Cloud-Dienste

Bauen Sie sich Apples iCloud einfach selbst

Freitag, 30.09.2011 | 11:35 von Alexander Roth
Apple will mit iCloud einen neuen Service für iOS-Nutzer anbieten. Doch es gibt Alternativen - bereits jetzt.
Vergrößern Apple will mit iCloud einen neuen Service für iOS-Nutzer anbieten. Doch es gibt Alternativen - bereits jetzt.
© Apple
Die „iCloud“ von Apple ist ein Paket, das es in weiten Teilen bereits am Markt gibt. Sie stößt zudem schnell an Grenzen. PC-WELT zeigt, wie Sie Apples iCloud mit alternativen Anbietern nachbauen. Gratis und mit mehr Funktionen.
Apples „iCloud“ ist zu Recht in aller Munde. Die Cloud-basierte Lösung, die der Konzern im Herbst 2011 auf den Markt bringen wird, verspricht viele Erwartungen zu erfüllen. Denn Apple hat mit der iCloud ein Paket geschnürt, das die verschiedenen Vorteile der Cloud auf vielversprechende Weise bündelt. Dateien wie Musik, Dokumente und Kalendereinträge werden auf Mobilgeräten und Rechnern stets online verfügbar sein. Zudem ist der Service an vielen Stellen nicht nur kostenlos, er arbeitet auch automatisiert im Hintergrund. Doch auch Apples iCloud stößt schnell an Grenzen, vor allem PC- und Smartphone-Nutzer schauen schnell in die Röhre.


PC Welt hat den iCloud-Check gemacht, und sich auf die Suche nach Alternativen begeben. Siehe da: Es gibt eine Menge interessanter Möglichkeiten, wie sich auch mit den Lösungen anderer Anbieter eine eigene und zudem flexiblere „iCloud“ basteln lässt.

Was liefert Apple mit der iCloud genau?

Apple meint mit der iCloud mehrere einzelne Services.  Viele Anwender freuen sich besonders auf den enthaltenen Dienst “ITunes in der Cloud“. Dieser kostenpflichtige Service synchronisiert automatisch sämtliche Musik zwischen den Itunes-fähigen Geräten eines Abonnenten und streamt da, wo es möglich ist, Musik gleich direkt aus dem Web. “ITunes in der Cloud“ wird aber vorerst nur in den USA nutzbar sein.

Kostenlos und weltweit verfügbar ist dagegen der zweite Teil von Apples Cloud-Service: Auf Wunsch gleicht die iCloud künftig automatisch alle Kontakte, Kalender und Mails zwischen den Geräten eines Anwenders ab. Dieser Service beschränkt sich allerdings nur auf Apple-Hardware.


Erweitern lässt sich dieser Dienst schließlich auf weitere Dateiformate, wie (Office-)Dokumente, Fotos, Videos, Apps, E-Books und Backups. Dabei steht allen iCloud-Nutzern kostenloser Speicherplatz von bis zu 5 GB zur Verfügung (gegen Aufpreis auch mehr). Auch PC-Nutzer dürfen hier mitmischen.

Starttermin von Apple iCloud

Alle Dienste werden ab Herbst 2011 in den USA mit Erscheinen des neuen Apple-Betriebssystems iOS 5 verfügbar sein (das zusammen mit dem iPhone 5 erscheinen wird). Für Deutschland ist ein genauer Termin noch nicht bekannt ( das neue iPhone 5 wird zwar am 4. Oktober vorgestellt, wann genau es aber in den Handel kommt, ist noch nicht bekannt ).

Will man die iCloud nachbasteln, müssen also für die einzelnen iCloud-Services Pendants gefunden werden. Die gibt es reichlich. Basteln wir also los und bauen wir uns unsere eigene iCloud. Dabei beginnen wir gleich mit dem schwierigsten Thema.

Freitag, 30.09.2011 | 11:35 von Alexander Roth
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