Desktop Environment
Auch auf der Konsole schön
Im so genannten OpenGL-Modus wird KDE damit die 3D-Fähigkeiten der Grafikkarte nutzen, also etwa auch Schatten darstellen können. Die dafür nötigen 3D-Grafikkarten-Treiber müssen dazu allerdings installiert sein. Fehlen diese, fällt KWin in einen seiner beiden anderen Modi zurück und versucht, so viele Effekte wie möglich in einer zweidimensionalen Darstellung zu präsentieren.
Generell gilt: Wenn die offiziellen Pakete einer KDE-Version zum Download zur Verfügung stehen, gehen die Entwickler davon aus, dass diese Version sich auch für den produktiven Einsatz eignet. Dass selbst dann noch Fehler enthalten sein können, gehört zur Software-Entwicklung dazu. Dass eine solche tiefgreifende Umwälzung der Architektur aber Software-Fehler begünstigt, steht außer Frage. Wer also mit seinem Arbeitssystem auf eine perfekte KDE-Umgebung angewiesen ist, fährt mit Sicherheit gut, sich das neue System zunächst mit einer Live-CD genauer anzuschauen, bevor er die Migration vollzieht. Und wie immer dürfte auch bei dieser Version gelten: Die Zeit nach einem großen Release ist die Zeit vor einem Zwischenrelease. Fehlerkorrekturen aus der Community werden dann schnell nachgereicht.


