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Diese Vorteile bietet eine Migration auf Windows 7

Windows 7 bringt zahlreiche neue Funktionen, verglichen mit den Vorgängerversionen. Wer sich also für die Migration entscheidet, erhält neue Features und kann aktuelle Hardware besser ausnutzen. Dieser Artikel zeigt, welche Vorteile sich aus der Migration ergeben.

Eine Migration von Windows XP oder Windows Vista auf das neue Windows 7 bringt nicht nur optische Vorteile. Vor allem wenn aktuelle Hardware verwendet wird, dann liefert Windows 7 zahlreiche neue Funktionen, manche Features werden sogar erst durch das neue Betriebssystem sinnvoll nutzbar. Dazu kommen Sicherheitsaspekte: Zwar hat Microsoft den Support für Windows XP verlängert, dennoch wird dieser Extended Support in 2014 auslaufen. Danach wird es weder neue Funktionen noch Sicherheits-Patches geben.

Moderne Hardware besser ausnutzen

Kaum ein aktuell verkauftes System ist mit weniger als vier GByte Arbeitsspeicher ausgestattet. Der Vorteil dabei ist, dass es so selbst bei speicherhungrigen Anwendungen, etwa bei virtuellen Maschinen, Programmen zur Bildbearbeitung oder Tools zum Videoschnitt nicht mehr zu Speicher-Engpässen kommt. Nutzer müssen aber beachten, dass sie ein Betriebssystem mit 64-Bit-Unterstützung benötigen, wenn sie den kompletten Speicher verwenden wollen. Ein 32-Bit-System kann maximal vier GByte ansprechen, in der Praxis liegt dieser Wert aber oft deutlich niedriger, da einige Systeme auch den Arbeitsspeicher der Grafikkarte hinzuzählen. Zwar gibt es eine 64-Bit-Version von Windows XP, diese ist allerdings nur für die Professional-Variante erhältlich, zudem ist die Treiberunterstützung teilweise problematisch. Windows 7 kennt diese Beschränkungen nicht mehr, abgesehen von der im Handel normalerweise nicht erhältlichen Starter-Version können alle anderen Windows-7-Editionen als 32- oder 64-Bit-System installiert werden. Langfristig werden 64-Bit-Systeme die x32-Architekturen als Standard ablösen, es schadet also nicht, bereits jetzt zu wechseln.

Windows 7 unterstützt 64-Bit, kann also auch mehr als vier GByte an Arbeitsspeicher verwalten.
Vergrößern Windows 7 unterstützt 64-Bit, kann also auch mehr als vier GByte an Arbeitsspeicher verwalten.
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Immer häufiger bieten neue Laptops, Tablet-PCs oder Desktop-Systeme einen Touchscreen als zusätzliche Eingabemöglichkeit, der mehrere Berührungen gleichzeitig, also Multi-Touch, unterstützt. Auch hier gibt es zwar leidlich gut arbeitende Zusatztools für Windows XP und Windows Vista, in Windows 7 hat Microsoft aber die Touch-Screen-Unterstützung komplett überarbeitet. Ab der Version Home Premium ist Multi-Touch direkt in Windows 7 integriert. Dazu kommen weitere Tools wie die Handschriftenerkennung oder das Journal, in dem sich handschriftliche Notizen festhalten lassen.

Für Firmen wichtig ist die zentrale Verwaltung der ausgegebenen Rechner. Dabei müssen nicht nur die Hardware sowie die installierten Programme inventarisiert werden, auch das Installieren von Patches und ganzen Betriebssystemen sollte möglichst einfach machbar sein und so wenig Zeit wie möglich kosten. Business-Systeme auf Intel-Basis bieten dazu oftmals die Technik vPro . Diese kombiniert verschiedene Funktionen von Mainboard, CPU, Verwaltung und Sicherheit. Administratoren können solche Plattformen mit Hilfe von zusätzlichen Tools wie etwa Intel Active Management Technik   einfacher verwalten. Das gilt auch für das Upgrade von Systemen auf Windows 7: Admins können diese Prozedur von einer zentralen Stelle aus für alle angeschlossenen vPro-Systeme durchführen.


 

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