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Arbeitsspeicher: Gründlicher Check

Ab und an stürzt Ihr PC mit einem Blue Screen ab. Nach dem Stop-Befehl taucht unter "technische Informationen“ eine Liste von RAM-Adressbereichen auf. Wie prüfen Sie das RAM auf Defekte? Wir zeigen es Ihnen.

Anforderung:

Fortgeschrittener

Zeitaufwand

Mittel

Problem:

Ab und an stürzt Ihr PC mit einem Blue Screen ab. Nach dem Stop-Befehl taucht unter "technische Informationen“ eine Liste von RAM-Adressbereichen auf. Wie prüfen Sie das RAM auf Defekte?

Lösung:

Eventuell rühren die Probleme ja von einer zu niedrig eingestellten Latenzzeit her. Dazu erhöhen Sie im Bios alle Parameter.

Falls die Maßnahme nichts gebracht hat, testen Sie Ihr RAM mit der englischsprachigen Freeware :Windows Memory Diagnostics 0.4 .

Starten Sie nach dem Download per Doppelklick die MTINST.EXE. Erstellen Sie über das Auswahlmenü eine bootfähige CD/Diskette. Booten Sie den PC damit, um die Speicherprüfung automatisch zu starten. Die Freeware deckt viele Defekte auf: Neben den sechs Standardtests MATS+, INVC, LRAND, Stride6, WMATS+ und WINVC führt sie im erweiterten Modus die Tests ERAND, Stride38, Wstride-6 sowie MATS+ und Stride6 mit deaktiviertem Cache durch. Drücken Sie nach dem Programmstart <P>, und wechseln Sie mit <M> ins Konfigurationsmenü. Hier können Sie den erweiterten Modus aktivieren oder gezielt Tests auswählen.

Bei Markenspeicher beträgt die Herstellergarantie zehn Jahre. Wenn der Test auf RAM-Probleme hingewiesen hat, haben Sie ein gutes Argument, um Ihre Ansprüche durchzusetzen.

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