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Samsung Notebook Serie 9: Ultraportable Highend-Technik

Sie möchten ein toll verarbeitetes, technisch überzeugendes ultraportables Notebook im Edel-Design haben? Samsung Serie 9 Notebooks wären eine Alternative zu den bisherigen Ultrabooks.

Anfang des Jahres stellte Samsung auf der amerikanischen Unterhaltungselektronikmesse CES die ultraportablen Notebooks der 2012er Serie 9 vor, die dank ihres matten Aluminiumgehäuses nicht nur gut aussehen, sondern auch in technischer Hinsicht gefallen.
 
Schon der erste Blick auf die Premium-Notebooks der Serie 9 von Samsung lässt ahnen, welche Ingenieursleistung die Südkoreaner vollbracht haben: Das größere 15-Zoll-Modell der Serie 9 (Samsung NP900X4C-A02DE, erhältlich ab zirka 1780 Euro) hat eine Bauhöhe von gerade einmal 14,9 Millimetern, das grazile, nur 12,9 Millimeter hohe 13,3-Zoll-Modell (Samsung NP900X3C-A04DE, erhältlich ab zirka 1440 Euro) unterbietet diesen Wert sogar noch. Die Modelle der Serie 9 sind also ungemein dünn und kompakt.

Je kleiner, desto mobiler

Die beiden aktuellen Modelle der Serie 9 ähneln sich optisch sehr. Der größte Unterschied liegt in der Größe des verbauten Displays und folglich auch in der Größe der Tastatur und der Anzahl der Anschlüsse. Samsung setzt bei den Serie 9 Notebooks mit Diagonalen von 13,3 (NP900X3C) und 15 Zoll (NP900X4C) auf zwei der gängigsten Bildschirmgrößen.

Obwohl 13,3 und 15 Zoll (zirka 33,8 und 38,1 Zentimeter) Bildschirmdiagonale scheinbar nicht weit auseinander liegen, empfehlen sich die beiden Modelle dennoch für völlig unterschiedliche Einsatzbereiche. Denn ein Notebook mit größerem Display muss logischerweise auch ein größeres Gehäuse haben. Der Vorteil: Dadurch steht im Innenraum mehr Platz für den Einbau stärkerer (oder zahlreicherer) Komponenten zu Verfügung, die sich auch einfach kühlen lassen. Gleichzeitig hat ein größeres Notebook eine größere Außenfläche, die von Notebook-Designern für eine größere Tastatur und zusätzliche Anschlüsse genutzt wird.
 
Ähnliche Unterschiede gibt es zwar zwischen Notebookklassen, aber der Kontrast zwischen 15 und 13,3 Zoll ist trotzdem besonders. Beide haben sich zu einer Art Standardgröße für bestimmte Nutzungsmodelle entwickelt. Die 15-Zoll-Klasse ist beispielsweise das klassische Office-Notebook, an dem man arbeitet und das man bei Bedarf beim Kunden oder in der Uni dabei hat. Abends kann man es nach Hause mitnehmen. Es hat eine vollständige Tastatur, einen Bildschirm, der angenehmes Arbeiten erlaubt, und eine leistungsstarke Ausstattung.
 
Die 13,3-Zoll-Klasse ist dagegen ein echtes Mobilgerät: Notebooks dieser Größe werden gern von Außendienstlern und anderen mobil tätigen Menschen genutzt, die ihr Notebook praktisch immer dabei haben müssen, gleichzeitig aber Wert auf eine angenehme Tastatur mit hinreichend großen Tasten legen. Diese Klasse stellt einen sehr guten Kompromiss aus Kompaktheit und Praxistauglichkeit dar und wird zusammen mit den selteneren 14-Zoll-Notebooks von vielen mobilen Anwendern als ideal angesehen.

Samsung Serie 9: Ein ultraportables Notebook
Vergrößern Samsung Serie 9: Ein ultraportables Notebook
© Samsung

Die Qual der Wahl

Die Unterschiede der Größenklassen spiegeln sich auch in den Modellen der Samsung Serie 9 wider: Das 15 Zoll große Modell NP900X4C hat im Vergleich zum kleinen Bruder eine etwas größere Tastatur mit einer Reihe zusätzlicher Tasten (Pos1, Bild auf, Bild ab, Ende), die mit einer größeren Handballenauflage einhergeht. Es kann außerdem einen zusätzlichen USB-3.0-Anschluss sowie den doppelten RAM-Ausbau vorweisen. Mit Abmessungen von 35,7 x 23,7 x 1,49 Zentimetern und einem Gewicht von 1,59 Kilogramm ist es für ein Full-Size-Notebook außerordentlich leicht und fällt deswegen unterwegs nicht zur Last.
 
Es geht aber noch leichter und schmaler: Samsungs 13,3-zölliges Serie 9 Modell NP900X3C misst nämlich nur 31,4 x 21,9 Zentimeter, ist nur 12,9 Millimeter hoch und bringt mit einem Gewicht von nur 1,16 Kilogramm über 400 Gramm weniger auf die Waage als der große Bruder – das merkt man sehr deutlich beim Tragen. Trotz der kleinen Abmessungen hat Samsung beim NP900X3C kaum Abstriche bei Ausstattung und Leistung gemacht: Das Gerät ist ein vollwertiges Arbeitswerkzeug.
 
Wer also den Großteil des Tages im Büro am Tisch sitzt und viel schreibt, sollte sich in Richtung 15-Zoll-Modell orientieren. Wer dagegen viel auf Reisen ist und das ICE-Zugpersonal mittlerweile besser kennt als die eigene Familie, greift zum superleichten 13,3-Zoll-Modell.

Unter dem schicken Gehäuse steckt leistungsfähige Technik
Vergrößern Unter dem schicken Gehäuse steckt leistungsfähige Technik
© Samsung

Kontaktfreudig

Wer gern moderne Peripheriegeräte an seinen Notebooks nutzt, ist mit den aktuellen Serie 9 Modellen von Samsung gut beraten. Beide Modellreihen offerieren ihrem Besitzer einen Micro-HDMI-Anschluss und einen USB-2.0-Port. Optional angeboten wird ein Dongle mit VGA-Anschluss. Dazu kommt beim Samsung NP900X3C noch ein USB-3.0-Port, beim größeren NP900X4C sind es zwei. WLAN (802.11a/b/g/n) sowie Bluetooth 4.0 sind ebenfalls an Bord.
 
Die beiden superschlanken Samsung-Geräte sind erwachsene, ausdauernde Mobil-PCs für professionelle Anwender, die produktiv arbeiten möchten. Entsprechend gestalten sich auch die Kernkomponenten: Samsung bestückt die Geräte mit den sparsamen Prozessoren aus der Core™-i7-Familie sowie vier (Samsung NP900X3C) oder acht GByte (Samsung NP900X4C) Arbeitsspeicher. 2D- und 3D-Grafik wird von Intel® durch die in die CPU integrierte Grafiklösung HD Graphics 4000 bereitgestellt.
 
Mit dieser Bestückung sind die Geräte Office- und Business-Aufgaben locker gewachsen und machen auch bei der Wiedergabe von HD-Videos nicht schlapp. Man kann selbst fordernde Profianwendungen auf den schlanken Notebooks laufen lassen, sollte sie aber nicht mit ausgewachsenen Workstation-Notebooks verwechseln.

Schlank und leicht: Samsung Serie 9
Vergrößern Schlank und leicht: Samsung Serie 9
© Samsung

Schnell und sicher gespeichert

Als Datenspeicher gibt Samsung den Serie 9-Geräten eine 256 GByte fassende SSD (Solid State Disks) mit auf den Weg. Diese Generation von Festspeicherlaufwerken weist gegenüber klassischen Festplatten etliche Vorteile auf, die sie trotz der vergleichsweise hohen Pro-GByte-Preise gerade für Notebooks interessant macht. Für SSDs sprechen unter anderem das Fehlen beweglicher mechanischer Teile: Sie sind daher im Gegensatz zu einer HDD (Hard Disk Drive, herkömmliche Festplatte) absolut stoßsicher, ein Head-Crash – ein Aufsetzen der Schreib-/Leseköpfe einer HDD auf den Platten – gehört der Vergangenheit an. Zu solchen Crashs kommt es regelmäßig dann, wenn das in Betrieb befindliche Laufwerk harten Stößen ausgesetzt wird – was üblicherweise auf Reisen der Fall ist. Eine Solid State Disk schützt Ihre Daten also besser als herkömmliche Festplatten.
 
Mindestens ebenso wichtig wie die Stoßfestigkeit ist die Leistung der Flash-Laufwerke. Nach wie vor hält sich der Irrglaube, dass 200 MHz mehr Taktfrequenz bei Prozessoren einen merklichen Unterschied bei der gefühlten Performance ausmachen. Taktfrequenz-Unterschiede bei gleichwertigen Prozessoren bemerkt man nur bei dauerhaft hohen Arbeitslasten wie dem Umwandeln von Videos oder aufwändiger Bildmanipulation von großen Digitalfotos. Bei normalen Office-Anwendungen wird der Unterschied hingegen nicht spürbar. Die Anzahl der CPU-Kerne kann einen fühlbaren Unterschied ausmachen, aber auch das ist von der Art der Nutzung – also beim gleichzeitigen Ausführen vieler Single-Core-Anwendungen oder die Verwendung von Multi-Core-optimierten Applikationen – abhängig. Den Unterschied zwischen einer SSD und einer HDD merkt dagegen jedermann sofort.
 
Das beginnt beim Starten des Systems: Ein Rechner mit einer SSD bootet zwei- bis dreimal so schnell wie ein Modell mit einer HDD. Auch das Starten von Anwendungen sowie das Speichern gehen ungleich schneller von der Hand. Das Notebook bootet übrigens unter 10 Sekunden, die Wake-Up-Zeit aus dem Standby soll bei unter zwei Sekunden liegen – beeindruckend.
 
Wer also die Wahl zwischen einem Prozessor- und einem SSD-Upgrade hat, sollte sich – einen grundsätzlich passablen Prozessor vorausgesetzt – immer für die SSD entscheiden.

Zukunftssicher

Ausgeliefert werden die Samsung-Geräte mit Microsoft Windows 7 Professional in der 64-Bit-Version. Wer später auf Windows 8 umsteigen will, erleidet keinen Nachteil und muss nicht zögern: Für alle zwischen dem 2. Juni 2012 und dem 31. Januar 2013 erworbene Windows-7-Rechner bietet Microsoft für 15 Euro ein Upgrade auf Windows 8 Pro an, das man sich nach dem Erscheinen des neuen Betriebssystems herunter laden kann. Interessenten müssen mit dem Notebookkauf daher nicht bis zur Ende Oktober 2012 geplanten Markteinführung von Windows 8 warten, sondern können schon jetzt bedenkenlos zuschlagen.

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