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Die revolutionäre Display-Technik des BlackBerry Storm 2

Viele Handys kommen mit Touchscreen. Doch dank besonderer Display-Technik ragt der BlackBerry Storm 2 aus der Masse heraus. Hier erfahren Sie, warum.
Während Touchscreens üblicherweise auf sanfte Berührung (über)reagieren, vermittelt der BlackBerry Storm 2 den Eindruck, man tippe wieder auf echten Tasten – fast wie auf einer mechanischen Schreibmaschine. Wahres Retro-Gefühl also. BlackBerry-Hersteller Research in Motion (RIM) hat hierzu eine eigene Technik abseits der gängigen Touchscreen-Konzepte entwickelt. Im Zentrum der Technik steht eine Glasplatte, die sich dank elektronischem Federungssystem um ein paar Millimeter nach unten drücken lässt, wenn der Anwender auf dem Touchscreen tippt. Die Impulsumsetzung erfolgt elektrisch durch Piezo-Kristalle.
Elektronisches Federungssystem
Beim ersten Storm hat Research in Motion noch eine echte Mechanik verwendet. Erkennbar ist das daran, dass sich das Display des Ur-Storm auch ohne Stromzufuhr um bis zu zwei Millimeter nach unten drücken ließ. Beim Storm 2, der elektronisch arbeitet, bewegt sich das Display keinen Millimeter, wenn das Smartphone ausgeschaltet ist.
Multitouch auf dem Blackberry Storm 2
Der Vorteil der neuen Display-Technik: Der Nutzer muss nicht mehr ganz so kraftvoll drücken, um seine Texte zu tippen. Das Schreiben auf dem virtuellen Keyboard geht deutlich schneller und präziser. Zudem ist die Erkennung der Eingabe verbessert worden. Der kapazitive Touchscreen des BlackBerry Storm 2 bietet nun ein Schachbrett-Feld mit acht Feldern, beim ersten Storm waren es nur vier.
Neu ist zudem, dass die Tastatur Multitouch-Eingaben verarbeitet. So können weitere Buchstaben getippt werden, während der Daumen auf einem anderen Buchstaben verweilt. Das Gute daran: Nutzer können schneller schreiben und Multikey-Aktionen wie Shift- oder Alt-Kombinationen ausführen, um beispielsweise Großbuchstaben oder Sonderzeichen zu tippen.
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