In einem TV-Interview lachte Steve Ballmer kürzlich öffentlich über Apples iPhone. „Ich sehe keinerlei Chance dafür, dass das iPhone einen signifikanten Marktanteil erreicht“, erklärte der Microsoft-Boss. Ob das Gerät auch in Europa seine Fans finden wird, bleibt abzuwarten. Sicher ist aber, dass der Marktstart in den Vereinigten Staaten fulminant verlief und das Handy dort reißenden Absatz findet – trotz des stolzen Preises von mindestens 500 Dollar und obwohl es spezielle Tarife voraussetzt (ab 59 Dollar monatliche Grundgebühr). Verantwortlich hierfür ist die geschickte Strategie von Apple: Man setzt auf eine Kombination aus weitgehend intuitiv bedienbarer Technik, die nicht nur Technikbegeisterte anspricht und aus schickem Design. Ergänzt wird das Ganze durch ein geschicktes Marketing und eine Mischkalkulation von Gerätepreis und bezahlpflichtigen Zusatzinhalten. Damit schafft es Apple immer wieder, gegen den Rivalen aus Redmond zu punkten.
UMPC: Microsoft dagegen hat beispielsweise bei mobilen Geräten in letzter Zeit eher ein schlechtes Händchen. Zur CeBIT 2006 präsentierte man gemeinsam mit Intel den Ultra Mobile PC (UMPC), den man lange hinter dem Codenamen „Origami“ geheimgehalten hatte. Der Kleinrechner sollte eine Brücke zwischen Mobiltelefon mit Mini-Display und schwerem, aber leistungsfähigerem Notebook und Subnotebook schlagen. Er fand bislang jedoch wenig Anklang.
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