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Kinder- und Jugendliche als Arbeitsnehmer - darauf müssen Sie achten

02.07.2009 | 10:17 Uhr |

Das Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) regelt die arbeitsrechtlichen Einzelheiten für die Beschäftigung von Kindern und Jugendlichen.

Die Beschäftigung von Kindern und Jugendlichen wirft gerade in Ferienzeiten immer wieder Fragen auf. Jugendliche bedürfen aufgrund der körperlichen und geistigen Entwicklungen eines besonderen Schutzes, insbesondere vor Überbeanspruchung und vor den Gefahren am Arbeitsplatz. Die gesundheitliche Entwicklung darf nicht durch zu frühe und ungeeignete Arbeiten gefährdet werden. Unsere Schwesterpublikation channelpartner.de erklärt worauf Sie achten müssen.

Die wesentlichen Regelungen dazu, so der Stuttgarter Rechtsanwalt Friedrich Schöbitz von der DASV Deutschen Anwalts- und Steuerberatervereinigung für die mittelständische Wirtschaft e.V. mit Sitz in Kiel, sind im Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) geregelt. Er fasst die praxisrelevantesten Fragestellungen wie folgt zusammen:

Absolutes Beschäftigungsverbot

- Nur leichte und für Kinder geeignete Arbeit

- Maximal zwei Stunden pro Tag Arbeitszeit (Landwirtschaft drei Stunden/Tag)

- Einwilligung der Sorgeberechtigten erforderlich

- Arbeitszeitrahmen: nicht vor oder während des Schulunterrichts und nur in der Zeit von 8.00 bis 18.00 Uhr

2.a. Zulässige Arbeiten sind beispielsweise:

- Austragen von Werbung und Zeitschriften

- Leichte Tätigkeiten in Garten und Haushalten

- Boten- und Einkaufsgänge

- Babysitting und Ähnliches

- Hilfestellungen bei Sportveranstaltungen

- Arbeit in landwirtschaftlichen Betrieben

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