Für den Internet Explorer gibt es Zusatz-Tools, die eine Symbolleiste einblenden. Nicht wenige Toolbars enthalten Spyware. Verzichten Sie im Zweifelsfall aufs Installieren solcher Toolbars. Lesen Sie die Datenschutzrichtlinien des Herstellers durch und schlagen Sie den Namen der Toolbar auf den Websites von WinTotal oder SpywareInfo nach.
Wenig bekannt: Treiber-Spionage
Fast jede Hardware-Komponente, die Sie in Ihren PC einbauen oder daran anschließen, verlangt die Installation eines speziellen Treibers oder sonstiger Zusatzprogramme. Seien Sie aufmerksam, wenn Sie solche Software installieren, denn mancher Hardware-Hersteller entpuppt sich als ziemlich neugierig. So fanden wir zum Beispiel heraus, dass bei der Installation des Treibers für das Lexmark-Multifunktionsgerät P6250 die Option „Ich möchte am Lexmark Connect-Programm teilnehmen“ aktiviert ist. Wer das entsprechende Häkchen nicht entfernte, musste damit rechnen, dass regelmäßig Informationen über das eigene Druckverhalten an den Gerätehersteller weitergeleitet wurden. Durchforsten Sie am besten die Menüs Ihrer Treiber-Software nach verdächtig klingenden Optionen, und deaktivieren Sie sie.
Selbst kontrollieren, statt zu vertrauen
Welche Anwendungen dürfen ins Internet funken? Eine beliebige Desktop-Firewall hilft Ihnen herauszufinden, welche Programme sich mit welchem Internet-Server unterhalten. Die meisten Desktop-Firewalls merken sofort, wenn sich eine Anwendung mit dem Internet verbinden will, und blenden einen Hinweis ein.
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