist Quatsch: In der Datei NTOSBOOT-B00DFAAD.pf bleiben ohnehin nur die Infos aus den letzten acht Boot-Vorgängen erhalten, ältere Einträge entsorgt Windows selbständig. Und die übrigen Prefetch-Einträge werden nur dann ausgewertet, wenn Sie das entsprechende Programm aufrufen.
Verheerend: Durch Löschen des Prefetch-Caches steigt die für den nächsten Neustart des PCs oder den folgenden ersten Aufruf einer Software benötigte Zeit sprunghaft an, denn Windows muss die Prefetch-Dateien erst wieder neu anlegen. Ebenfalls einem Märchenbuch entspringt die Behauptung, in XP gäbe es einen geheimen Superfetch-Modus nach Vista-Vorbild, den man über einen Registry-Key aktivieren könne.
Mythos: Die Technik Readyboost ist ein günstiger Turbo für Vista-Rechner.
Fakten: Readyboost nutzt Flash-Speicher auf einem USB-Stick oder einer Speicherkarte oder per PCI Express angeschlossenen Turbo Memory als Erweiterung für den Arbeitsspeicher und stellt diesen Superfetch (siehe Mythos 2) zur Verfügung. Microsoft argumentiert zu Recht, dass sich die sehr vielen sehr kleinen Superfetch-Dateien von diesen Medien wegen ihrer sehr kurzen Zugriffszeit schneller einlesen lassen als von der Festplatte. Allerdings machte der Preisverfall bei RAM-Bausteinen den Vista-Entwicklern einen Strich durch die Rechnung. Arbeitsspeicher ist mittlerweile derart günstig, dass es viel sinnvoller ist, in einen zusätzlichen RAM-Riegel als in einen Readyboost-fähigen USB-Stick zu investieren.




15.12.10
endlich wurde mal mit so vielen, blöden Mythen klaren Tisch gemacht.
Der einzige Punkt wo ich nicht übereinstimme ist gleich der erste Eurer Liste. Habe zum Test in meinem System ein Windows 7 mit Office, Norten Internet Security und allen Patches aufgesetzt.
Einmal auf einer Solid State Disk und einmal auf einer normalen SATA Platte. Beide am selben SATA Anschluss nacheinander probiert.
Fazit:
Bootzeit Solid State Drive:
(gemessen von: Ich drücke den Einschaltknopf, bis hin zur offenen Google.de Seite im IE8)
35,9 Sekunden
Bootzeit SATA Platte: 56,9 Sekunden.
Da sehe ich dann doch weniger Einbildung als mehr wirkliche Geschwindigkeitssteigerung... :)
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15.12.10
Habe selber eine und man merkt den unterschied serwohl.
Besonders bei allem was mit Zugriffszeit zu tun hat.
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15.12.10
Doch nun, Jahre später, erzählt uns die PC-Welt plötzlich getreu dem Spruch "Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern" dass das alles nur Mythen sind.
Weiter so PC-Welt! Ihr habt es echt drauf!
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15.12.10
Es ist nicht verständlich, warum sich der (sehr) interessante Beitrag fast
aausschließlich auf Windows XP und etwas Vista bezieht.
Was damit mit jenen, die Windows 7 am PC haben?
mfg
Gottfried
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15.12.10
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15.12.10
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15.12.10
Ist ja so anders.;)
Ja ich bin auch der Meinung eine SSD ist sicherlich schneller,aber ob Ottonormaluser sie benötigt ist eine andere Frage.
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15.12.10
headroom64 trifft es so ziemlich aufn Punkt ;)
Es ist jedoch nicht alles was hier geschrieben wurde falsch bzw. schlecht^^
z.B. [B][I]23. Dateikomprimierung
Mythos: Die Windows-Dateikomprimierung ist ein prima Tool, das mehr freien Speicherplatz auf der Festplatte schafft.[/I][/B]
Es hat zwar nicht so viele Nachteile (Geschwindigkeitsverlust ist minimal, die Komprimierung ist ja auch net wirklich gut ;))
Jedoch ist man gearscht wenn man die Komprimierung wieder abstellen will^^ Zumindest ich habe die Erfahrung gemacht das Windoof dabei iwie teilweise die Dateien schrottet^^ Also komprimiert läufts ganz ok... nur ne ganze platte wieder zu dekomprimieren kann bös enden.
(also tendiere ich mittlerweile auch dazu das man es lieber lassen sollte... wobei ichs mit Win7 noch nicht wieder versucht hab :D)
Interessant ist z.B. auch der Punkt [B][I]6. Windows-Dienste abschalten
Mythos: Überflüssige Dienste abschalten bringt wertvolle Leistungsreserven zurück.[/I][/B]
Was ist dann das hier :D?
http://pcwelt-praxis.de/downloads/pc-welt-services
Ich jedenfalls mag unnötige Dienste net, immerhin werden ihnen vom OS Rechencyclen zugewiesen was das System verlahmt im Sinne von [I]"Process 1 muss warten bis der letzte in der Reihe dran war um selber wieder zu dürfen"[/I], natürlich ist es relativ egal ob man 5 Threads oder 4 hat.. aber bei vielen machts schon nen unterschied ;) (nur weil das einzelne nichts bringt, muss man nicht gleich sagen "mach ich net"^^ Die Masse machts nun mal)
Allerdings bringt es wegen den Multicore CPU's heute nicht mehr soviel, Fakt ist jedoch das es etwas bringt wenn auch heute nicht groß bemerkbar. Ich machs halt aus Prinzip außerdem kann ich jeden MB RAM gebrauchen :P
zuletzt geb ich noch was zu [B][I]Punkt 25. Windows-Installation
Mythos: Wenn Windows muckt, muss es einfach mal neu installiert werden.[/I][/B] ab und bin dann ruhig ;)
Dem "Mythos" stimme ich eigl. zu... muss jedoch dazu sagen das ich auch bei ner Neuinstallation bisher nie Datenverlust hatte außer von angesammeltem Müll befreit gewesen zu sein^^ Habe eben je her alles wichtige gesichert bzw. Windoof ne extra Partition verpasst. (mit nem gescheit eingestellten Backup tool muss ich auch nicht immer wieder aufs neue die zu sichernden Sachen raus suchen sondern nur neues ergänzen)
[LIST]
So sicher ich z.B die [I]Anwendungsdaten[/I] relevanter Programme wie Firefox, Thunderbird, Hamachi, Teamspeak2, Savegames etc.
[I]Eventuell unter C:/ Installierte relevante Programme[/I] (Spiele haben ne eigene Partition, ansonsten immer benötigte und "Portable" nutzbare Programme sind ebenfalls nicht in C wie z.B. Miranda mein IM, mein Fernsehprogramm, Teamspeak2, Notepad++, XMPlay und VLC etc.)
[I]wichtige Registry Keys[/I] (besonders welche einiger Spiele die sonst ihren Dienst verweigern^^)
[I]wichtige Sachen aufm Desktop und in Dokumente[/I] (eben z.B. Savegames oder andre Programmdaten)
[/LIST]
Würde ich die Wiederherstellungsfunktion nutzen (was teils nicht möglich ist weil mir erst zu Spät auffällt das iwas nicht stimmt und ich nicht sagen kann seit wann) müsste ich mit Datenverlust rechnen (was eben schon vor kam, von Schäden am System mal abgesehn) und es ist nicht garantiert das wenns soweit gut aussieht auch ist bzw. überhaupt etwas Sinnvolles bringt. Reinstall gelingt immer, räumt für mich auf (bin da teils Messi :D) und ich verliere nichts was ich nicht auch verlieren will ;)
Nicht desto trotz sollte man Wissen was man tut... als Entwickler fällt mir sowas vermutlich leichter nicht zuletzt wegen meinen Erfahrungen^^
Es hat alleine schon ewig gedauert bis ich anfing keine Lust mehr aufs manuelle Backupen zu haben und nen gutes Tool suchte und dann auch irgendwann fand (nicht ganz so wie ichs gern hätt, aber reicht fürs 1. Habs halt auch erst 1x genutzt^^ Ist also noch net lang her das ich alles selbst gemacht ab)
Comodo Backup heißts ;)
Naja... wieder mal viel getextet^^ Bin jetzt auch wieder ruhig [IMG]http://www.pcwelt.de/forum/images/smilies/heilig.gif[/IMG]
[B]PS:[/B] was isn das hier?^^
[LIST]
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[/LIST]
man darf nur so und so viele Smileys nutzen? In welchem Jahrhundert leben wir denn das dies Sinnvoll ist.... ich nutze nun mal "viele"^^
[B]Nachtrag:[/B] damn... ich wusste doch etwas vergessen zu haben ;)
bzgl. SSD noch eines... der Vorteil ist ja eigl. tatsächlich nur die Zugriffszeit und zwar entfaltet diese dann ihr Potenzial wenn viele Programme gleichzeitig lesen/schreiben. (weiß beim starten eines OS durchaus der Fall ist)
Ne SSD wird nicht wirklich langsamer, einzige Beschränkung ist ihr maximaler Datendurchsatz der so ausgenutzt wird.
Ne HDD hingegen kann vielleicht ihren Datendurchsatz erreichen wenn 1 Programm einen durchgehenden Bereich der Platte anzapft, jedoch wenn mehrere Programme etwas wollen, muss der Schreib/Lese Kopf hin und her wodurch effektiv der Maximale Datendurchsatz nicht mehr erreicht werden kann da die Mechanik ausbremst.
SSD's haben keine Mechanik daher wird direkt ohne große Verzögerung zugegriffen ;)
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16.12.10
Es ist schon sehr erheiternd, die PC-Welt zur hand zu nehmen oder diese Internetseite aufzurufen. Da werden doch in der Tat Tempo-Mythen enttarnt. Wie schön für die PC-Welt, sowas zu tun. Und das gab es ja in den letzten Monaten schon mehrmals, wenn ich mich recht erinnere. Nur leider, leider, leider hat der Autor dieses Beitrags bisher jedesmal vergessen, wo diese Tempo-Mythen zu finden waren. Wer noch ein paar ältere Ausgaben einer Zeitschrift namens PC-Welt im Schrank hat, der wird da sicher fündig. man findet übrigens im Downloadbereich sicher noch die PC-WElt-Software zum Abschalten von Diensten, im aktuellen Beitrag als Mythos enttarnt. Und wie andere Zuschriften schon zeigen, es wird da nicht recherchiert, es wird ein tatsächlicher Gewinn denn auch als Mythos abgetan.
Wenn mein Kollege, bekannt als guter Witzeerzähler seinen freien Tat hat und gerade keine ComputerBild zur Hand ist, dann tut's die PC-Welt auch.
Schönen Abend noch und bitte viele, viele neue Tips, die dann in ein paar Wochen als Mythos enttarnt werden können. wo sind eigentlich die guten Redakteure hin, die früher bei der PC-Welt sachliche Artikel verfaßt haben?
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16.12.10
Typischer Fall von Pech.
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17.12.10
....dazu sollte man dieses mal lesen ...von Microsoft
http://support.microsoft.com/kb/314482/de
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17.12.10
Du hast eine viel zu idealistische Erwartungshaltung. Hier wird Reklame gemacht. Genauso wie bei den anderen IT-Revolverblättern.
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20.12.10
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