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Gefahren der mobilen Kommunikation - so schützen Sie sich

Smartphones sind moderne Alleskönner. Sie dienen nicht nur als Kommunikationszentrale, als mobile Surfstation und sozusagen als digitales Schweizer Taschenmesser für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke, sondern eigenen sich auch hervorragend für mobile Geldgeschäfte. Doch Vorsicht: Viele Möglichkeiten bedeuten zugleich auch viele Gefahren.

Laut Prognosen von Gartner Research werden bis Ende des Jahres 2011 etwa 1,2 Milliarden Menschen das Internet mobil nutzen. Schnell mal das Konto checken, ein Buch bestellen oder auch eine Mail beantworten ist mit modernen Smartphones und zunehmend auch mit Tablet-PCs wie dem Apple iPad und dem Samsung Galaxy Tab für viele User bereits Alltag.

Immer mehr Internet-Nutzer erledigen mit ihrem mobilen Tausendsassa sensible Transaktionen wie Online-Banking. Oder sie tauschen wichtige (Unternehmens)-Daten via Smartphone aus. Zudem vermischen sich Privateinsatz und berufliche Nutzung immer mehr. Unter anderem deshalb, weil immer mehr Arbeitgeber ihre Mitarbeiter mit Smartphones ausstatten, die dann natürlich sowohl privat als auch beruflich verwendet werden.

Das ruft natürlich Betrüger auf den Plan. So wie einst PCs und Notebooks in das Visier der Online-Gangster gerieten, richten diese nun ihr Augenmerk auf Tablets und Smartphones: „Internetfähige Mobilgeräte werden für Hacker immer attraktiver. Das zeigen auch verschiedene Angriffs-Versuche in diesem Jahr, darunter zum Beispiel die Jailbreak-Attacke, mit der Schadcode in Apps eingeschmuggelt werden kann“, erklärt Symantec Viren-Experte Candid Wüest. Die auf den Smartphones hinterlegten Zugangsdaten und insbesondere Konto- und Kreditkartendaten sind für Betrugszwecke natürlich besonders begehrt.

Deshalb ist es ganz besonders wichtig, dass Sie sich bei jeder neu installierten App genau darüber informieren, was da genau auf Ihrem mobilen Rechner landet (das gilt besonders für Downloads aus dem Android-Market und für APK-Dateien). Zudem sollten Sie in Erwägung ziehen, eine Sicherheitslösung auf dem Smartphone zu installieren – so wie es auf Desktop-Rechner und Notebooks ohnehin selbstverständlich ist.

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