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Regelungen für die Arbeit an Feiertagen

16.11.2009 | 10:21 Uhr |

Arbeiten an Feiertagen, Recht auf Feiertagszuschläge; Zuschläge und Versteuerung - wer an Feiertagen arbeitet, hat viele Fragen. Wir nennen die Antworten.

Die Arag-Experten erklären, welche Rechte zwischen den Jahren für Arbeitnehmer herrschen.

Während viele Menschen um den Weihnachtsbaum sitzen und es sich mit Plätzchen und anderen Leckereien gut gehen lassen, arten die Feiertage bei manchen in Stress aus. Ärzte, Polizisten, Kellner - viele Berufsgruppen müssen in der vermeintlich besinnlichen Zeit hart arbeiten.

Heiligabend und Silvester sind keine Feiertage, daher hängt es lediglich vom Arbeitgeber ab, ob sie frei sind, einen halben oder einen ganzen Urlaubstag erfordern. Der 25. und 26. dagegen sind gesetzlich festgelegte Feiertage, an denen das Arbeiten generell untersagt ist. Laut Arag-Experten sind in dem Arbeitszeitgesetz 16 Ausnahmen von dem Beschäftigungsverbot aufgeführt. So muss beispielsweise im Sicherheits- oder im Gesundheitswesen auch an Feiertagen eine Versorgung gewährleistet sein.

Gesetzlich gibt es keinen Anspruch auf sogenannte Feiertagszuschläge, wissen die Arag-Experten. Lediglich für geleistete Nachtarbeit an solchen Tagen gibt es einen Aufschlag. Ansonsten steht dem an Sonn- oder Feiertagen schuftenden Mitarbeiter ein Ersatzruhetag zu. Allerdings gilt in den meisten Fällen nicht die gesetzliche Vereinbarung, sondern die vertragliche - und im Vertrag ist dann auch das individuelle Recht auf mögliche Zuschläge festgelegt.

Glück im Unglück haben diejenigen, die an Feiertagen arbeiten müssen und einen Zuschlag erhalten. Es lohnt sich: Der Lohnzuschlag an den Weihnachtsfeiertagen ist bis 150 Prozent und an normalen Feiertagen sowie Silvester und Heiligabend ab 14 Uhr bis zu 125 Prozent des Grundlohnes steuerfrei.

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