Arbeitsspeicher
Aufrüsten leicht gemacht
Das kleine Tool CPU-Z verrät Ihnen eine Menge über Ihren Rechner. Neben dem Prozessor und dem Mainboard identifiziert es auch zuverlässig den verbauten Arbeitsspeicher. Im Reiter »SPD« (der »Serial Presence Detect« hilft dem BIOS die optimalen Einstellungen des RAM zu identifizieren) finden Sie unter »Max Bandwidth« die Art des Speichers. In unserem Fall sorgt DDR2- RAM vom Typ PC2-6400 für das Zwischenspeichern der Daten, die maximale Frequenz liegt bei 400 MHz. Wollen wir den Speicher verdoppeln, müssen wir also nach Speicher der Sorte DDR2 PC2-6400 (DDR2-800) suchen. Um Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden, sollten Sie möglichst den Speicher des gleichen Herstellers mit identischer Produktnummer kaufen – den korrekten Namen finden Sie unter »Part Number«.
Um zu überprüfen, ob noch Speichersteckplätze frei sind, können Sie entweder direkt auf dem Mainboard nachsehen oder Sie befragen erneut CPU-Z. Klicken Sie dazu in das Auswahl-Menü des Reiters »SPD«, wo das Tool alle Speichersteckplätze auflistet und verrät, ob diese besetzt sind.
Nachdem Sie alle nötigen Informationen beieinander und den neuen Arbeitsspeicher haben, legen Sie los. Fahren Sie den Rechner herunter und trennen Sie ihn vom Stromnetz. Entfernen Sie dann das Seitenteil durch das Lösen der Schrauben an der Rückseite (einige Gehäuse haben gar keine Schrauben mehr, lesen Sie in diesem Fall im Handbuch nach). Im nächsten Schritt legen Sie den PC auf die Seite und entriegeln die RAM-Halterungen.




