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Auch für Einsteiger: Wechseln lohnt sich

30.05.2007 | 21:49 Uhr |

Eines ist sicher: Das Betriebssystem Linux ist schon lange keine Lösung ausschließlich für Freaks und Experten mehr. Wir nennen Ihnen gute Gründe, endlich umzusteigen.

"Ich habe mir jetzt Linux 10.2 installiert" ähnliche Aussagen sind in Foren und Newsgroups immer wieder zu lesen. Doch was Fortgeschrittenen eher ein Lächeln abnötigt, erwächst aus einer für den Laien nur schwer zu durchschauenden Vielfalt.

Mehr als ein Linux

Im Gegensatz zu anderen Plattformen gibt es in der Linux-Welt nicht ,,das Linux" oder ,,die neueste Version von Linux", sondern eine Vielzahl an Distributionen für verschiedene Einsatzzwecke. Selbst Experten fällt es da manchmal schwer, den Überblick zu behalten. Neben Programmsammlungen, mit denen sich gleichermaßen arbeiten und spielen lässt, werden auch Spezialversionen angeboten, die etwa für Kinder und Jugendliche gedacht sind oder für den Betrieb eines Routers in einem Rechenzentrum optimiert wurden.

Diese vielfältigen Entwicklungen befruchten sich gegenseitig. Den Anwender freut es, denn wer seinen Computer nur zum Komponieren oder Abspielen von Musik einsetzen will, braucht nicht erst den Ballast seines Betriebssystems abzuwerfen, sondern greift gleich zu einer speziell für seinen Zweck optimierten Lösung. Der Nutzer kann aber nicht nur aus einer Reihe von Distributionen wählen, sondern muss sich auch der Qual der Wahl einer grafischen Oberfläche stellen. Mit KDE und Gnome empfehlen sich zwei äußerst beliebte Desktops. Beide sind komplett ausgestattet, leistungsstark und enthalten Funktionen, die viele Windows-Nutzer neidisch machen, beispielsweise die Verwendung mehrerer Arbeitsflächen, die für mehr Übersicht sorgen. Beide Systeme sind ansprechend gestaltet und mit opulenten grafischen Effekten versehen. Deshalb eignen sie sich mehr für den Einsatz auf moderner Hardware. Mit Windowmaker oder Xfce brauchen jedoch auch die Inhaber etwas älterer Rechner weder auf Linux noch auf den Komfort einer grafischen Oberfläche zu verzichten.

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