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Die Besonderheiten des BlackBerry Bold

Der BlackBerry Bold hat ein paar Feinheiten, die Sie nur selten auf einem Smartphone finden. Neugierig? Dann lesen Sie einfach mal weiter.

Noch bevor es Tastaturen zum Ausziehen oder Aufklappen gab, hat Research in Motion (RIM) seine Smartphones mit einer kompletten Tastatur unterhalb des Displays ausgestattet. Der große Vorteil gegenüber Tastaturen auf den Handys von HTC oder Nokia: Sie können auch E-Mails verfassen, wenn Sie nur eine Hand frei haben. Damit ist das Smartphone im öffentlichen Nahverkehr ebenso einsetzbar wie beim Schlangestehen.

Zwar wirkt die Tastatur des BlackBerry Bold auf den ersten Blick gedrängt, doch der Eindruck täuscht. Die Tasten sind abgeschrägt und damit haptisch perfekt voneinander unterscheidbar. Tippfehler kommen so gut wie nie vor. Zudem bieten die beiden BlackBerry-Bold-Modelle einen knackigen Druckpunkt.

Blackberry Bold 9700: Menüführung per Touchpad

Erst hat RIM am Rad gedreht. Das Rädchen am rechten Gehäuserand wurde bei späteren BlackBerry-Modellen von einem weißen Trackball abgelöst. Diesen findet man übrigens nur auf sehr wenigen anderen Handys. Und nun setzt RIM auf ein Touchpad. Die Menüführung, die übrigens auf keinem anderen Smartphone so konsequent ist wie auf einem BlackBerry, erfolgt auf dem BlackBerry Bold 9000 über die bekannte kleine weiße Kugel, die sich beliebig in alle Richtungen drehen lässt. Mit ihr flitzen Sie schnell durch lange Adressbucheinträge, Webseiten oder Menüs.

Auf dem Blackberry Bold 9700 dagegen - und das ist neu - surfen Sie per Touchpad. Sie müssen nur mit dem Finger von oben nach unten oder von links nach rechts über die 6 x 6 mm große berührungssensitive Fläche fahren, um im Menü oder durch eine Webseite zu scrollen. Wenn Sie Fotos mit dem BlackBerry Bold 9700 geschossen und abgespeichert haben, können Sie mit einem leichten Fingerwisch über das Touchpad durch Ihre Fotosammlung blättern – ein Effekt fast wie auf dem iPhone.

Schräger Schlitz für Micro-SD-Karten auf dem Blackberry Bold 9700

Der Platz für die Micro-SD-Karte liegt unter dem Akkudeckel. Während der Zugang bei anderen Handys oft eine Fummelei darstellt, hat sich RIM hier eine durchdachte Lösung einfallen und patentieren lassen: Der Nutzer entfernt die Rückseite des Akkudeckels (was beim BlackBerry Bold 9700 ganz unkompliziert möglich ist) und schiebt die Karte schräg in den Micro-SD-Schacht. Soll die Karte ausgewechselt werden, lässt sie sich mit einem leichten Drücken gegen die Karte schnell wieder entfernen. So komfortabel ist der Kartentausch nur bei wenigen Smartphones.

Oft klemmt der Akkudeckel, oder der Steckkartenplatz liegt gut versteckt unter dem Akku, der zum Kartentausch erst mal ausgebaut werden muss. Bei vielen Handys ist der Speicherkartenschacht zwar ohne Entfernen des Akkudeckels von der Seite aus zugänglich. Doch es gibt eine andere fiese Hürde: Der Schutzverschluss ist so schmal, dass man ihn kaum aufbekommt. Manchmal fehlt der Schutz vor dem Kartenschacht auch ganz. Dann ist ein Austausch der Speicherkarte zwar sehr komfortabel, es kann aber auch schnell Schmutz in die Höhle der Micro-SD-Karte gelangen.

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