Grundsätzlich kann man bei Tastaturen zwischen zwei Technologien unterscheiden: Mechanische und Folien-Tastaturen. Erstere, bei Cherry "MX" genannt, sind der "Mercedes" unter den Tastaturen. Sie haben kurze Prellzeiten, sind sehr robust und widerstandsfähig. Und sie kosten mehr, lassen sich dafür aber auch in kleineren Stückzahlen produzieren. Die einzelnen Tastenmodule verfügen über Gold-Crosspointkontakte und sind voll mechanisch ausgeführt. Mechanische Tastaturen sind rund 2,5 Mal so teuer wie Folientastaturen.
Mechanische Tastaturen sind heute für den Heimbereich unüblich. Hier herrschen seit etwa zehn Jahren die preiswerteren Folientastaturen, egal bei welchem Hersteller. Bei Cherry liegen drei Folienschichten übereinander, über der Obersten wiederum liegt eine Kunststofffolie mit Gummi-Puffern, die die Funktion der Federn bei den mechanischen Eingabegeräten übernehmen. Die unterste und die oberste Folie leiten Strom, die mittlere dient als Isolator. Sobald eine Taste gedrückt wird, drückt der jeweilige Gummi-Puffer die Folien zusammen und der Kontakt schließt sich - Strom fließt. Die Eingabe-Informationen sausen an die kleine Platine am oberen Rand des Tastaturgehäuses und von dort geht die Tasteneingabe über Kabel oder Funk an den PC.
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