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Intel® Xeon® E5 - Optimierungschancen im Rechenzentrum

Intel® Xeon® E5
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© Intel
Cloud-Computing hat zwei Facetten: Die des Anwenders und die des Anbieters. Während sich die Cloud-Benutzer in der Regel keinen großen Gedanken über die Hardware machen müssen, sollte sich die IT aber unbedingt genau überlegen, auf welcher Basis sie Cloud-Dienste anbietet.
Mit Cloud-Computing ändert sich nicht nur die Art, wie Unternehmen und Endverbraucher IT-Services beziehen. Es ändert sich auch die Art, wie diese Dienste bereitgestellt werden. Das hat nicht zuletzt Auswirkungen auf den Betrieb im Rechenzentrum. Virtualisierung, Automatisierung und Skalierbarkeit bilden die Basis. Damit muss auch die Infrastruktur - Server, Netzwerke und dergleichen - entsprechend ausgelegt sein. Richard Villars, Vice President Storage Systems and Executive Strategies beim Marktforschungsunternehmen IDC, fordert in einem Papier vom Dezember 2010: „Die IT muss ihre Sicht auf die angebotenen Services ändern.“ Es gehe nicht mehr darum, eine Komponente wie Server oder Speichersystem zu kaufen. In einem virtualisierten Umfeld beschafft die IT ein Bündel an Komponenten, das dann nach Bedarf eingesetzt wird: Als Datenbank, Kollaborations-Anwendung oder Fachapplikation inklusive Zugriffsrechte auf das zugehörige Backend-System.

Die Cloud hat damit nicht zuletzt Auswirkungen auf das Hardware-Konzept. Nicht mehr einzelne Workloads bestimmen, welche Systeme zum Einsatz kommen. Alle Komponenten stehen für sämtliche Workloads zur Verfügung, die mittels Cloud Computing angeboten werden. Das heißt, dass die Server, Netzwerkkomponenten und dergleichen extrem flexibel sein müssen. Auf der anderen Seite sind hochverfügbare IT-Komponenten gefragt. Denn durch Cloud Computing ändert sich gegenüber den bisherigen Ansätzen auch das Betriebsrisiko: Fällt die Cloud aus, fallen alle IT-Services aus, die über die Cloud bereitgestellt werden. In der herkömmlichen Landschaft hingegen sind immer nur einzelne Anwendungen oder Services von Störungen betroffen. Ein Ausfall der Cloud kann im Extremfall die Betriebsbereitschaft des ganzen Unternehmens gefährden - etwa, wenn Kernanwendungen oder virtuelle Desktops auf diese Art angeboten werden. Deswegen muss bei Design, Sizing, Fail-Over-Strategien und dem IT-Service-Management eine angepasste Risikobewertung zum Zuge kommen.

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